Hallo zusammen,
Das hier ist sehr tricky:
Es sollen Daten von einer Maschine auf den PC und wieder zurückgespielt
werden. Die Maschine steht im Operationsraum und die PCs an den
Arbeitsplätzen der Ärzte. Das heißt, aus Sicherheitsgründen ist eine
Verbindung über Funk oder Netzwerk nicht zulässig. Eine Übertragung per
USB Stick ist auch nicht möglich, denn die USB Anschlüsse an den PCs
sind gesperrt.
Meine Lösungsansatz: Einen USB-Speicherstick entwickeln, der sich als
Maus/Tastatur ausgibt und keinen Treiber benötigt.
Hat jemand schon einmal ähnliches versucht?
Grüße,
Flo
... also ich mag schon ein paar Bier getrunken haben, aber irgendwie
finde ich das Ganze irgendwie Blödsinn: entweder USB-Stick oder halt
nicht. Und wenn nicht, dann gar nicht, ... oder?
wie wäre es, den USB-Stick und die PCs mit einem anderen proprietären
Stecker auszustatten?
Oder vielleicht kann man Systemseitig den Zugriff auf die USB-Devices
einschränken, z.b. nach der ersten Installation den Dienst für die
HID-Hardwareerkennung deaktivieren (die Treiber sind dann im System,
neue HIDs werden dann aber nicht mehr erkannt). Oder (weiß nicht, ob das
geht): nur die VID/PID des einen Sticks freigeben und diesen mit
Truecrypt verschlüsseln. Volumes automatisch einbinden...
hth
Als HID anmelden geht, allerdings brauchst du dann wieder ein eigenes
Programm zur Datenübertragung.
Auf ein HID kannst du nunmal schlechte Dateien kopieren, wenn es
nirgends auftaucht. Oder du tastest die Daten per Num-Lock-LED ein :D
Wie wäre es mit Speicherkarten? Die könntest du auch in Sockel
verpacken, die es nirgendwo gibt.
wenn Verbindung als USB Stick unverantwortlich erscheint, Funk und Netz
ebenfalls, dann vielleicht per Licht oder Schall ?????
Oder dann mit Gottes Hilfe ...
Wenn du sagst die USB Anschlüsse sind gesperrt, dann funktioniert deine
Tastatur, Maus - Idee ja auch nicht. Außerdem sind beide "one way"
Verbindungen.
Wenn du allerdings meinst, dass nur Speichermedien nicht gemountet
werden können, probier eines der Folgenden:
1.
- nimm einen USB-Seriell Wandler (oder Parallel) ((sofern dies erlaubt
ist))
- bau dir einen kleinen Adapter der deine seriellen Daten wieder an eine
USB Stick sendet. (alternativ dazu direkt auf ein Flash speichert)
2. evtl. wird ein (Magnet)Kartenleser nicht als Speichermedium erkannt
3. Ausdrucken --> Einscannen --> OCR --> Daten :))
Funktionieren alle drei nicht besonders schnell, aber funktionieren. Von
wieviel Daten sprichst du?
4. separates Kabel
5. Ausnahme für USB Stick hinzufügen (lassen)
Hallo,
wenn die Tastatur und die Maus über USB an dem Rechner angeschlossen
sind, dann kannst Du die Tastatur im Betrieb abziehen und an deren
Stelle den USB-Stick in genau diesen USB-Eingang stecken. In der Regel
wird der USB-Stick als Laufwerk erkannt. Alternativ kann man auch ein
USB-Hub zwischen schalten, an den man dann auch wieder die Tastatur
anschließen kann. Ich habe das auch schon gemacht, an Rechnern bei denen
die USB-Ports gesperrt gewesen sind.
Gruß
HI,
man könnte auch die dortigen Techniker nach einer Lösung fragen, die
sollten ja den kompletten Zugriff auf die Systeme haben. Sofern der
Datenaustausch offiziell auf den PCs gestattet ist werden die dir auch
helfen, denk ich mal.
Bzw. wenn die Techniker da keinen Einfluss drauf haben, beim Hersteller
anrufen. Wenn der nö sagt musst dir diese Erlaubnis vllt. mit
zusätzlichem Geld von dem Hersteller kaufen.
Andernfalls bleiben nur inoffizielle Versuche die Daten da Rauf und
Runter zu kopieren.
Gruß
Aber mal im Ernst: wenn die Leitung vorgibt, daß per USB und Netzwerk
keine Daten ausgetauscht werden dürfen, dann geht es nicht an, das
zu umgehen.
Wenn es wirklich nötig ist, wird das bei denen angesagt, abgestimmt
und entweder so oder anders entschieden.
Wenn ich in meiner Firma ausdrücklich vorgebe, daß etwas aus
Sicherheitsgründen nicht gemacht wird, und einzelne Beschäftigte
umgehen das bewusst, sind sie raus. Und zwar, bevor sie den
USB-Stick abziehen können.
Genau. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Vorgehensweise.
Tipp: Du mußt die Vorgesetzten nur "selber darauf kommen lassen", dann
läuft alles wie geschmiert: "Meier! Am Montag will ich hier meinen
USP-Dings, oder wie das heißt, benutzen können!"
Bei Med wird für Schnittstellen eine galvanische Trennung vorgegeben.
Besorg dir eine isolierte USB-Schnittstelle und du bist dieses Problem
los. Für USB 1.1 gibts sowas recht billich, USB2.0 dürfte recht teuer
kommen.
Ich verstehe voll und ganz, dass nichts an das Netzwerk angeschlossen
werden darf und keine Speichersticks oder externe Festplatten verwendet
werden dürfen. Natürlich soll das auch nicht umgangen werden. Aber in
diesem Fall müssen ein paar KB an Daten ausgetauscht werden. Die Idee
war eine Art "alternativen" USB Stick für genau diesen Anwendungsfall zu
entwickeln, der es also nicht erlaubt beliebige Dateien hin und her zu
kopieren.
Florentin, was bedeutet im Hinblick auf die USB-Schnittstellen
"gesperrt"? Sind die komplett deaktiviert, oder sind nur bestimmte
Geräte(-Klassen) zugelassen/deaktiviert? Wenn ja, welche? Was für
Schnittstellen sind auf den Rechnern überhaupt vorhanden/zulässig?
Soll eine selbst programmierte Anwendung für den Datentransfer auf dem
Rechner laufen? Oder muss das alles mit Betriebssystem-Mitteln
funktionieren?
Moderne µC haben z.B. ein paar KB RAM und 128 KB Flash-Speicher, da
liesse sich recht schnell etwas mit serieller Schnittstelle
entwickeln...
Wie wäre es denn mit einer 3,5" Zoll Floppy-Disk, oder kennt die niemand
mehr in der Form als Daten-Transfer-Speicher? Wenn es denn auf dem PC
noch eine FDD-Schnittstelle geben sollte. Eine PCI-Karte mit
entsprechender serieller paralleler USB-Schnittstelle nachrüsten
oder eSATA. Alles möglich wenn der System-Admin so ein Sturkopf ist, und
andere seine Arbeit erledigen sollen.
Eine logische Erklärung etwas zu umgehen, was eigentlich systemtechnisch
untersagt ist, und dann mit anderen Mittel doch überwunden werden soll,
weswegen eigentlich? Weil irgend ein Mensch das ganze nicht bis zu Ende
gedacht hat?
Also bitte schön, nicht so umständlich und trickreich.
Wenn es um Datensicherheit geht, dann kann man das ganze durch
beschränkte Zugriffsrechte viel einfacher lösen. Und technisch gesehen
kann man auch die Monitorleitung anzapfen und damit die Bildschirmdaten
dann weiterleiten, also von der Seite her wird jedes System ein paar
definierte Schwachstellen haben. Und über einen Seriell-zu-USB-Wandler
oder die sonstigen boardeigenen Schnittstellen (seriell / parallel) läßt
sich Nichts in Form von IR-Datenübertragung o.ä. bewerkstelligen?
Hat man denn technischen / physikalischen Zugriff auf die Eingweide des
Systems, um dort gewisse Implementierungen auf MB-Ebene vorzunehmen?
Ein Kollege ist SAP berater und geht zu Kunden, denen die Probleme
loesen. Ein Kunde wollte ihm keine Entwicklerrechte auf dem Server
geben, hatte dann aber starke Muehe zu akzeptieren, dann mein Kollege
wieder zuammenpackte und gehen wollte...