Hi
ich würde gern was mit den Quantum/Atmel Touch Chips machen.
Werde warscheinlich den QT1080 oder QT1106 verwenden.
Hat jemand vielleicht schon ein Projekt mit diesen Chips gemacht, was
ich mir vielleicht mal anschauen kann würde gerne erstaml schauen wie
das andere gemacht haben.Eine Frage noch: Wie ist das eigentlich mit den
QTouch Libraries? Braucht man da nur einen AVR wo man das aufspielt oder
noch einen Touch IC von Quantum? Und wie sieht dann die Außenbeschaltung
aus?
>Wie ist das eigentlich mit den>QTouch Libraries? Braucht man da nur einen AVR wo man das aufspielt
Ja. Ein AVR mit abschaltbaren PullUps.
>oder noch einen Touch IC von Quantum?
Es gibt beide Varianten.
>Und wie sieht dann die Außenbeschaltung aus?
1 Kondensator und optional 2 Widerstände pro Touch-Kanal.
Najaa - die Quantum-Chips liefern ein fertiges Schaltsignal an den
Controller. Der AVR kann das Signal von den Touchpads noch nach Belieben
digital weiterverarbeiten und kann, je nach Modell, recht viele Tasten
bedienen. Außerdem hat man oft AVRs herumliegen, die Quantum-Chips müßte
man erst kaufen. Beim AVR muß man auch nicht unbedingt auf Librarys
zurückgreifen, man kann quasi neben der eigentlichen Aufgabe noch ein
paar Touch-Felder abfragen. Allerdings braucht man eine gewisse
Rechenpower für das Erzeugen der Touch-Bursts, einen Timer und einen
dazugehörigen Interrupt.
Sers danke für die Antwort (hat leider en bisschen gedauert da ich heute
erst wieder heimgekommen bin...)
Hast du selbst schon ein Projekt mit Quantum Chips oder mit diesen Touch
Libraries oder auch ohne gemacht?
Meine Experimente habe ich mit einem "popeligen" ATMega88 gemacht ;-).
Die Programmierung hat ohne Libraries in ASM stattgefunden und
funktioniert bestens. Dabei habe ich einfach die Pulse eines
Quantum-Boards mit dem AVR nachgebaut, eine Driftkontrolle programmiert
und noch den einen oder anderen Tiefpaß. Und es läuft. Wenn man die
Wirkungsweise der Geschichte erstmal gefressen hat, ist´s trivial.
Wichtig ist nur, daß der AVR seine Pullups abschalten kann, da sonst das
Generieren der Pulse nicht funktioniert.
Cool das hört sich doch sehr veilversprechend an xD! Wie ist das jetzt
eigentlich wenn ich z.B. das Ev board vom QT1106 nachbaue(schaltplan
gibst ja bei denen) was kommt dann auf den AVR bieten die das auch an?
Hab noch nix gefunden oder muss ich mir das Programm dann selbst
schreiben? Dein Projekt interessiert mich wirklich sehr du hast nicht
zufällig Lust den Code und Schaltplan zu Posten oder ;D
Hey danke für den Link hatte ich zwar schonmal gesehn vor 1 Jahr oder so
aber gar nicht mehr dran gedacht das muss ich die Tage gleich mal
ausprobieren hab sogar noch en 2313 rumliegen xD
So bin endlich wieder Zuahuse;D und hab gleich schon wieder Fragen xD:
1. Kann man die Variante (die von Michael vorgestellt wurde)
empfindlicher machen, sodass sie auch noch durch 2-3mm Kunststoff
funktioniert? Angegeben sind nämlich nur 1mm.
2.Kann man die Größe der Elektroden verändern und somit auch durch
Elektrodendesign die Empfindlichkeit noch verbessern?
Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand helfen könnte.
Sers also ich hab das jetzt mal schnell nachgebaut und ein bisschen
getestet aber ich finde es doch relativ unempfindlich. Bei 1mm muss man
schon richtig drücken, was ich von den EDISEN Chips, die ich sonst grade
verwende nicht gewohnt bin da reicht schon ganz leichtes antippen. Kann
man das ganze nicht empfindlicher machen? Und nochmal zu diesen Touch
libraries ich glaub ich hab des immer noch nicht gerafft sry. Ist das
jetzt ein sozusagen fertiges Programm was ich auf meinen AVR flashe oder
was kann ich darunter verstehn? Und wie sieht da die Außenbeschaltung
aus? Auch nur Widerstand und Kondensator oder... hätte vielleicht mal
jemand ein fertiges Projekt oder einen Schaltplan wo ich mich ein
bisschen dran orientieren kann? Sowas hat doch bestimmt schonmal jemand
gebaut xD
Doch hier. Wie gesagt, läd Elm-Chan einfach nur die Koppelplatte und
entläd sie wieder. Die Charge-Transfer-Methode von Quantum / ATMEL ist
entschieden empfindlicher, bei mir funktioniert es mit einem 2EUR-großen
Stück Platinenmaterial durch eine 12,5mm Rigipsplatte, 3mm Fliesenkleber
und 8mm Fliese mit noch etwas Luft bis zur Hand. Aber für eine
vollständige und sichere Funktion benötigt man auch noch eine
Driftkompensation über einen relativ langsamen Tiefpass, damit
Temperatur und Luftfeuchtigkeitsunterschiede nicht zum Auslösen der
Touches führen. Insgesamt sind die Routinen etwas anspruchsvoller, aber
kein Hexenwerk. Ich gucke mal, ob ich zumindest die Routinen zur
Burst-Erzeugung finde. Diese müssen dann an das eigene Programm
angepasst werden und die Drifkompensation muß dann noch ´rein.
Ach hier, hab´s gerade gefunden, die Routine erzeugt zeitversetzt auf 2
Pins die Bursts und trägt Meßwerte mit 10 Bit Auflösung in 2 16-Bit
SRAM-Register. Die Pins sind wie in der QTouch-Appnote mit einem
externen C von 33nF nach Masse, einem Ladewiderstand von 2kOhm und einem
Schutzwiderstand von 10kOhm zur Touchplatte angeschlossen. Die
Auswertung der Werte erledigt das Programm zur Laufzeit. Die Routine
darf nicht durch Interrupts unterbrochen werden. Die Pullups müssen
während der Routine deaktiviert werden.
Berichtigung:
>Die Pins sind wie in der QTouch-Appnote mit einem>externen C von 33nF nach Masse...
Nein, der Kondensator liegt zwischen beiden Terminalpins!
Hier der relevante Schaltungsteil. Der GND-Anschluß an den
Koppelplatten-Buchsen dient nur der Kabelschirmung und muß nicht belegt
werden. Die Koppelplatten werden an T1-1 und T2-1 angeschlossen