Gast
#1438048
Abend.. Ich bin gerade dabei eine Stromregelung für den L298 aufzubauen, um nachher mittels variierbarer Ref-Spannung Mikroschritte zu erhalten. Mein Problem liegt jedoch drin, dass der L6506 die beiden Werte Ref-A und Sense-A nicht wirklich miteinander vergleicht, bzw. den Output abschaltet, falls Sense-A Ref-A übersteigt. Als Sense-Widerstand habe ich einen 0.1 Ohm Drahtwiderstand mit kleiner Induktivität genommen. Dieses Signal wiederum geht zu einem 10-fach Diff-Verstärker. Wenn ich mit dem Multimeter den Ausgang des Diffverstärker messe, dann sehe ich, dass der Strom im Motor eindeutig über den eigentlich von mir gewollten Strom liegt. Die 10-fach verstärkte Sense-Spannung geht dann zum Sense-Eingang am L6506. Die Refspannung wird mittels DAC erzeugt und dies funktioniert (hab es mit dem Oszi und dem Mulitmeter nachgeprüft). D.h. die beiden Spannungen sind also vorhanden, aber es scheint, das der 6506 die beiden gar nicht vergleicht, geschweige denn die Ausgänge choppt. Den R/C-Pin habe ich mit Masse verbunden, und ein PWM-Signal mit einer Frequenz von ca. 30kHhz und einem Tastverhältniss von 1:100 an den Sync-Pin gelegt. Power-Enable liegt auf +5V. In1 und In2 sind abwechslungsweise High und Low, um die Polarität der Referenzspannung zu bestimmen, genau so In3 und In4. Wenn ich mit dem Oszi die Ausgänge 1-4 messen, dann sehe ich zwischendurch gewisse PWM-Anzeichen, aber die scheinen, egal wie gross die Rer-Spannung ist, immer das gleiche Tastverhältnis zu haben. Habe ich irgend etwas wichtiges beim beschalten des L6506 übersehen? Oder liegt die Chopperfrequenz zu tief? Die Nennspannung des Schrittmotors beträg 6 V, ich betreibe ihn mit 12 V. Die Schrittfrequenz beträgt im Moment noch 1 Hz, d.h. pro Sekunde sollte eigentlich 1 Mikroschritt (von 8) gemacht werden. Nach 8 Sekunden springt der Motor auch zu seinem nächsten Vollschritt, er saugt aber trotzdem noch mehr Strom als er dürfte. Besten Dank um jede Hilfe gruss