Gast
#1456520
Unsere Arbeitswelt wird umstrukturiert. Das ist Fakt. Immer mehr Unternehmen sind nicht mehr fähig langfristig zu planen. Alles nur noch Just In Time. Man möchte keine Lagerhaltung mehr. Weder im Material noch im Personal. Flexibel soll alles sein. Ein gewisses Stamm Personal oder Material muß immer vorhanden sein. Was darüber hinausgeht, wird Just in Time dazugeholt. Folgen: Logistik erlebt Boomzeiten in Bezug auf Material. Dienstleister erleben Boomzeiten in Bezug auf Personal. Wird alles nur gemacht um den Profit zu steigern und nicht um die Umwelt zu schonen oder der Menschheit einen Gefallen zu tun. Was möchte ich nun bemängeln. Aus meiner Sicht, sollten die Externen (Zeitarbeiter) die von Dienstleistern in die Unternehmen vermittelt (verliehen) verden, wie in Frankreich, min 10% mehr Lohn erhalten, als der Stammarbeiter. Der Zeitarbeiter (Leiharbeiter) trägt sonst das ganze Risiko. Der Unternehmer keines mehr. Spreche hier von den Leuten, die exakt das gleiche machen wie der Stammarbeiter oder sogar die Arbeit, die der Stammarbeiter nicht machen will und somit nicht leichter sondern eher schwieriger einzustufen ist. Der Unternehmer hat überkapazitäten an Arbeit, die er mit seinem Stammpersonal nicht decken kann. Will sich den Lukrativen Auftrag nicht entgehen lassen und damit Geld verdienen. Was macht er, er holt sich Zeitarbeiter ins Haus, die ihm helfen, den fetten Fisch ins Boot zu ziehen. Und was macht er noch, er behällt den Fetten Fisch für sich und speist die Zeitarbeiter billigst ab. Das Stammpersonal und alle Nutznieser des Systems befürworten das natürlich. Gehen diese Menschen, die sich das System erdacht haben und befürworten Sonntags nicht mehr in die Kirche? Hat denen jemand den normalen Menschenverstand aus dem Schädel gekloppt? Ich habe schon seit längerem den leisen Verdacht, das unsere Elite (Manager, Politiker,....) narzistische Volldeppen sind, die nur sich und ihr Spiegelbild kennen und mögen. Der Rest für die nur geschwafel ist, das benutzt wird, um das eigene Ego zu festigen.