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Forum: PC Hard- und Software Alternativen zum USB-Stick?


Autor: Florentin (Gast)
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Hallo zusammen,
Das hier ist sehr tricky:

Es sollen Daten von einer Maschine auf den PC und wieder zurückgespielt 
werden. Die Maschine steht im Operationsraum und die PCs an den 
Arbeitsplätzen der Ärzte. Das heißt, aus Sicherheitsgründen ist eine 
Verbindung über Funk oder Netzwerk nicht zulässig. Eine Übertragung per 
USB Stick ist auch nicht möglich, denn die USB Anschlüsse an den PCs 
sind gesperrt.

Meine Lösungsansatz: Einen USB-Speicherstick entwickeln, der sich als 
Maus/Tastatur ausgibt und keinen Treiber benötigt.

Hat jemand schon einmal ähnliches versucht?

Grüße,
Flo

Autor: Biertrinker (Gast)
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... also ich mag schon ein paar Bier getrunken haben, aber irgendwie 
finde ich das Ganze irgendwie Blödsinn: entweder USB-Stick oder halt 
nicht. Und wenn nicht, dann gar nicht, ... oder?

Autor: hownottobeseen (Gast)
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wie wäre es, den USB-Stick und die PCs mit einem anderen proprietären 
Stecker auszustatten?
Oder vielleicht kann man Systemseitig den Zugriff auf die USB-Devices 
einschränken, z.b. nach der ersten Installation den Dienst für die 
HID-Hardwareerkennung deaktivieren (die Treiber sind dann im System, 
neue HIDs werden dann aber nicht mehr erkannt). Oder (weiß nicht, ob das 
geht): nur die VID/PID des einen Sticks freigeben und diesen mit 
Truecrypt verschlüsseln. Volumes automatisch einbinden...

hth

Autor: Biertrinker (Gast)
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... auch nicht schlecht, denn das versteht ja nun gar keiner mehr, 
...ich trinke am besten noch ein Bier...!

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Unter Linux kann man das Mounten auf bestimmte Benutzer beschränken.

Ansonsten: wenn verboten, dann verboten.

Prost!

Autor: Gast (Gast)
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Als HID anmelden geht, allerdings brauchst du dann wieder ein eigenes 
Programm zur Datenübertragung.
Auf ein HID kannst du nunmal schlechte Dateien kopieren, wenn es 
nirgends auftaucht. Oder du tastest die Daten per Num-Lock-LED ein :D

Wie wäre es mit Speicherkarten? Die könntest du auch in Sockel 
verpacken, die es nirgendwo gibt.

Autor: Jens G. (jensig)
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wenn Verbindung als USB Stick unverantwortlich erscheint, Funk und Netz 
ebenfalls, dann vielleicht per Licht oder Schall ?????
Oder dann mit Gottes Hilfe ...

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... oder Ausdrucken und Einscannen

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Datensicherung auf Band? DVD brennen?

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Wenn du sagst die USB Anschlüsse sind gesperrt, dann funktioniert deine 
Tastatur, Maus - Idee ja auch nicht. Außerdem sind beide "one way" 
Verbindungen.

Wenn du allerdings meinst, dass nur Speichermedien nicht gemountet 
werden können, probier eines der Folgenden:

1.
- nimm einen USB-Seriell Wandler (oder Parallel) ((sofern dies erlaubt 
ist))
- bau dir einen kleinen Adapter der deine seriellen Daten wieder an eine 
USB Stick sendet. (alternativ dazu direkt auf ein Flash speichert)

2. evtl. wird ein (Magnet)Kartenleser nicht als Speichermedium erkannt

3. Ausdrucken --> Einscannen --> OCR --> Daten         :))

Funktionieren alle drei nicht besonders schnell, aber funktionieren. Von 
wieviel Daten sprichst du?

4. separates Kabel

5. Ausnahme für USB Stick hinzufügen (lassen)

Autor: Biertrinker (Gast)
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... bzw. einfach ein Bier trinken und lächeln!

Autor: Biertrinker (Gast)
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... hmmm, mir fällt noch einer ein: Rauchzeichen...

Prost!

Autor: Jägermeister (Gast)
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Prost! :-)

Autor: Andreas P. (madmax2006)
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Hallo,

wenn die Tastatur und die Maus über USB an dem Rechner angeschlossen 
sind, dann kannst Du die Tastatur im Betrieb abziehen und an deren 
Stelle den USB-Stick in genau diesen USB-Eingang stecken. In der Regel 
wird der USB-Stick als Laufwerk erkannt. Alternativ kann man auch ein 
USB-Hub zwischen schalten, an den man dann auch wieder die Tastatur 
anschließen kann. Ich habe das auch schon gemacht, an Rechnern bei denen 
die USB-Ports gesperrt gewesen sind.

Gruß

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Wenn der Admin aber das so gemacht hat, hätte er einen anderen
Beruf ergreifen sollen.

Autor: Malte (Gast)
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HI,

man könnte auch die dortigen Techniker nach einer Lösung fragen, die 
sollten ja den kompletten Zugriff auf die Systeme haben. Sofern der 
Datenaustausch offiziell auf den PCs gestattet ist werden die dir auch 
helfen, denk ich mal.

Bzw. wenn die Techniker da keinen Einfluss drauf haben, beim Hersteller 
anrufen. Wenn der nö sagt musst dir diese Erlaubnis vllt. mit 
zusätzlichem Geld von dem Hersteller kaufen.

Andernfalls bleiben nur inoffizielle Versuche die Daten da Rauf und 
Runter zu kopieren.

Gruß

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Aber mal im Ernst: wenn die Leitung vorgibt, daß per USB und Netzwerk
keine Daten ausgetauscht werden dürfen, dann geht es nicht an, das
zu umgehen.
Wenn es wirklich nötig ist, wird das bei denen angesagt, abgestimmt
und entweder so oder anders entschieden.

Wenn ich in meiner Firma ausdrücklich vorgebe, daß etwas aus
Sicherheitsgründen nicht gemacht wird, und einzelne Beschäftigte
umgehen das bewusst, sind sie raus. Und zwar, bevor sie den
USB-Stick abziehen können.

Autor: Gummibärchen (Gast)
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Genau. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Vorgehensweise. 
Tipp: Du mußt die Vorgesetzten nur "selber darauf kommen lassen", dann 
läuft alles wie geschmiert: "Meier! Am Montag will ich hier meinen 
USP-Dings, oder wie das heißt, benutzen können!"

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Bei Med wird für Schnittstellen eine galvanische Trennung vorgegeben. 
Besorg dir eine isolierte USB-Schnittstelle und du bist dieses Problem 
los. Für USB 1.1 gibts sowas recht billich, USB2.0 dürfte recht teuer 
kommen.

Autor: Florentin (Gast)
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Ich verstehe voll und ganz, dass nichts an das Netzwerk angeschlossen 
werden darf und keine Speichersticks oder externe Festplatten verwendet 
werden dürfen. Natürlich soll das auch nicht umgangen werden. Aber in 
diesem Fall müssen ein paar KB an Daten ausgetauscht werden. Die Idee 
war eine Art "alternativen" USB Stick für genau diesen Anwendungsfall zu 
entwickeln, der es also nicht erlaubt beliebige Dateien hin und her zu 
kopieren.

Autor: oszi40 (Gast)
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SD-Chip ?

Autor: Lasst mich Arzt (ich_bin_durch)
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Ganz altmodisch mit ausdrucken und wieder einscannen?

Autor: A. R. (eisregen)
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Florentin, was bedeutet im Hinblick auf die USB-Schnittstellen 
"gesperrt"? Sind die komplett deaktiviert, oder sind nur bestimmte 
Geräte(-Klassen) zugelassen/deaktiviert? Wenn ja, welche? Was für 
Schnittstellen sind auf den Rechnern überhaupt vorhanden/zulässig?

Soll eine selbst programmierte Anwendung für den Datentransfer auf dem 
Rechner laufen? Oder muss das alles mit Betriebssystem-Mitteln 
funktionieren?

Moderne µC haben z.B. ein paar KB RAM und 128 KB Flash-Speicher, da 
liesse sich recht schnell etwas mit serieller Schnittstelle 
entwickeln...

Autor: Franz (Gast)
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Wie wäre es denn mit einer 3,5" Zoll Floppy-Disk, oder kennt die niemand 
mehr in der Form als Daten-Transfer-Speicher? Wenn es denn auf dem PC 
noch eine FDD-Schnittstelle geben sollte. Eine PCI-Karte mit 
entsprechender serieller  paralleler  USB-Schnittstelle nachrüsten 
oder eSATA. Alles möglich wenn der System-Admin so ein Sturkopf ist, und 
andere seine Arbeit erledigen sollen.
Eine logische Erklärung etwas zu umgehen, was eigentlich systemtechnisch 
untersagt ist, und dann mit anderen Mittel doch überwunden werden soll, 
weswegen eigentlich? Weil irgend ein Mensch das ganze nicht bis zu Ende 
gedacht hat?
Also bitte schön, nicht so umständlich und trickreich.

Autor: Franz (Gast)
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Wenn es um Datensicherheit geht, dann kann man das ganze durch 
beschränkte Zugriffsrechte viel einfacher lösen. Und technisch gesehen 
kann man auch die Monitorleitung anzapfen und damit die Bildschirmdaten 
dann weiterleiten, also von der Seite her wird jedes System ein paar 
definierte Schwachstellen haben. Und über einen Seriell-zu-USB-Wandler 
oder die sonstigen boardeigenen Schnittstellen (seriell / parallel) läßt 
sich Nichts in Form von IR-Datenübertragung o.ä. bewerkstelligen?
Hat man denn technischen / physikalischen Zugriff auf die Eingweide des 
Systems, um dort gewisse Implementierungen auf MB-Ebene vorzunehmen?

Autor: eh (Gast)
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Die sollen die daten ausdrucken, dann koennen sie fuer die Sicherheit 
gesichtet werden und dann werden sie eben wieder eingetippt.

Autor: eh (Gast)
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Ein Kollege ist SAP berater und geht zu Kunden, denen die Probleme 
loesen.  Ein Kunde wollte ihm keine Entwicklerrechte auf dem Server 
geben, hatte dann aber starke Muehe zu akzeptieren, dann mein Kollege 
wieder zuammenpackte und gehen wollte...

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