Hallo,
ich muss erst mal sagen, dass ich die Seite wirklich supergut finde. Vor
allem die Link-Liste ist wirklich erschlagend
Nur eines finde ich seltsam: Wieso findet sich hier fast nur Material zu
AVR-Controllern? Wo sind die Pic's und HCxy?
Und wieso gibt es i.A. so viele Fan-Sites zum AVR? Was ist so cool an
dem Ding?
Ich suche im Moment noch nach einem passenden MC für den Einstieg und
hab bis jetzt den HC08 etwas näher angeschaut (eigentlich nur zufällig,
weil die erste wirklich coole Site zu Robotik http://www.robotroom.com
war, und der dort (David Cook) den HC08 einsetzt)...
Aber die Frage, welcher am besten ist, stell ich besser noch mal in
einer anderen Sparte.
Also es gibt eine ganze Reihe von Argumenten, die für die AVRs sprechen.
Deshalb landen auch so viele Leute bei diesen MCs. Z.B. die
Verarbeitungsgeschwindigkeit und damit auch die Leistung sind aufgrund
der RISC-Architektur den (allermeisten) Konkurrenzprodukten überlegen.
Die Prozessorarchitektur (Harvard-Design) ist modern, im Gegensatz zu
vielen anderen Konkurrenzprodukten (z.B. PICs haben ein uraltes Design,
noch mit Speichersegmentierung, würg!). Alle AVRs haben alle einen
on-chip Flash-ROM als Programmspeicher und die In-System
Programmierschnittstelle lässt sich mit minimalstem Hardwareaufwand
verwirklichen, was bei Konkurrenzprodukten oft nicht der Fall ist.
Ausserdem gibt es für die AVRs eine ganze Reihe sehr gute kostenlose
Tools (Compiler, Assembler, Debugger usw.).
Also das waren so die Argumente, die mich zur Wahl der AVRs bewegt
hatten. Sollte ich noch etwas vergessen haben, möge man die obige Liste
ergänzen.
Gruss,
Peter
Man könnte noch hinzufügen das es einer der wenigen Controller ist die
drei unterschiedliche Speichertypen auf einem Chip vereint, nämlich
Flash, Ram UND EEprom.
Des weiteren verfügen vor allem die neuen Mega AVR über eine unheimlich
große Vielfalt an bereits integrierter Peripherie.
Und zumindest ein Teil der Familie ist relativ einfach über Conrad & co.
zu beziehen. Einzig ernstzunehmende Konkurenz ist hier eigentlich die
PIC Familie. Die 8051 (Clones) sind meiner Meinung nach langsam am
aussterben. Fans mögen es mir verzeihen aber das Ding ist mittlerweile
fast 20 Jahre alt und "Faceliftings" wie von Dallas mit getuntem Core
machen die interne Struktur auch nur schnelle, nicht besser.
Um einem AVR Beine zu machen reicht eine Versorgungsspannung, ein Quarz
und ein Widerstand um die Resetleitung auf die Versorgungsspannung zu
ziehen. Bei einigen Typen reicht sogar die Versorgungsspannung alleine.
Zum Programmieren gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten
Möglichkeiten, die einfachste davon kommt mit ein paar Kabeln und einem
D-Sub Stecker für den Druckerport aus, auch wenn ich von dieser
Schaltung nicht viel halte. Ein Fehler in der Schaltung und der
Druckerport oder der ganze PC ist hinüber.
Aber ich schweife ab. Ich habe vor ca. einem Jahr nach einem
Microcontroller gesucht und bin dabei auf den AVR gestoßen. Seine
Leistungsmerkmale waren (zumindest zu der Zeit) ungeschlagen.
Gruß
Markus
Habe vor ca. 2 Jahren den COP8 mit OTP und Parallelport debugging
getestet. Klasse ?! wenn man eine Echtzeitapplikation testen will.
Entwicklungsumgebung auf DOS. Einmal brennen und dann auf dem
Siliziumfriedhof.
Vor einem Jahr habe ich den ST7 getestet. EPROM Typ. Löschlampe kaufen.
20 Min warten. Entwicklungstool ohne Schleifenzeitberechnung. War froh
das ich das Entwicklungsboard wieder zurückschicken konnte. Rastermaß
1,78 mm, keine Lochrasterplatte, kein IC Clips paßt.
Der AVR war da immer die bessere Wahl.
Hallo Markus,
>...auch wenn ich von dieser Schaltung nicht viel halte. Ein Fehler in der
Schaltung
> und der Druckerport oder der ganze PC ist hinüber.
Nana, also jetzt dramatisierst Du diese Sache aber ein wenig! Also um
über den Druckerport den ganzen PC zu killen, ich glaube, da muss man
schon Hochspannung anlegen ;-)
Ausserdem kann die Schaltung des Programmierinterfaces so ausgefeilt
sein wie sie will, wenn Dir beim Aufbau ein Fehler unterläuft hast Du
das selbe Problem, der Druckerport kann dann auch kaputt sein.
Also ich habe hier ein Programmierinterface Marke Supereinfach (sprich
direkt durchgeschaltet), das funktioniert bestens. Und wenn man seinen
Druckerport schützen will, schaltet man ganz einfach in jede Leitung
(ausser Masse) einen 220 Ohm Widerstand und schon kann dem Portbaustein
nichts mehr passieren, so einfach ist das.
Gruss,
Peter
Hi,
ich hab ja auch nicht behauptet das das bei jedem zweiten mal Proggen
passiert ;).
Ne, ich wollte nur darauf hinweisen das das direkte Verbinden des
Druckerports mit dem Controller in ungünstigen Fällen zu Schäden am PC
führen kann.
Mir ist es einmal passiert das der Spannungsregler den Geist aufgegeben
und 12V ungeregelt durchgelassen hat. Der Controller hats nicht überlebt
und wenn so eine Direktverbindung zum PC drangehangen hätte wäre es
möglich gewesen das der PC das auch nicht überlebt hätte.
Ich weiß das viele Hobbybastler gerne möglichst billige Schatungen
verwenden um Geld zu sparen. Aber das kann auch nach hinten losgehen, in
welcher Form auch immer. Und dann kanns erst recht teuer werden.
Gruß
Markus
http://www.elektronik-projekt.de
wo wir schon beim abschweifen sind: kann mir das mit der ISP schaltung
(mit diesem bustreiberteil, quasi die schaltung aus dem tutorial) auch
passieren?
Also ich hab, um meinen PC vor solchen Fehlern zu schüzten, einfach PCI
Karte mit Paraleller schnittstelle eingebaut. Wenn nun ein Fehler
auftritt(Kurzer oder Überspannung) is die Karte Hhin und 20 Euro im
eimer, besser als mein PC:-)
lg,
Stefan
Hi,
so eine Karte hilft natürlich auch. Aber durch den HC244 auf dem ISP ist
die einzige direkte Verbindung von Controller nach Drukkerport die
Masse. Alle anderen Leitungen werden durch das IC gepuffert.
Gruß
Markus
Na durch die Optokoppler. Die Informationen zwischen PC und µC werden
optisch übertragen. Für eine Masseverbindung besteht keine
Notwendigkeit.
Gruß
Markus
Sollte theoretisch gehen. Habs aber noch nicht getestet. Wäre aber mal
einen Versuch wert. Kann aber sein das die Gesamtschaltung aufwändiger
wird als das Original.
Gruß
Markus
ISP STK200 or eq. dongle at the LPT and 5V and GND comes from the
circuit. 7805 defect or high voltages spikes on 5V. No opto isolation
between the PC/Laptop in min. time max. smoke ??.
Das war mal meine Frage in einem anderem Forum. Unten kommen die
Antworten und es wundert mich das zu diesem Thema so wenig Beiträge
kommen. Das einzige was kommt ist: Wie spart noch einen Widerstand bei
einem Programmer ein.
Reply To This Message
Re: smoked PC or Laptop with ISP
Author: twyckoff (Tom Wyckoff) ( wyckoff@worldnet.att.net)
Date: Apr 18 02, 06:19
It can happen. I prefer programming via the serial port, rs-232 is a lot
more tolerant. The best bet is to avoid laptops, use a desktop with a
cheap plug-in parallel port card. A parallel port adapter on the USB bus
would be great, but it doesn't work.
Reply To This Message
Re: smoked PC or Laptop with ISP
Author: John Sorensen ( jsorensen@climaticcontrol.com)
Date: Apr 18 02, 19:00
build a better dongle and the world will beat a path to your door.
j.
Die EMV-Eigenschaften sind beim PIC besser. (Störsicherheit). Deswegen
werden sie bei namhaften Elektrowerkzeugeherstellern in Mio.
Stückzahlen eingesetzt.
IMHO
Martin Schäfer
@martin
wann hast du den letzten AVR eingesetzt? noch alte AT90S Familie, hat
sich mit Einführung der 0,35µ Technik bei den neuen MEGAs und TINYs
sehr viel getan, und komfortabler zu programmieren sind sie allemal.