Hallo Kara,
Ich verstehe unter einer PFC eine Schaltung die einen Sinusförmigen
Strom aus dem Netz erzwingt. Die Schaltung sieht normalerweise so aus:
Da ist ein Brückengleichrichter. Am DC-Ausgang des Brückengleichrichters
ist nur eine verschwindend kleine Siebkapazität. Dann kommt eine Drossel
im Pluszweig. Ein MOSFET etc. schaltet nach Masse. Vom Knotenpunkt
Drossel/MOSFET-Drain geht eine Diode zum Ausgang. Dort ist dann ein
Siebelko. Die Spannung dort ist um die 400V DC! Der MOSFET wird von
einem PFC-IC (meistens im DIL-8 Gehäuse) mit PWM so angesteuert, das die
Stromaufnahme sinusförmig ist. Dazu das Pulsweitenverhältnis der PWM
laufend nachgestellt.
Ich denke mal die PFC selber kann eventuell eine
Einschaltstrombegrenzung für dich machen. Welche PFC verwendest du?
Frage mal den Hersteller der PFC was da so geht. Wenn du selber
Hersteller der PFC bist, poste mal den Schaltplan.
Die PFC regelt doch den Strom so, das die Stromaufnahme Sinusförmig ist.
Falls dein nachgeschalteter Verbraucher einen großen Einschaltstrom hat,
könnte die PFC angestrengt versuchen (am Limit der eigenen
Strombegrenzung) die Spannung hochzubringen. Also sollte der Sollwert
den die Spannungsreferenz liefert, nicht sofort nach dem Einschalten von
0 auf 100% springen, sondern kondensatorberuhigt ;-) sanft ansteigen...