Hallo, ich beschäftige mich zur Zeit mit Tastköpfen für Oszilloskope. Ich habe mir dazu einen Schaltplan von einem Oszilloskop angeschaut in dem frequenzkompensierte Spannungsteiler verwendet werden. Eigentlich besteht so ein frequenzkompensierter Spannungsteiler aus 2 Widerständen und 2 Kapazitäten, wo zu dem Spannungsteiler der Innenwiderstand der nachfolgenden Schaltung noch parallel geschaltet ist. Das Verhältnis R1*C1 = R2*C2 gilt. Nur wofür stehen die beiden Kondensatoren vor dem Teiler, bzw. wie lassen sich diese berechnen? Ich gehe davon aus, dass es sich um die Leitungskapazität handelt um die Sonde an 50ohm anzupassen? Im Netz finde ich nur Infos zu dem eigentlichen Spannungsteiler ohne diese C'S. Brauch ich die überhaupt? Danke im vorraus
Bild vom Schaltplan?
Gast
#1456706
> Im Netz finde ich nur Infos zu dem eigentlichen Spannungsteiler ohne diese C'S. Ich schon: http://books.google.dk/books?id=nDhzxgK1J4AC&pg=PA314&lpg=PA314&dq=frequenzkompensation+tastkopf&source=bl&ots=MhD4sSwzN2&sig=v9Q2QlN3-W5GN2VZE_AVAm4iay8&hl=en&ei=RIzhSozQB4vZ-QbB0rDoAQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&ved=0CBMQ6AEwAg#v=onepage&q=frequenzkompensation%20tastkopf&f=false
Gast
#1456769
Ohne Schaltplan kann ich nur raten: AC/DC umschaltbarer Eingang-> Koppelkondensatoren zur Abtrennung der Gleichspannung bei AC-Messung?
Ein Scope braucht einen konstanten Eingangswiderstand und konstante Eingangskapazität beim Umschalten des Messbereichs, damit ein 10:1 Tastkopf vorgeschaltet werden kann. Üblich war bei alten Scopes ein Wertepaar von 1 MOhm/ 47 pF, bei neueren ist die Kapazität kleiner. Wenn nun der Eingangsteiler umgeschaltet wird, würde sich auch die Eingangskapazität ändern. Das muss durch einen zusätzlichen Kondensator vor dem Teiler ausgeglichen werden, der mit umgeschaltet wird und auch abgeglichen sein muss.
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