FU mit 120V Einspeisung auf 240V ?

OP #1435627
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Frage ist es möglich einen vorhandenen FU z. B. von Hitachi (11kw)
mit einer 120 Volt Batterie laufen zu lassen um einen Standard
AC-Motor mit 11kw über eine potbox laufen zu lassen oder braucht
der FU immer eine Eingangsspannung von 240 Volt?
Der Motor soll in Dreieck oder Sterndreieckschaltung laufen.

Danke für die zahlreichen Antworten :)
#1435644
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Dein Umrichter macht aber nur 0.2KW.
Wenn auf dem Umrichter 240V drauf steht dann will der die auch haben und 
keine 120V. Umrichter ueberwachen meistens die Zwischenkreisspannung und 
schalten bei unterschreitung ab. Hast du dir auch schon mal den Strom 
ausgerechnet bei 120V und 11KW ? Da liegst du bei rund 100A !

Gruss Helmi
#1435682
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Helmut Lenzen schrieb:
>>100A ok, nur wie mach ich aus 120V dann 240V ohne zus. Batterien?
>
> Das ist schon eine recht sportliche Angelegenheit. Du kannst ja mal nach
> Gegentaktflusswandler schauen. Ist allerdings bei den Strömen nicht ganz
> trivial.

Was ist bei 100 Ampere schon trivial? ;)
#1435750
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>dachte halt wir deutschen können sowas auch selber und
>billiger bauen aber ich finde hier in D nix.

Wo hast du den überall geschaut ?
Es gibt in Deutschland einige Hersteller für FUs.
(Siemens,Lenze,Baumüller,Danfoss)
Auch gibt es einige Hersteller im Maschinenbau die nur für die eigene 
Produktion produzieren.
Gast #1435756
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Ein Standardmotor wird dir beim Betrieb mit einem FU sowieso früher oder 
später abrauchen.

Selbst wenn du einen FU findest, der mit einer so geringen 
Zwischenkreisspannung arbeitet kannst du den Motor nur mit geringer 
Drehzahl betreiben, da dir für hohe Drehzahlen schlicht und einfach die 
Spannung fehlt.
Persönliche Seite #1435762
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Wenn der Motor für 230/400V Drehstrom ausgelegt ist, dann wird man um 
einen Schaltwandler von 120V auf 240V wohl nicht herumkommen. Mit 120V 
aus den amerikanischen Umrichtern würde der Motor nämlich nie seine 
Nennleistung erreichen.

Und für 11kW hat dieser Schaltwandler auch schon beträchtliche Ausmaße. 
Eine dicke IGBT-Vollbrücke samt Kühlkörper (bei 2V Abfall je IGBT und 
100A hast du ca. 400W Verlust). und ein stattlicher Ferrit-Trafo werden 
dafür nötig sein...
OP #1435795
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dann bau ich eben doch 48 x 6 volt agm batterien a 20ah ein und
schalte die dann seriellparallel. mit standardmotor meine
ich nen ac-drehstommotor. 11-18,5kw reichen mir da ich max. 100km/h
erreichen will. gew. ist ca. 1000kg gesamt. bin ja nicht der erste
der sowas gemacht hat. funkt. tuts ja. nur ich will halt aus
bestehenden geb. komponenten realisierenn und nich alles neu kaufen.
für ca. 5000 euro könnt ich ja alles in usa kaufen und einfach
implantieren. müsste doch auch billiger hier in D zu realisieren sein.
geh ja sogar mit nem akkuschrauber. beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=wneCRRb0Y5U
Gast #1436057
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Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass dir ein 
Standard-Drehstrommotor mit einem Frequenzumrichter ohne zusätzliche 
Maßnahmen früher oder später abrauchen wird ! Du brauchst einen Motor, 
der auch für Umrichterbetrieb geeignet ist.
OP #1436059
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Ist mir klar. Um Fremdkühlung kommt man nicht herum.
Wobei ja auch zu bedenken ist das nicht im Dauerbetrieb mit
niedrigen Umdrehungen gefahren wird und wenn dann immer nur
kurzzeitig. Oder seh ich dass falsch. Geht ja um mobilen Einsatz
in einem Fahrzeug. Geanu wie schon 1998 im EV1 von GM.
Ging ja damals auch schon. Leider wieder nur in USA und nicht
hier in D.
http://www.youtube.com/watch?v=bpYdHUxdMTI&feature=PlayList&p=89E535DA17B999B5&playnext=1&playnext_from=PL&index=16
OP #1436110
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Gast321 schrieb:
> Das hat mit Kühlung nichts zu tun, sondern mit der Isolation /
> dU/dt-Festigkeit.

Gibt da eigentlich viele brauchbare Drehstrommotoren die für 
Umrichterbetrieb ausgelegt sind.
Hinweise für Umrichterdimensionierung:
Der Nennstrom der Umrichter für DREHSTROMMOTOREN muß nur
größer sein als der Motornennstrom.
Wegen individueller Systemvarianten der diversen Umrichterfabrikate und 
der veränderlichen Parameter zwischen
kaltem und warmem Motor sollte hierbei ein Sicherheitszuschlag von 
mindestens 20 % berücksichtigt werden,
wenn das Antriebssystem nicht bereits erprobt ist. Wenn eine große 
Regelgenauigkeit notwendig ist, sollten die
Motoren mit Impulsgebern ausgerüstet werden. In diesem Fall ist ein 
Dimensionierungszuschlag für den FU von
ca. 10 % ausreichend.
OP #1436144
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Moin Helmut,

ich habe hier vor Ort einen Motorenhersteller der Asynchronmotoren 
anbietet, die Umrichterfest sind, erhöhten Stellbereich bieten, mit 
Dauerlast im Umrichterbetrieb, eigenbelüftet 5-87 HZ, und Umdrehungen
von 200-5000 auf Anfrage. Leider sind die wohl immer recht schwer.
Liegen dann so zwischen 11-20Kw.
Sowas wär doch das richtige oder.
Hier mal der Link: 
http://www.kaiser-motoren.de/kataloge/netz_umrichterbetrieb.pdf
Gast #1436175
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Wenn du einen passenden Motor nimmst, passt es ja. Nur viele kennen den 
Unterschied einfach nicht, deshalb wollte ich noch einmal ganz explizit 
darauf hinweisen. Ein Motorfilter ist alternativ auch möglich, das 
meinte ich oben mit "zusätzliche Maßnahmen".

Wenn du etwas leichteres willst, kannst du dich vielleicht mal bei 
Synchronmotoren umschauen. Perm-Motor bietet da vielleicht etwas 
passendes an.
OP #1436177
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Im Grunde suche ich einen ähnlichen Motor wie diesen hier:
http://www.perm-motor.de/site/pdf/PMS_Motoren-Generatoren/Datenblaetter_PMS_Motoren-PGS_Generatoren_Deutsch/PMS_156_L_TD_Datenblatt.pdf

der wiegt knapp um die 30kg also ideal was Gewicht und Leistung angeht.

Kostet aber auch knapp 2000 Euro. :(

Dazu den passenden Controller z. B. von Curtis nochmal 1000 euro.
Dann noch die Batterien, Ladegerät 1500 euro usw.

also irgendwo gesamt bei 5000-6000 euro.

Auto ist ja vorhanden (77 Citroen GS Pallas) also 0 Euro :)

Überlegung ist halt das ganze ähnlich mit ca. 2000-3000 euro zu
realisieren. Schön wär auch wenn man ein paar Leute hätte die
mithelfen könnten. Versteht ihr mich ?
LG Axel

http://www.lipo4.de
#1436224
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>Leider sind die wohl immer recht schwer

Von nix kommt halt nix.

Was fuer eine Gehaeuseart hast du den nachgesehen. Es gibt Motoren in 
Grauguss (schwer) und in Alu (leichter). Der Gewichtsunterschied macht 
so locker mal 30 .. 40% aus. Normalerweise werden heute fast nur noch 
Motoren hergestellt die auch fuer FU Betrieb geeignet sind. Aber 
troztdem mal nachfragen.

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