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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Dienstleister


Autor: Gast (Gast)
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Unsere Arbeitswelt wird umstrukturiert. Das ist Fakt.

Immer mehr Unternehmen sind nicht mehr fähig langfristig zu planen.
Alles nur noch Just In Time.

Man möchte keine Lagerhaltung mehr. Weder im Material noch im Personal.

Flexibel soll alles sein.

Ein gewisses Stamm Personal oder Material muß immer vorhanden sein.

Was darüber hinausgeht, wird Just in Time dazugeholt.


Folgen:
Logistik erlebt Boomzeiten in Bezug auf Material.

Dienstleister erleben Boomzeiten in Bezug auf Personal.




Wird alles nur gemacht um den Profit zu steigern und nicht um die Umwelt 
zu schonen oder der Menschheit einen Gefallen zu tun.


Was möchte ich nun bemängeln.

Aus meiner Sicht, sollten die Externen (Zeitarbeiter) die von 
Dienstleistern in die Unternehmen vermittelt (verliehen) verden, wie in 
Frankreich, min 10% mehr Lohn erhalten, als der Stammarbeiter.

Der Zeitarbeiter (Leiharbeiter) trägt sonst das ganze Risiko. Der 
Unternehmer keines mehr.
Spreche hier von den Leuten, die exakt das gleiche machen wie der 
Stammarbeiter oder sogar die Arbeit, die der Stammarbeiter nicht machen 
will und somit nicht leichter sondern eher schwieriger einzustufen ist.


Der Unternehmer hat überkapazitäten an Arbeit, die er mit seinem 
Stammpersonal nicht decken kann.
Will sich den Lukrativen Auftrag nicht entgehen lassen und damit Geld 
verdienen.
Was macht er, er holt sich Zeitarbeiter ins Haus, die ihm helfen, den 
fetten Fisch ins Boot zu ziehen.

Und was macht er noch, er behällt den Fetten Fisch für sich und speist 
die Zeitarbeiter billigst ab.
Das Stammpersonal und alle Nutznieser des Systems befürworten das 
natürlich.

Gehen diese Menschen, die sich das System erdacht haben und befürworten 
Sonntags nicht mehr in die Kirche?

Hat denen jemand den normalen Menschenverstand aus dem Schädel gekloppt?


Ich habe schon seit längerem den leisen Verdacht, das unsere Elite 
(Manager, Politiker,....) narzistische Volldeppen sind, die nur sich und 
ihr Spiegelbild kennen und mögen.
Der Rest für die nur geschwafel ist, das benutzt wird, um das eigene Ego 
zu festigen.

Autor: Solarier (Gast)
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Gast schrieb:

> Hat denen jemand den normalen Menschenverstand aus dem Schädel gekloppt?
>
>
> Ich habe schon seit längerem den leisen Verdacht, das unsere Elite
> (Manager, Politiker,....) narzistische Volldeppen sind, die nur sich und
> ihr Spiegelbild kennen und mögen.
> Der Rest für die nur geschwafel ist, das benutzt wird, um das eigene Ego
> zu festigen.

Richtig erkannt! Man muß aber dazusagen, daß diese "Elite" selbsternannt 
ist. Das ist daran zu erkennen, welche Pappnasen an den entscheidenden 
Stellen sitzen und mit welch unsäglich stümperhaftem bis gar nicht 
vorhandenem Sachverstand Entscheidungen gefällt werden (unvorstellbare 
Bankenhilfen, zaghaft niedrige Konjunkturpakete). Diese unfähigen Leute 
kommen ausschließlich durch persönliche Beziehungen, Gartenparties und 
Adelstitel an ihre wohl bezahlten Pöstchen und bereichern sich ohne 
jegliches Gewissen. Die Verfilzung von Politik und 
Versicherungs-/Finanzwirtschaft ist ja ohnehin ersichtlich. Ganz so 
kurzsichtig, wie von dir beschrieben in Unternehmen geplant wird, 
verfährt man auch in der Steuerung des Staates. Die selbsternannten 
"Eliten" arbeiten Hand in Hand. So sieht die Welt aus.

Autor: weltbester FPGA-Pongo (Gast)
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> wie in Frankreich, min 10% mehr Lohn erhalten, als der Stammarbeiter.

10% ????

Ich nehme das Doppelte! Nur 100% mehr ersetzen die fehlenden 
Sozialbeiträge, fangen Krankheitsausfälle und Urlaub ab. Nur so kann man 
seine Fortbildung fnanzieren und genug fürs Alter zurücklegen, wenn man 
kaum noch Aufträge bekommt.

Autor: Gast (Gast)
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Die Zeitarbeitsfirmen haben eine große Lobby...

Autor: Susi Susanti (Gast)
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Flexibilität wird schon benötigt und es ist ja auch nicht verkehrt. Das 
Problem ist nur, wie man die Flexibilität organisiert. Und das Problem 
ist, dass die rot-grüne Regierung es Freiberuflern und Arbeitnehmern es 
sehr schwermacht. Freiberufler werden als "Scheinselbständige" 
denunziert und Arbeitnehmer hält man nicht für voll zurechnungsfähig, 
dass man ihnen verbieten muss, befristete Arbeitsverträge einzugehen. 
Dem sind erheblich viele Hürden gesetzt, leider. Viel fieser ist es 
doch, wenn ein AG einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbietet, mit dem 
Kalkül, dem AN in jedem Falle nach fünf Monaten zu kündigen.

Um aber trotzdem Flexibilität zu ermöglichen, hat man die Zeitarbeit 
alle Möglichkeiten eröffnet. Schließlich entspricht ja das Verhältnis 
Zeitarbeitsfirma <-> Arbeitnehmern dem klassischen Modell eines 
Arbeitsvertrages mit Sozialleistungen und so. Angenommen, die heutigen 
Zeitarbeiter würden alle Freiberufler, dann wären sie ja für die 
Gewerkschaften verloren und würden - oh Schreck! - FDP wählen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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naja, nur durch Freiberuflichkeit wird man ja nicht gleich bescheuert
(wenn man es nicht auch schon vorher war).

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