Gast
#1443458
>Und auch nicht vergessen, an die Mittelschicht wurden gerade >Steuergeschenke im Wert von 5 Milliarden Euro abgedrückt Mist. Meine Karre war erst 7 1/2 Jahre alt. Also kein Geschenk für mich :-(
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Woher kommen eigentlich diese gigantischen Ingenieurgehälter?
Gast
#1443458
>Und auch nicht vergessen, an die Mittelschicht wurden gerade >Steuergeschenke im Wert von 5 Milliarden Euro abgedrückt Mist. Meine Karre war erst 7 1/2 Jahre alt. Also kein Geschenk für mich :-(
Gast
#1443459
... Das sollte man mal mit dem vergleichen, was bei Westerwelle's Steuersenkungsversprechen demnächst rumkommen wird ... Man kann sich auf die FDP verlassen. Die FDP läßt ihre Stammkundschaft nicht hängen, wie z. B. die Sozis.
Gast
#1443464
> Man kann sich auf die FDP verlassen. Die FDP läßt ihre Stammkundschaft > nicht hängen, wie z. B. die Sozis. Na klar Hier spricht wohl der (FDP) Ideologe, siehe http://www.sueddeutsche.de/politik/186/490561/text/ die Lüge wird immer offensichtlicher ..
Gast
#1443466
>>Und auch nicht vergessen, an die Mittelschicht wurden gerade >>Steuergeschenke im Wert von 5 Milliarden Euro abgedrückt > Mist. Meine Karre war erst 7 1/2 Jahre alt. > Also kein Geschenk für mich :-( Du willst doch keine "Gleichmacherei", ist also ganz in deinem Sinne, dass nicht alle was davon hatten ..
Gast
#1443482
>Man kann sich auf die FDP verlassen. Die FDP läßt ihre Stammkundschaft >nicht hängen, wie z. B. die Sozis. Die FDP ist in der Realpolitik angekommen. Wenn man das FDP-Programm durchziehen würde, wäre Deutschland schon in 2 Jahren total pleite. Wird schon so lustig genug. There only two ways out: Staatsbankrott oder kontinuierlich zweistellige Inflationsraten Mal gucken, was die Briten und Amerikaner so in nächster Zeit mit ihren Schrottwährungen veranstalten. Lettland ist schon bankrott. Da muss die EU, also hauptsächlich Deutschland, bald einspringen. Jetzt geht's an große Abschmelzen, sprich bestenfalls gleichbleibende Steuerbelastung + Inflation. Party is over!
Gast
#1443484
... Na klar ... Was heißt schon "Lüge"? Wenn die dummen, naiven Schäfchen aus den sozial schwachen und bildungsfernen Schichten ihren Metzger FDP wählen, dann: "Glück Auf" Mittelstand!
Gast
#1443498
> Was heißt schon "Lüge"? Wenn die dummen, naiven Schäfchen aus den sozial > schwachen und bildungsfernen Schichten ihren Metzger FDP wählen, dann: > "Glück Auf" Mittelstand! Da gebe ich dir sogar recht, aber da sieht man mal wieder wie schnell der Wähler zu ködern ist wenn man ihm Steuerentlastung verspricht. Aber so einfach darf man das Westerwelle nicht durch gehen lassen. Wie war das noch gleich "ich (Westerwelle) unterschreibe keinen Koalitionsvertrag wenn nicht für den Bürger ein einfaches, faires Steuersystem herauskommt .." Daran ist Guido nun zu messen!
Gast
#1443509
>"Der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms sagte der "Frankfurter >Allgemeinen Sonntagszeitung", um die neu eingerichtete Schuldenbremse zu >erfüllen, müssten in den nächsten vier Jahren rund 30 Mrd. Euro gespart >werden. "Das schränkt die Möglichkeiten für umfangreiche >Steuerentlastungen ein."" Da sag ich nur: http://www.fdp-cochem-zell.de/sitefiles/pageimages/96355/1251631058-plakat-westerwelle-Arbeit.jpg-thumb.jpg >Als selbst (ich hoffe vorübergehend) aus dem Arbeitsmarkt >ausgegliederter, .... Bruder, dir sei Trost gespendet: http://static.rp-online.de/layout/fotos/457x325/48057-DSC_18154.jpg
Gast
#1443510
... "ich (Westerwelle) unterschreibe keinen Koalitionsvertrag wenn nicht für den Bürger ein einfaches, faires Steuersystem herauskommt .." ... Wie viele Wähler werden sich - außer dir - bei nächsten Wahl an diesen Satz erinnern? Der Wähler mißt Parteien nicht immer an politischen Erfolgen bzw. Mißerfolgen (obwohl - bei der SPD bin ich mir da nicht so sicher, ob die Arbeiter den "Rosaroten" nicht doch die gelbe Karte gezeigt haben), sondern an Versprechen.
Gast
#1443518
>"ich (Westerwelle) unterschreibe keinen Koalitionsvertrag wenn nicht für >den Bürger ein einfaches, faires Steuersystem herauskommt .." >Daran ist Guido nun zu messen! Ja und? Das ist Wahlgeschwätz gewesen. Schon Müntefering hat gesagt, man soll Politiker nicht an ihren Wahlversprechen messen. Wo soll die Kohle herkommen, wenn Steuererleichterungen durchgesetzt werden? Durch Ausgabenkürzung im Sozialen und dafür doppelt soviel für Gefängnisse, Polizei und Bundeswehr ausgeben? Man müsste mal an das zusammengeraubte zwei Drittel Vermögen der oberen zehn Prozent rangehen, um die Mitte zu entlasten, aber das geht auch nicht. Schließlich bestimmen die Oberen die politische Marschroute! http://www.youtube.com/watch?v=tPR6QMIYfyA http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&VideoID=47264695 Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten!
Gast
#1443544
>> "ich (Westerwelle) unterschreibe keinen Koalitionsvertrag wenn nicht für >> den Bürger ein einfaches, faires Steuersystem herauskommt .." >> Daran ist Guido nun zu messen! Realpolitik wrote: > Ja und? Das ist Wahlgeschwätz gewesen. Moment mal, was heißt hier "Wahlgeschwätz"? Das waren kontrete Aussagen, versprechen an die Bürger von einem der sich selber stets in überwichtiger Manier als den einzig glaubhaften präsentiert hat. Nee, nee mein lieber, Westerwelle hat anders als die CDU seine Aussagen eben NICHT unter Finanzierungsvorbehalt gestellt. Seine Aussage war stets "STEUERSENKUNGEN SIND MÖGLICH UND WIR WERDEN DAS BEWEISEN MIT MIR IN DER REGIERUNG" so Westerwelles Worte, laut, schrill, geifernd jeder hat's gehört und jetzt heißt es: LIEFERN! oder Alternativ einfach vor die Deutsche Öffentlichkeit treten und sagen "Ich Westerwelle habe micht geirrt und kann meine Versprechen nicht einhalten, deswegen trete ich keine Regierung an und überlasse anderen das Feld" das wäre wenigstens ehrlich ..
Gast
#1443556
@heinz: Also, zuerst mal: Hier bei mir findet niemand einen Flachbildschirm, aber ein neues Low-Budget-Aldi-Notebook. Einen defekten P3, ein 5 Jahre altes Handy, einen 12 Jahre alten Fernseher, und einen 20 Jahre alten Radiowecker. Dafür Spanplattenmöbel on masse. Wer da was mitnehmen möchte, gerne. Das verringert den Bestand beim Umzug. >> Ein Rechner mit Internet, ist also >> heutzutage auch so was wie ein Grundnahrungsmittel. >Ziemlich übertrieben. Ach, wie gut, wir sind noch nicht in dieser Situation angekommen? @Gast (alle "Gäste"): Fertiggerichte und deren Wirkung hatte ich oben schon konkret beschrieben. Zerstörung der Geschmacksnerven durch diverse Zusatzstoffe. @hh: >Die meisten H4ler kaufen Feriggerichte im Supermarkt. Das ist >teurer und ungesünder als selber kochen mit ordentlichen >Lebensmitteln. Damit meine ich nicht verteuerten >Reformhausmüll unbekannter Herkunft. Falsch! Siehe meine Ausführung zu Fertiggerichten weiter oben. Ansonsten: OK, es wird nur "fast" so gut wie bei Johann Lafer. Ich hab noch einiges von meiner Oma gelernt, die nach dem WW1 an einer belgischen Klosterschule war. (Pommes Frites, fahr mal nach Belgien). Kochen elementar, ohne Fertigmischungen. Meine Mutter, konnte nur noch mit Fertigmischungen kochen. @weisungsgebundener Staatsanwalt: Rrrrichtig, aber ein Arbeitsloser bringt der Wirtschaft nie mehr was. Ich sage mal was, ganz im Ernst: Ich scheiße auf Streifen und Schlieren in DVD- oder BlueRay-Playern, weil mich so ein Bullshit einfach schlicht weg überhaupt gar nicht interessiert, und mich niemals interessiert hat. @IGBT: >Gibt es hier im Forum auch ältere Leser? Ja, mich. Bin Wessi. Aber bitte konkrete Themen dazu. @Noch ein Gast: >Wie groß darf in unserem Land der Anteil derer sein, der >Dank Kapitalbesitz immer wohlhabender wird, das Geld bei >sich konzentriert, damit die Spekulation anheizt und sich >über den arbeitenden Pöbel lustig macht, bevor echte soziale >Unruhen ausbrechen? Die Franzosen, die kürzlich ihre Firma mit Sprengungsdrohungen verteidigten, sowas imponiert mir ungeheuerlich.
Gast
#1443594
Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) wrote: > Fertiggerichte und deren Wirkung hatte ich oben schon konkret > beschrieben. > Zerstörung der Geschmacksnerven durch diverse Zusatzstoffe. Glaube mir, dem ist nicht so. Die Geschmacksnerven macht man sich höchstens durch rauchen und zuviel Alkoholgenuss kaputt. Fertiggericht ist auch nicht gleich Fertiggericht, das gilt sowohl für den Geschmack als auch fürs Preisgefüge und gut zu kochen ist auch nichts was man aus dem Handgelenk schüttelt, das Bedarf sehr viel Zeit, Übung, Muße, Köpfchen .. Ich empfehle dazu auch mal einem Udo Pollmer zuzuhören. >>Wie groß darf in unserem Land der Anteil derer sein, der >>Dank Kapitalbesitz immer wohlhabender wird, das Geld bei >>sich konzentriert, damit die Spekulation anheizt und sich >>über den arbeitenden Pöbel lustig macht, bevor echte soziale >>Unruhen ausbrechen? > Die Franzosen, die kürzlich ihre Firma mit Sprengungsdrohungen > verteidigten, sowas imponiert mir ungeheuerlich. Ja die Franzosen sind da konsequenter wenn es um ihre Rechte als Mitarbeiter geht.
Gast
#1443601
@ Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) wrote: übrigens, der "Fall Boulette" wird in der ARD bei Anne Will gerade durchgenudelt ;) Wenn das OT noch weiterdriftet könnte man meinen die H4ler, Alditütensuppen u. Kochshows sind für die Ingenieursgehälter verantwortlich ;-)
Gast
#1443642
>Glaube mir, dem ist nicht so. Die Geschmacksnerven macht man >sich höchstens durch rauchen und zuviel Alkoholgenuss kaputt. Ah, Erfahrung :-)
Gast
#1443648
Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) wrote: >> Glaube mir, dem ist nicht so. Die Geschmacksnerven macht man >> sich höchstens durch rauchen und zuviel Alkoholgenuss kaputt. > Ah, Erfahrung :-) Sagen wir so, seit dem ich weiß, dass auf der Pizza in der Pizzeria auch nur Formvorderschinken (ihh, bäh!) drauf ist (obwohl gerade dort man für sein gutes Geld doch was anderes erwartet), schmeckt mir meine Oettker aus der Tiefkühltruhe (Salami, Pepperoniwurst, Pepperoni KEIN Schinken ;)) wieder ohne Vorbehalt(e). Was das Rauchen angeht, weder das, noch Alkohol - bin Anti, du verstehst. ;) > Wenn das OT noch weiterdriftet könnte man meinen die H4ler, > Alditütensuppen u. Kochshows sind für die Ingenieursgehälter > verantwortlich > ;-) Subsummiere das alles mal unter Niedriglohnsektor, da ist der Druck auch auf Ingenieuersgehälter nicht sehr fern ..
Gast
#1443669
@Gast: >Was das Rauchen angeht, weder das, noch Alkohol - bin Anti, >du verstehst. ;) Rechtfertigungsversuch macht schon verdächtig!!! Aber, wir sind ja alle alt genug :-; Nichts für ungut! Dein Schlußsatz: Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit...
Gast
#1443673
> Rechtfertigungsversuch macht schon verdächtig!!!
Verdächtig für was? Na klar esse ich auch Fertiggerichte. Warum nicht?
Aber rauchen, nein Danke! Und Alkohol auch nix ..
Gast
#1443732
> Fertiggericht ist auch nicht gleich Fertiggericht, das gilt > sowohl für den Geschmack als auch fürs Preisgefüge Richtig. Die guten sind die teuren, die sehr teuren (Sonnen-Bassermann etc.), die billigen sind bis zur Oberkante Unetrlippe abgefüllt mit Mononatriumglutamat Geschmacksverstärkern (ausser bei Aldi, die versuchen den offenbar zu vermeiden und nehmen anderes 'Aroma' dafür), damit man die minderwertigen Zutaten nicht wahrnimmt. Und da wird ein Müll reingekippt, das ist unglaublich, nicht nur Analogkäse, Gelatineschinken und Erdbeeren aus Sägespäne. Da aber der übliche McDonalds-Gänger eh Geschmacksverstärker gewohnt ist, nimmt er den Betrug nicht wahr. Warum man allerdings Ekelgeschmack verstärken sollte, ist mir bis heute nicht klar, damit einem nicht erst beim zweiten, sondern schon vom ersten Hamburger schlecht wird? Aus echten Grundzutaten gekochtes Essen ist übrigens wirklich DEUTLICH billiger als was (vor)gefertigtes zu kaufen, zumindest 1/2, manchmal 1/10. Das beginnt bei selbst aus Mehl gemachten Brot oder Nudeln oder Pizza, geht über Suppen ohne Tüte, nur muß man natürlich nicht die Erdbeertorte zur Weihnachtszeit haben wollen. Wer arbeitet und keine Zeit hat, und gigantische Ingenieursgehälter mit nach Hause bringt (uff, die Kurve zum Thread gekriegt), der muß eventuell (vor)gefertigte Gerichte nehmen, aber als jemand der keine Arbeit hat, gibt es wirklich keinen Grund nicht alles selbst zu kochen, ausser Unkenntnis und Unfähigkeit. Zur FDP: Bei den aktuellen massiven Staatshilfen für den unsere Zukunft verspielenden Bankensektor befürchtet die FDP natürlich eine Ausweitung der Euro-Geldmenge (denn Staaten zaheln nie ihre Schulden zurück, die drucken nur neues Geld als indirekte Steuererhöhung) und in Folge eine Inflation, die gleichzeitig die Vermögen von Sparern reduziert, und das ist die Kundschaft der Partei der Besserverdienenden. Als typische Partei sollte man sich daran nicht stören, daß gerade das eigene Klientel den Bach runter geht (hat die SPD ja auch nicht gestört bei ihrem neoliberalen Wahnsinn), aber vielleicht denken die besserverdienenen Wähler wenigstens bei der nächsten Wahl dran, und befördern die FDP wieder dort hin, wo hin die Westerwellenpartei gehört, unter die 5%. Mir graust schon heute vor so einem Kindergartenaussenminister, hoffentlich fällt der Merkel was ein.
Gast
#1443768
>> Fertiggericht ist auch nicht gleich Fertiggericht, das gilt >> sowohl für den Geschmack als auch fürs Preisgefüge > Richtig. > Die guten sind die teuren, die sehr teuren (Sonnen-Bassermann etc.), > die billigen sind bis zur Oberkante Unetrlippe abgefüllt mit > Mononatriumglutamat Geschmacksverstärkern (ausser bei Aldi, die > versuchen den offenbar zu vermeiden und nehmen anderes 'Aroma' dafür), > damit man die minderwertigen Zutaten nicht wahrnimmt. Und da wird ein > Müll reingekippt, das ist unglaublich, nicht nur Analogkäse, > Gelatineschinken und Erdbeeren aus Sägespäne. Jetzt hast du deine ganzen Vorurteile in einem Absatz zur Schau gestellt und alles KANN und nichts davon MUSS zutreffen. Die Fertiggerichte die ich erwähnte enthalten weder Glutamat noch minderwertige Zutaten, sie sind auch nicht voll mit Aromen, Analogkäse und Erbeeren aus Sägespäne sind auch nicht drin. Ach ja, isst du zufällig Joghurt aus dem Supermarkt? :) > Da aber der übliche McDonalds-Gänger .. Wie immer der gleiche Stuss .. > Aus echten Grundzutaten gekochtes Essen ist übrigens wirklich DEUTLICH > billiger als was (vor)gefertigtes zu kaufen, zumindest 1/2, manchmal > 1/10. Nein, eben nicht. Es gibt preiswerte, gute Fertiggerichte da sind die Einzelzutaten + Energieaufwand inkl. Zeitaufwand in der Summe deutlich teurer, umständlicher, arbeitsintensiver etc. Ingenieure neigen eben zur Optimierung.. :-) > Das beginnt bei selbst aus Mehl gemachten Brot Niemals bekommst du Brot selber billiger hin, als vom Backautomaten bei Aldi (jetzt kommt bestimmt ihh, bähh wie das schmeckt, pfui sowas isst du bla bla bla. Wetten?! :)) Klar esse ich das, kenne eine Reihe von Bäckern die weitaus schlechteres Brot als ihr Backergebnis für teuer Geld an Kunden verkaufen die meinen dort (beim Bäcker) noch etwas "naturbelassenes, echtes, gutes nach alter Backtradition" zu bekommen. Arme Irre! Ein Familienmitglied hat lange in einer Backerei gearbeitet, da kennt man die Tricks. Außerdem kannst du selbstgebackenes Brot geschmacklich schlicht vergessen. Was meinst du wie ein Bäcker heutzutage arbeitet? ALLE benutzen spezielle industriell hergestellte Fertigmehle .. (und wer das nicht macht (den kannst du mit der Lupe auf Deutschlands Landkarte suchen gehen 1)) MUSS sein Brot deutlich teurer verkaufen .. 1) ach so, ohne Beweis durch persönlichen Augenschein in der Backstube würde ich dringend abraten den Beteuerungen zu glauben .. > oder Nudeln oder machst deine Nudeln selbst? Das kostet Zeit .. > Pizza, Pizza bekommst du NIEMALS anständig selber hin. Dafür hast du weder den geeigneten Backofen noch die geeignete Wurst als Belag. Wie viele Male habe ich diese bescheuerte Diskussion mit Leuten geführt die mir anschlie0end ihre schlapprige, mehr an Lasagne erinnerne "Pizza" (die keine war) voller Stolz auf ihrem Backblech präsentiert haben - mit ungeeigneten Zutaten belegt und geschmacklich ein Rohrkrepierer - aber weils selber gemacht war fiel das eigene Urteil stets Michelin-Sternereif aus. Naja, man wollte die armen Irrigen schließlich nicht beleidigen .. > geht über Suppen ohne Tüte, Wer Suppen aus der Tüte ist, ist selber schuld. > nur muß man natürlich nicht die > Erdbeertorte zur Weihnachtszeit haben wollen. jaja > gibt es wirklich keinen Grund nicht alles selbst zu kochen, > ausser Unkenntnis und Unfähigkeit. Schon mal was von Unlust gehört? Kochen macht man dann wenn man Lust drauf hat, die Zeit und Muße dafür hat und was heißt hier "Unfähigkeit"? Bloß weil nicht jeder zum Tim Mälzer wird ist man noch lange nicht unfähig (kann Tim Mälzer tolle Schaltungen entwickeln? Nein? Man ist der unfähig ;)) oder bist du ein "Volltrottel" bloß weil dir keine guten Platinen gelingen und du deswegen lieber den professionellen Service in Anspruch nimmst? Wenn du das nicht ständig übst wird jeder Kochvorgang zur persönlichen Herausforderung und wenn du das ständig übst fehlt dir die Zeit für kreative Arbeiten .. (einfache Nudelgerichte bekommt man natürlich hin ..) > aber vielleicht denken die > besserverdienenen Wähler wenigstens bei der nächsten Wahl dran, und > befördern die FDP wieder dort hin, wo hin die Westerwellenpartei gehört, > unter die 5%. Mir graust schon heute vor so einem > Kindergartenaussenminister, hoffentlich fällt der Merkel was ein. Die dürfen sich jetzt erst mal ärgern, wenn Westerwelle ihnen die versprochene Steuersenkung schuldig bleibt. Der Nicht-FDP-Wähler konnte sich das eh ausmalen ..
Gast
#1443777
Haben hier eigentlich alle den Arsch offen bis an die Ohren??? Das ursprüngliche Thema in diesem Thread war: Woher kommen eigentlich diese gigantischen Ingenieursgehälter?
Gast
#1443779
Ich bin bei Dir, habe schon Beiträge mehrfach gemeldet, aber die MODs greifen nicht ein!!!!! Der Schweiss wird einfach nicht gelöscht.
Gast
#1443782
@weisungsgebundener Staatsanwalt Du hast Recht, aber ich werde mich nicht ändern! Wieso soll ich konsumieren und mein Geld raushauen? Erstens steigt dann die Nachfrage und damit die Preise für die ärmeren und zweitens brauche ich jeden Pfennig für meinen Lebensabend. Bei der miesen Entiwcklung der Ingenieurssituation wird es bald nichts mehr zu arbeiten geben für mich. So sieht es aus!
Gast
#1443784
ach und noch eins: Was oll ich kaufen? Einen neuen Kühlschrank? Der von BSh wird in Polen gebaut, dir dortigen Leute brauche ich nicht zu finanzieren und Siemens-Bosch haben genug Geld. Ein neues Auto? Wenn ich auch Qualität schaue, muss ich einen Japaner nehmen, weil die deutschen nix mehr taugen und selbst die sind oft nicht hier gebaut. Da profitieren nur BMW- und Audi-Aktionäre. Einen neuen PC? Einen neuen Fernseher? Was wird denn noch heute hier gebaut, was die deutsche Wirtschaft stützt? Essen gehen und Bahnfahren vielleicht.
Gast
#1443818
"Schon mal dsrüber nachgedacht warum in unserem Land Kapitalbesitz geschont und der Faktor Arbeit hoch belastet wird?" Ach ja, ist das so? Nenne mal bitte Zahlen und Fakten, statt langweilige Phrasen zu dreschen! Belastet wird nicht die Arbeit, sondern Einkünfte! Hohe Einkünfte = hohe Steuerbelastung. Und normalerweise hatten wohlhabende Menschen irgend wann auch mal Einkünfte, so sie das Vermögen nicht geerbet haben (wobei auch dort deutliche Grenzen bezüglich der Erbschaftssteuer gelten). Also erzähl mir jetzt bitte mal, wie Du zu 'ner Million kommst, ohne Deinen entsprechenden Anteil an Steuern zu zahlen. Und Du würdest es also gerecht finden, bei hohen Einkünften zuerst mal ca. 50% an Steuern zu kassieren und dann später für das übrig gebliebene Vermögen ein weiteres Mal abzukassieren? Ich denke, man sollte hier die Kirche mal im Dorf lassen und den Menschen, die großes Vermögen haben, dieses mal gönnen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Es gibt immer jemanden, der wohlhabender ist als man selbst. Wenn man das mal akzeptiert und den Wahn, mit allem möglichen zur prahlen und zu protzen (großes Haus mit Marmor, sauteurem Bad und Küche, dickes Auto, Ipod, teuere Klamotten, etc. pp) nicht mitmacht, kann auch auch ohne mehrere Millionen auf dem Konto ganz entspannt leben...
Gast
#1443834
Gast schrieb: >> Das beginnt bei selbst aus Mehl gemachten Brot > > Außerdem kannst du selbstgebackenes Brot > geschmacklich schlicht vergessen. Dem ... >> Pizza, > > Pizza bekommst du NIEMALS anständig selber hin. Dafür hast du weder den > geeigneten Backofen noch die geeignete Wurst als Belag. Wie viele Male > habe ich diese bescheuerte Diskussion mit Leuten geführt die mir > anschlie0end ihre schlapprige, mehr an Lasagne erinnerne "Pizza" (die > keine war) voller Stolz auf ihrem Backblech präsentiert haben - mit > ungeeigneten Zutaten belegt und geschmacklich ein Rohrkrepierer - aber > weils selber gemacht war fiel das eigene Urteil stets > Michelin-Sternereif aus. Naja, man wollte die armen Irrigen schließlich > nicht beleidigen .. ... und dem widerspreche ich. Bekomme beides sehr lecker hin. Und zumindest die Pizza ist komplett (also auch Teig) selbstgemacht preislich unschlagbar gegenüber jeder Fertigpizza oder Pizza mit gekauftem Teig Christopher D. schrieb: >> Pizza bekommst du NIEMALS anständig selber hin. Dafür hast du weder den >> geeigneten Backofen noch die geeignete Wurst als Belag. Wie viele Male >> habe ich diese bescheuerte Diskussion mit Leuten geführt die mir >> anschlie0end ihre schlapprige, mehr an Lasagne erinnerne "Pizza" (die >> keine war) voller Stolz auf ihrem Backblech präsentiert haben - mit >> ungeeigneten Zutaten belegt und geschmacklich ein Rohrkrepierer - aber >> weils selber gemacht war fiel das eigene Urteil stets >> Michelin-Sternereif aus. Naja, man wollte die armen Irrigen schließlich >> nicht beleidigen .. > > ... und dem widerspreche ich. Bekomme beides sehr lecker hin. > Und zumindest die Pizza ist komplett (also auch Teig) selbstgemacht > preislich unschlagbar gegenüber jeder Fertigpizza oder Pizza mit > gekauftem Teig Das stimmt. Ich habe damals als Student immer richtig große Mengen Hefeteig produziert und dann portionsweise eingefroren. Wenn man dem Teig dann nach dem Auftauen Zeit gibt und die Hefe reaktiviert, geht das durchaus. Mit einem Kilo Mehl (39 ct) und Hefe (9 ct) + etwas Öl (5ct?) kommt man schon sehr weit. Im Übrigen definiert jeder seine Pizza anders - es gibt nicht die Pizza. Die Amis mögen eher die dicken, Bekannte von mir lieber labbrige, ich mag es eher cross. Entscheidend sind für mich gute Zutaten und dass es mir schmeckt. Über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. Durch Selbstkochen spart man allerdings eine Menge Geld, insbesondere mit Tiefkühltruhe. Insofern kann man mit 5 Euro pro Tag sich durchaus gut und vielseitig ernähren. Aber dazu muss man sich eben hinstellen und kochen bzw. selbst backen was Zeit kostet. Wenn man wirklich mit den Grundnahrungsmittel anfängt (Mehl, Milch, Butter, Eier, Gemüse und Früchte der Saison etc.), dann bin ich immer wieder verblüfft, mit wie wenig Geld mal richtig gute, durchaus mehrgängige Gerichte kochen kann. Ich würde mich wirklich nicht als Amateurkoch bezeichnen, aber die Sachen, die ich bisher nachgekocht habe, waren alle wirklich lecker - und eben zeitaufwändig. Hinzu kommt, dass viele Jüngere nicht mehr die einfachsten Dinge (Bratkartoffeln, Püree) beherrschen geschweige denn die Gewürze kennen. Ich halte es für einen großen Fehler, dass das Fach "Hauswirtschaft" praktisch nicht mehr existiert. Da könnte man den Schülergaumen z.B. mal deutlich machen, dass frisch gestampftes Püree mit frischem Muskat etc. eben deutlich besser schmeckt als das Fertigpulver aus der Tüte. Oder dass eine echte Brühe mit ausgekochten Knochen (für wenige Cent) auch ohne Glutamat richtig Geschmack und Gehalt hat. Aber ich verstehe auch diejenigen, die einfach keinen Bock haben, sich abends nach der Arbeit noch hinzustellen und lange zu kochen. Ich komme auch viel zu selten dazu. Glücklicherweise habe ich eine wundervolle Frau, die auch Wert auf gutes Essen legt und mich oft verwöhnt :-) Es muss auch nicht immer große Küche sein. Manchmal schmeckt ein "strammer Max" mit gutem Schinken einfach und der ist in fünf Minuten gemacht :-) Chris D. Hab aufgrund dieses Topics letztens versucht meine Pizza selbst zu machen. Also schnell ein Rezept besorgt, dann die Zutaten und los gehts. Resultat? Schmeckt nicht. Meine Loesung: Die billigen 3er Kuehlpizzen vom Lidl und dann mit ein wenig eigenen Zutaten drauf ergaenzen damits nicht so traurig aussieht. Macht satt, schmeckt, kostenguenstig und wenig Aufwand.
Gast
#1443860
"Ingenieure leben oft spartanisch und sind genügsam." Von der Sorte kenne ich keinen. Die die ich kenne leben ganz normal, gut oder sogar sehr gut! "Pizza bekommst du NIEMALS anständig selber hin." Auch wenn die selbstgemachte Pizza nicht an die einer Pizzaria herankommt, schmeckt sie besser als die meisten Fertigpizzen. Eine billig Fertigpizza ist auch nicht mit einer teureren Fertigpizza zu vergleichen. Bsp. Edeka und Dr. Oetker. Die Edekapizza musste ich immernoch ein bißchen "aufpimpen" mit Käse, Wurst und Gewürzen, da sie nach NICHTS geschmeckt hat. Die andere hat auch ohne geschmeckt, hat allerdings fast das 3 fache gekostet. Eine frische aus einer guten Pizzaria schmeckt mir aber immernoch am besten.
Gast
#1443886
> Haben hier eigentlich alle den Arsch offen bis an die Ohren??? Das > ursprüngliche Thema in diesem Thread war: Woher kommen eigentlich diese > gigantischen Ingenieursgehälter? Hehe, jop, ist schon tuffig. Typisch Ing. eben, da wird mal seitenlang über die Kochkunst debattiert oder andernorts über die Frage ob VHDL Software ist. Looolllig :-) hmmm schrieb: >> Haben hier eigentlich alle den Arsch offen bis an die Ohren??? Das >> ursprüngliche Thema in diesem Thread war: Woher kommen eigentlich diese >> gigantischen Ingenieursgehälter? > > Hehe, jop, ist schon tuffig. Typisch Ing. eben, da wird mal seitenlang > über die Kochkunst debattiert oder andernorts über die Frage ob VHDL > Software ist. Looolllig :-) Na, ich muss doch sehr bitten. Wenn schon, dann bitte auch uns Infs erwähnen :-) Zum Stil von "hmmm" muss man wohl nichts weiter schreiben. Jeder repräsentiert sein Elternhaus halt so gut er kann ;-) Um noch etwas zum Thema beizutragen: Das "gigantische Gehalt" kommt bei mir (Unternehmer) zumindest von viel und ausdauernder Arbeit, Mut zum Risiko und auch anfänglichem Verzicht. So einfach ist datt. Chris D. Bitte wieder zum ursprünglichen Thema zurückkommen.
Gast
#1444259
Was zu Professoren und deren Gehältern in den gelobten USA http://www.zeit.de/2009/42/C-US-Wissenschaftler Freut euch, E-Ings zu sein.... (Allerdings redet der Artikel auch von 500000 und 1 Mio, aber der Zusammenhang bleibt unklar, es sind wohl nicht die Gehälter, aber es gibt offenbar auch sehr gut verdienende Professoren dort, also die Schere zwischen arm und reich wird auch beim Lehrkörper immer gigantischer).
Gast
#1444508
Hallo Leute, was ich nicht verstehe: warum werden/wurden denn überhaupt Steuersenkungen versprochen? Mir wäre es am liebsten, wenn mal ein wenig Ruhe in das ganze System kommen würde! Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille: auf der einen Seite tut es schon weh, zu sehen, wie viel vom Einkommen über die Einkommensteuer wieder verloren geht. Dasselbe gilt für die Krankenversicherung. Ja, bereits diese beiden Posten können schon ein wenig schmerzen. Auf der anderen Seite sieht man jedoch auch, dass unser Sozialsystem funktioniert. Und das kostet nunmal Geld. Ich habe die letzten Jahre viel an Finanzamt und KK bezahlt. Aber ich habe auch relativ gut verdient, und unterm Strich bleibt noch genug zum Leben. Und: wenn man in .de zur "Arbeitnehmerklasse" gehört, kann man trotz Steuerbelastung und Sozialabgaben ganz gut leben. Man darf sich nur nicht an den Wahnvorstellungen mancher Zeitgenossen orientieren, was denn zum "guten Leben" gehöre. Nicht jeder Muss ein neues 40.000 Euro teures Auto fahren, auch den jährliche zweiwöchige "DomRep"-Urlaub sehe ich nicht als lebensnotwendig. Wenn man auf dem Boden bleibt, kann man sein Leben brauchbar bestreiten, und sich ab und zu auch einen kleinen Luxus (mal Essen gehen, kleiner Urlaub im Allgäu oder in Österreich, Sommers ab und zu ins Freibad, am Wochenende ein gutes Frühstück). Mir ist nicht klar, warum immer das Leben im Luxus als Forderung gestellt wird. Wir können halt nicht im Luxus leben. Na und?! Es gibt noch andere wichtige Dinge im Leben. Vielleicht sollte in unseren Geirnen mal wieder ein wenig Bescheidenheit einkehren, auch wenn die "oberen 10.000" uns anderes lehren, nämlich Unersättlichkeit. Dass es auch viele Menschen in unserem Land gibt, die wirklich massiv sparen müssen, sehe ich auch, und das tut mir leid. Die Hauptursache sehe ich dabei allerdings in den sich auflösenden sozialen Strukturen in der Bevölkerung.
Gast
#1444516
Realist ich teile deine Einstellung (im Gegensatz zum H4 Bashing) und speziell hierzu Realist (Gast) wrote: > Es gibt immer zwei Seiten einer > Medaille: auf der einen Seite tut es schon weh, zu sehen, wie viel vom > Einkommen über die Einkommensteuer wieder verloren geht. Dasselbe gilt > für die Krankenversicherung. Ja, bereits diese beiden Posten können > schon ein wenig schmerzen. Ab kommenden Jahr sind die Beiträge zur Krankenversicherung steuerlich voll abzugsfähig; das wurde noch unter der alten SPD+CDU Regierung beschlossen und ist eine beachtliche Entlastung gerade für die Mittelschicht
Gast
#1444520
>Wir können halt nicht im Luxus leben.
Wer sagt denn so was?!
Wenn ich viele Arbeitnehmer habe, die für mich (Arbeitgeber) arbeiten,
dann kann ich sehr wohl im Luxus leben...
Gast
#1444534
> warum werden/wurden denn überhaupt Steuersenkungen versprochen? Weil Veränderungen am bestehenden System am einfachsten mit Lockmitteln möglich sind, bei denen auch der dümmst Bilöd-Lerser nicht nein sagen wird. > Mir wäre es am liebsten, wenn mal ein wenig Ruhe in das ganze System kommen würde! Das geht nicht, wenn man neu umverteilen will, damit die eigenen Amigos mehr vom Kuchen abbekommen. Dazu muss man ändern. > dass unser Sozialsystem funktioniert. Das war einmal, vor Schröder und Hartz. Heute funktioniert es nur noch zur Alimentierung von Investmantbanker's dicker Boni. Für alles andere ist kein Geld mehr da. > und unterm Strich bleibt noch genug zum Leben Natürlich, das ist der Mindestleven, den man der Bevölkerung lassen muss. Aber immer bis knapp davor auspressen. > auch wenn die "oberen 10.000" uns anderes lehren, nämlich Unersättlichkeit. Eben. Der Normalmensch ist bescheiden, aber er hat ein Gerechtigkeitsggefühl und das ist nachhaltig gestört von unseren Gierhälsen aus Vorstand und Aufsichtsrat. > in den sich auflösenden sozialen Strukturen in der Bevölkerung. Deren Wiedereinführung (Grossfamilie auf dem Hof) allerdings auch unseren Wohlstand wieder auf den Level von Anatolien zurückwerfen würde. Es ist schon effektiv, nicht jede Familie ihre Kinder als Rentensicherung, ihren Acker als Lebenssicherung, ihre Werkstatt als Manufaktur betreiben zu lassen, sondern ab Effektivität durch Grösse zu setzen (die Rentenversicherung verteilt die Risiken gleichmässiger, also muss der Puffer kleiner sein, die Fabrik produziert effektiver als wenn jeder seine Schrauben selber anfertigt). Damit diese effektiven gross angelegten Organisation aber funktionieren kann, darf man sie nicht aus Gier und Eigennutz, wie es die Versicherungsbranche derzeit versucht, kaputtmachen, sondern sie muß auch in den Köpfen der Menschen als verlässlich gelten. Ein Ingenieuer (oder auch Professor oder Mediziner) kann nur effektiv arbeiten, wenn er nicht ständig an allen Fronten wachsam bleiben muß, weil ihm sonst der Job flöten geht, das Einkommen weggenommen wird. Man ist halt spezialisiert, und nicht auf Betriebswirtschaft, deswegen ist man in seinem Fach auch besser als der Betriebswirt. Nur wenn der Betriebswirt (Manager, Banker) nicht mehr anderen dient, sondern selber nur noch rafft und Druck ausübt, dann bricht das System der Arbeitsteilung zusammnen.
Gast
#1444543
"Ab kommenden Jahr sind die Beiträge zur Krankenversicherung steuerlich voll abzugsfähig; das wurde noch unter der alten SPD+CDU Regierung beschlossen und ist eine beachtliche Entlastung gerade für die Mittelschicht" Ja, das ist gerecht, auch für Selbstständige, die bislang nur wenig der KV-Beiträge steuerlich geltend machen konnten (Bei AN war ja immerhin der AG-Anteil "steuerfrei"). Ich bin schon der Meinung, dass Beiträge zur KV und RV steurlich deutlich entlastet werden sollten, um den Menschen, vor allem bei der privaten Altersvorsorge, überhaupt eine Chance zu geben, nennenswerte Beiträge zahlen zu können.
Gast
#1444552
Realist (Gast) wrote:
> Ja, das ist gerecht, ..
Und das beste wird sein, bis das kommt ist die neue Regisrung bereits im
Amt und dann wird die FDP versuchen das auch als Einlöse ihrer
Wahlversprechen hinzustellen, nach dem Motto, "seht ihr, kaum sind wir
im Amt gibt es Steuersenkungen". Wetten, dass?!
Gast
#1444556
> in den sich auflösenden sozialen Strukturen in der Bevölkerung.
"Deren Wiedereinführung (Grossfamilie auf dem Hof) allerdings auch
unseren Wohlstand wieder auf den Level von Anatolien zurückwerfen
würde."
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Selbstverständlich bin ich der
Meinung, dass man alle Ressourcen, die für die Menschen zum leben
notwendig sind, möglichst optimal einsetzen muss.
Mit "sozialen Strukturen" meinte ich eigentlich, wie die Menschen
miteinander leben, in der Familie, im nachbarschaftlichen Umfeld, am
Arbeitplatz, im Bekanntenkreis. Hier lösen sich die Strkturen langsam
auf.
Und dann meinte ich noch damit, dass vielen Menschen der "soziale
Anstand" verloren gegangen ist. Dieses Anspruchsdenken, die latente
Unehrlichkeit gegenüber den Ämtern (Finanzamt etc.), Versicherungen etc.
dieses Streben nach eigenem Vorteil ohne jeden Gedanken an die
Konsequenzen, wenn alle so handeln würden.
Ein gutes Beispiel, auch wenn es vielleicht kleinkarriert klingt: dieses
ewige Gejammere über Geschwindigkeitskontrollen: "Abkassierer,
Straßenräuber" werden die Behörden tituliert. Dann wird noch geklagt,
weil man angeblich die Genauigkeit der eingesetzten Messmittel
anzweifelt. Anstatt kleinlaut den Obulus zu entrichten, macht man noch
einen auf großen Max.
Interessant auch die Klagewellen, die die Sozialgerichte überrollen
(nein, das ist jetzt kein H4-Bashing, das sind Tatsachen).
Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Versicherungsbetrug scheinen so
langsam auch ein Volkssport zu werden.
Gast
#1444567
"Natürlich, das ist der Mindestleven, den man der Bevölkerung lassen muss. Aber immer bis knapp davor auspressen." Ich sehe das anders: lassen wir mal diese "Verschiebungen" zur die Finanzkrise außen vor, dann werde die Bürger nicht "ausgepresst". Wieso wird immer behauptet "der Staat kassiere bei den Bürgern ab"? Das stimmt so nicht, denn es gibt ja kein schwarzes Loch, in dem die vielen Milliarden Euro verschwinden. Das Geld kommt von den Bürgern, und es geht wieder an die Bürger, direkt oder indirekt. Es findet lediglich eine Umverteilung ab, die je nach politischer Farbe mal die einen, mal die anderen bevorzugt. OK, es gibt auch einen gewissen Schwund, wenn z.B. der Bund Kredite aus dem Ausland holt, oder für Zahlungen im Rahmen von Hilfsprogrammen etc. Aber das sind, ebenso wie die Zahlungen an die Abgeordneten etc. Peanuts. Einfach mal die Posten auf der Ausgabenseite im Staatshaushalt anschauen. Was dringend notwendig ist: Eindämmung der Neuverschuldung, damit nicht auch die Schuldzinsen einen immer größeren Teil des Haushalts auffressen. Ja, ich weiß, das tut weh, es geht aber nicht anders. Ich verstehe nicht, warum viele Politiker und Bürger das nicht zugeben oder wahrhaben wollen...
Gast
#1444573
Realist (Gast) wrote: > Interessant auch die Klagewellen, die die Sozialgerichte überrollen > (nein, das ist jetzt kein H4-Bashing, das sind Tatsachen). Wobei es dort größtenteils um existenzielle Fragen geht wie "Amt bezahlt den Umzug nicht; Geld wurde nicht rechtzeitig übewiese; Hohe Rückforderung vom Amt die nicht nachvollziehbar ist etc. ALso um Luxusprobleme wie Mecker aufgrund Bußgeld beim Zuschnellfahren geht es dort in aller Regel nicht. Ein Richter erklärte das so "Hier wurden unausgegorene Gesetze Entscheidern an die Hand gegeben die selbst oftmals nicht wissen wie diese Gesetze umzusetzen sind und deshalb öfter gegen die Interessen der Bedürftigen entscheiden obwohl ein begründeter Rechtsanspruch vorhanden ist". Die Leute werden dazu quasi erzogen um ihr Recht kämpfen zu müssen, was nach außen dann als Anspruchsdenken rüber kommt, aber in Wahrheit nur der Existenzsicherung dient. Missbrauch gibts natürlich immer, aber den gibt es überall in allen Gesellschaftsschichten ..
Gast
#1444581
> Das stimmt so nicht, denn es gibt ja kein schwarzes Loch, in dem die > vielen Milliarden Euro verschwinden. Stimmt so nicht. Genau das ist doch passiert. Wo ist denn das Geld hin was den Banken fehlte als sie das plötzlich feststellten? Deiner Meinung nach muss das Geld vorhanden sein, also warum wurde es dann nicht einfach zurückbeordert? Anscheinend ist all das Geld doch in einem schwarzen Loch verschwunden .. > Das Geld kommt von den Bürgern, und > es geht wieder an die Bürger, direkt oder indirekt. Es findet lediglich > eine Umverteilung ab, In den seltensten Fällen landet das Geld nach einer Umverteilung wieder dort wo es vorher war. Deswegen nennt es sich ja UMVERTEILUNG!! Umverteilung = Quelle != Ziel und vice versa
Gast
#1444617
"Stimmt so nicht. Genau das ist doch passiert. Wo ist denn das Geld hin was den Banken fehlte als sie das plötzlich feststellten? Deiner Meinung nach muss das Geld vorhanden sein, also warum wurde es dann nicht einfach zurückbeordert?" Deshalb hatte ich ja geschrieben: Ich sehe das anders: lassen wir mal diese "Verschiebungen" zur die Finanzkrise außen vor, dann werde die Bürger nicht "ausgepresst". Die Finanzkrise war ein Sonderfall. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Banken, wenn sie überleben, die gewährten Mittel verzinst wieder an den Bund zurückzahlen müssen. Und viele Kritiker haben auch noch nicht bemerkt, dass bei Bürgschaften zuerst mal kein Geld fließt. Und Bürgschaften waren bei weitem der größte Brocken, sonst sähe es jetzt im Bundeshaushalt noch bedeutend schwärzer aus! Du schreibst außerdem: "In den seltensten Fällen landet das Geld nach einer Umverteilung wieder dort wo es vorher war. Deswegen nennt es sich ja UMVERTEILUNG!!" "Umverteilung = Quelle != Ziel und vice versa" Klar, ich hatte ich doch auch so beschrieben "Je nach politischer Farbe"... Ist doch OK. Auch ohne jeden Cent Steuer oder Sozialversicherung hätten die Bürger durchschnittlich nicht mehr Wohlstand: Jeden gefahrenen Straßenkilometer bezahlen, Kindergarten 1000,- EUR/Monat, Schule 2000,- EUR/Monat, OP im Krankenhaus: 10.000,- EUR. Studienplatz 3000,- EUR/Monat, kein Arbeitslosegeld, Kein Hartz IV, etc. pp. So what?! Ist doch egal, wie und wann das Geld kassiert wird. Unseren sozialen Wohlstand müssen wir eben bezahlen. Ich denke so grundlegend falsch ist das System nicht. Es darf halt nicht ausufern...
Gast
#1444636
> Es darf halt nicht ausufern...
Jaja nur ist genau das bei der Finanz- und Bankenkrise doch passiert.
Man muss sich das mal vergegenwärtigen. Ohne die Stützung der HRE (wurde
an nur EINEM Wochenende OHNE ZEUGEN IM KLEINEN KREIS AM PARLAMENT VORBEI
beschlossen) wäre nach einhelliger Meinung das gesamte Zahlungswesen der
Bundesrepublik binnen 48 h zusammengebrochen. Wir hätten dann das
erlebt, was die Briten zuvor bei ihrer Northern Rocks Bank erlebten,
Menschentrauben vor der Türe, die alle aus Panik ihr Geld retten wollen
- nur hirzulande dann nicht bloß vor EINER Bank, sondern bundesweit! Um
das abzuwenden gibt die Kanzlerin über Nacht eine umfassende Garatie
ALLER Spareinlagen - nur um die Leute zu beruhigen doch um Himmels
Willen nicht zur Bank zu laufen, um das Gesparte schleunigst in
Sicherheit zu bringen. Davon abgesehen, auch wenn vieles "bloß
Bürgschaft" war (wie viele haben eine Bürgschaft im Leben schon bitter
bereut und persönlich für andere Haften müssen?!) die gigantische
Neuverschuldung speist sich zu einem gut Teil aus dem Rettungsgeld auch
für die Banken und der Rest macht das Geld aus was ebenfalls durch die
Banken wegen der Weltwirtschaftskrise an Direkthilfen ausgegeben wurde.
Frag mal den scheidenden Peer Steinbrück wer ihm die Bilanz versaut
hat?! Ohne Finanz- und Wirtschaftskrise wäre eine Steuerreform ohne
weiteres finanzierbar und auch angebracht gewesen ..
Gast
#1444647
Einer hat die Folgen der Finanzkrise übrigens in etwa so ausgedrückt "Wir stehen vor einer Aufgabe deren finanzielle Last nicht geringer ist als das was unsere Großeltern nach 1945 für den Zusammenbruch bzw. Wiederaufbau Deutschlands aufbringen mussten" und dann noch "diese Lasten werden uns ungefäir die nächsten 30 Jahre begleiten"
Gast
#1444657
"Wir stehen vor einer Aufgabe deren finanzielle Last nicht geringer ist als das was unsere Großeltern nach 1945 für den Zusammenbruch bzw. Wiederaufbau Deutschlands aufbringen mussten" und dann noch "diese Lasten werden uns ungefäir die nächsten 30 Jahre begleiten" Das halte ich für übertrieben. Wann wurde das gesagt? Nach nach einer Aussage zu der Zeit, als niemand wusste, wohin die Reise geht.
Gast
#1444683
>> "Wir stehen vor einer Aufgabe deren finanzielle Last nicht geringer ist >> als das was unsere Großeltern nach 1945 für den Zusammenbruch bzw. >> Wiederaufbau Deutschlands aufbringen mussten" >> und dann noch >> "diese Lasten werden uns ungefäir die nächsten 30 Jahre begleiten" > Das halte ich für übertrieben. Ich nicht. > Wann wurde das gesagt? Nach nach einer > Aussage zu der Zeit, als niemand wusste, wohin die Reise geht. Nein in den letzten 14 Tagen. Hintergrund war die Kumulation der Lasten durch die Finanz- u. Wirtschaftskrise + das zu erwartende weltweite schwache Wachstum die nächsten Jahre + die ins Gesetz geschriebene Begrenzung der Neuverschuldung (was zwar Wünschenswert ist, sich aber als Wachstummsbrense herausstellen könnte, da dann wichtige Investitionen auf die lange Bank geschoben werden könnten) .. Da das ursprüngliche Thema abgehakt ist und nur noch off topic diskutiert wird mach ich hier mal zu. Bitte ggf. im Offtopic-Forum weiter unterhalten (aber die Einschränkungen aus Beitrag "Regeln im OT-Forum, insbes. für Politik-Themen" beachten). |
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