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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromquelle mit viel Power


Autor: Martin _. (martin__)
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Hallo Leute!


Ich bin gerade dabei eine Stromquelle, die per Poti einstellbar sein 
soll, zu bauen. Es wird ein Peltier-Element damit angesteuert. Es wird 
geheizt oder gekühlt.

Der Strom soll einstellbar sein, zwischen -2,5A bis zu 2,5A. Bei einem 
Maximalstrom von 2,5A fallen 6V am Peltier-Element ab.

Die Schaltung, welche ich verwenden möchte, wurde von mir entsprechend 
angehängt. Das Poti selbst kann zwischen -5V und +5V eingestellt werden 
und hängt an (REC1). Das Poti ist auf dem Plan nicht zu sehen. Durch den 
Referenzwiderstand (R6) ergibt sich dadurch ein Strom von maximal 2,5A. 
Als OPV verwende ich den L165ST.

Um Tests durchführen zu können, habe ich die Schaltung auf einem 
Steckbrett aufgebaut. Das Problem ist jetzt, dass bei einer maximalen 
Eingangs-Spannung an REC1 (-5V oder +5V) am Peltier 6V abfallen und am 
Ref-Widerstand (R6) 5V, was bedeutet, dass der OPV-Ausgang auf +/-11V 
steigen müsste.
Dies tut er aber nicht, weil nur mit +/-12V versorgt wird, was dazu 
führt, dass der Maximalstrom nicht erreicht wird.

Nun bestünde auch die Möglichkeit mit einer höheren Spannung zu 
versorgen, aber bei Netzteilen, mit einer Spannung von 12V, gibt es 
einfach viel mehr Auswahl. Zudem wäre bei einer höheren Versorgung auch 
die Verlustleistung viel höher.
Toll wäre es, wenn es so eine Art Rail-to-Rail Hochleistungs-OPV geben 
würde, den man hierfür verwenden könnte.

Andererseits wäre es vielleicht auch möglich, dass man durch eine 
einfache Schaltungsumstellung, die mir zur Zeit nicht einfällt, das 
Problem ebenso lösen könnte.

Für eure Tipps und Anregungen bin ich euch dankbar.


Schöne Grüße

Martin

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
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Wie wäre es mit einem kleineren Messwiderstand? 2 Ohm sind ziemlich viel 
für 2.5A!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Als Messwiderstand verwendet man ueblicherweise etwas in der Groesse von 
10 MilliOhm

Autor: Martin _. (martin__)
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Hallo Leute!

Das Problem ist, wenn ich den Ref-Widerstand (R6) zu klein mache, dann 
wird auch jener Spannungsbereich, in welchem sich das Poti bewegt immer 
kleiner.

Verkleinere ich den Ref-Widerstand (R6) von 2 Ohm auf 0,5Ohm, dann darf 
man das Poti, welches mit +/-5V versorgt wird, nur noch im Bereich von 
-1,25V bis +1,25V bewegt werden.

Oder, wie kann man so eine Spannungsgesteuerte Stromquelle am besten 
realisieren, wenn man den Ref-Widerstand so klein macht, wie ihr es mir 
empfohlen habt?

Vielen Dank im Voraus.


Schöne Grüße

Martin

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Martin _. schrieb:
> Verkleinere ich den Ref-Widerstand (R6) von 2 Ohm auf 0,5Ohm, dann darf
> man das Poti, welches mit +/-5V versorgt wird, nur noch im Bereich von
> -1,25V bis +1,25V bewegt werden.
>
Einfach an jedes Ende des Potis einen passenden Festwiderstand in Reihe 
schalten, sodass sich am Schleifer der erlaubte Bereich ergibt...

Autor: chickstermi (Gast)
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Dann schalte doch einfach noch einen Widerstand zwischen +5V und Poti 
und einen zwischen Poti und Ground. Wenn du das Ganze richtig 
dimensionierst stellst du mit dem Poti nur die Spannung im gewünschten 
Bereich ein.

+5V  ___    ____    ___  -5V
 ---|____|--|____|--|____|---
     14k   Poti 10k   14k

Das sollte, glaub ich, ungefähr dem entsprechen...

Gruß, der Icke

Autor: chickstermi (Gast)
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Ich seh grad, nicht 14k sondern 15k sollten es sein. Kopfrechnen 
schwach, so kurz vorm Wochenende...

Autor: faustian (Gast)
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etwa ein bis zwei Zoll Streifenrasterplatine (eine Leiterbahn) geben 
einen 10mOhm Widerstand.

Autor: Anja (Gast)
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Ich verstehe den Aufwand für die Bipolare Ansteuerung (+/-2,5A) nicht.
Vor dem Umpolen sollte man sowieso das Peltier-Element erst mal 5 
Minuten abkühlen lassen damit es nicht überlastet wird. Da würde es eine 
Polwenderschaltung auch tun.

Autor: Andy (Gast)
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Hallo Martin

Ich habe mich auch schon mit Peltier Element Ansteuerung befasst.
Bei mir kam ein Pulsbreitenverändertes Signal aus einem Mega8 von AVR 
zum Einsatz, das ich in einen Feldeffekttransistor schickte.
Das ganze hing dann direkt an meinem 12V 20A Netzteil...

Dabei solltest du dann allerdings vernünftige Leitungsquerschnitte 
verwenden,
damit, nicht wie bei mir, alles anfängt zu qualmen ;)

Zur Temperaturerfassung schwebt mir noch vor, den analog-digital Wandler 
des Prozessors zu verwenden.
Da ich allerdings Programmiertechnisch noch blutiger Anfänger bin, wird 
das wohl noch seine Zeit brauchen.
Somit wird meine Aquarienkühlung wohl noch ein Weilchen bis zur 
Fertigstellung brauchen.

p.s. evtl. kann man das Poti auch am AD Eingang des Mikroprozessors 
auslesen und dann weiterverwenden.

Gruss Andy

Autor: Martin _. (martin__)
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Danke Leute!

Ich werde mich dann jetzt um die entsprechende Umsetzung kümmern.


Tschüss und noch einen schönen Tag.

Martin

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