Guten Tag,
ich stehe demnächst vor Gehaltsverhandlungen und brauche noch
Hintergrundinformationen über die Höhe des Fahrtkostenzuschlages sowie
des Qualifikationszuschuss?
Kann mir da jemand etwas weiterhelfen?
Vielen Dank
Bababubu
Ps.: Die Rahmentarifverträge stammt von der Gewerkschaft
Habe nur kurz einen Blick in Tarifverträge reingeworfen. Laut dem Blatt
oben bekommt ein Ingenieur als "Grundvergütung" 2333-2558 EUR pro Monat.
Und das in West-Deutschland ab 01.07.2009 ! Sowas ...!
>oben bekommt ein Ingenieur als "Grundvergütung" 2333-2558 EUR pro Monat.
Und das auch nur, wenn er länger dabei ist. Das Grundgehalt für eine
40h-Stunden in den ersten 6 Monaten ist ein Witz. Die Nachfolgenden
eigentlich auch. Lustig ist auch die Klausel, dass man in die
nächstniedere Qualifizierung gesteckt werden kannn, falls man 12 Monate
aus dem Business draußen war. Sprich für den Ingnieur gibt's
Techniker-Zeittarifentgelt.
Da kann man nur hoffen, dass der Fahrkostenzuschlag und die
Qualifikationszulage gut ausfällt. Ansonsten ist man selbst von den
untersten statistischen Durchschnittsgehältern so nah dran, wie der Mond
an der Erde ist.
Mir wurde vor kurzem bei einem Verleiher das Angbot gemacht, mich für 3
Monate ohne Lohn in einem bestimmten 3CAD-Programm von 400 €-Kräften
schulen zu lassen. Hätte wegen der Entfernung eine Zweitwohnung,
Pension, WG whatever nehmen müssen, aber mein ALG-2-Jobcenter hat eh
nein zur Finanzierung gesagt.
Nach der Schulung wäre es, fall die Konjunktur nicht vollendens
einbricht, zu einem Vertrag gekommen. Der sah vor, dass ich ingesamt für
40 h pro Woche 2600 Euro pro Monat erhielt. Der Hammer war aber, dass
die Jobs allesamt im Großraum München liegen, sprich 600 km von dem
Verleiher entfernt. Was 2600 € im Großraum München "wert" sind, weiß
jeder.
Der Fachkräftemangel ist genauso weit weg von der Realität wie die Erde
von Aldebaran. Fast jeder Handwerker, Lokführer, Lkw-Fahrer, Pfleger
verdient gemessen an seiner Ausbildung göttlich. Als junger oder alter
Akademiker, speziell Ingenieur, bist das ärmste Schwein in Deutschland.
Aktuell schwerer vermittelbar als ein Hauptschüler oder/und mies
bezahlt.
Du hast absolut recht. Hier in Deutschland herrscht eine Geringschätzung
der Ingenieure, Mathematiker und Informatiker, dass letztendlich alles
den Bach runtergeht. Das geht ja schon in der Schule los, wenn sich
Schüler für Mathematik, Programmieren interessieren oder zu Hause gerne
löten. Die werden schief angeschaut und ausgegrenzt. Das setzt sich fort
im Studium und im Berufsleben.
>Das Problem ist, dass es Ingenieure gibt die das ganze mitmachen! und>anscheinend mit den "2500€" zufrieden sind.
Das Schlimme ist ja, dass der Entleiher mal locker, flockig das 2 bis
2,5-fache für die Fachkraft auf den Tisch legt. Ich weiß nicht, wie man
sich bei so einem Gehalt motivieren kann. Da würde ich bestenfalls
Dienst nach Vorschrift machen. Um keinen Neid zu schaffen, werden die
schlecht bezahlten Externen sehr oft von den gut bezahlten Internen
abgeschottet, unter dem Vorwand, wegen der Einhaltung der
Firmengeheimnisse.
Keiner zahlt einfach so "locker" mehr Geld solange solche "billige
Ingenieure" gibt.
Ich glaube die leben sowieso von den Anfängern, die wollen ja auf jeden
Preis einen Job, was ja verständlich ist, werde aber lieber eine kleines
Unternehmen als solche Dienstleister vorziehen.
Diese Gehälter sind einfach unglaublich niedrig. Das Thema
Ingenieurgehalt sollte mal in den Medien zur Sprache kommen, damit die
Bevölkerung ein Bild davon bekommt, wie schlecht man eigentlich als
Ingenieur in D verdient.
Wäre mal eine Alternative zur Medien Propaganda über den Ingenieurmangel
bzw. zu den angeblich so niedrigen Gehältern von Ärzten und Lehrern.
Und Ferchau ist ja kein Minibetrieb. Dort arbeiten über 3000 Menschen,
größtenteils Ingenieure. Außerdem ist Ferchau nicht der einzige
Dienstleister, der so mies bezahlt.
Ja ja, Bildung ist die Zukunft des Landes. Wenn ich das nur höre..
Susi Susanti schrieb:
> Du hast absolut recht. Hier in Deutschland herrscht eine Geringschätzung> der Ingenieure, Mathematiker und Informatiker, dass letztendlich alles> den Bach runtergeht.
Das stimmt aber nur zum Teil. Es herrscht insgesamt eine sehr geringe
Wertschätzung (sprich Bezahlung) der Arbeit, egal ob sie vom Ingenieur,
Facharbeiter oder Wachmann gemacht wird. Solange es Branchen gibt, in
der weniger als 5€ Tariflohn sind, wird sich die Einkommensspirale immer
weiter nach unten drehen. Mir ist bekannt, dass es Firmen gibt, in denen
die Mitarbeiter gut verdienen, doch das ist leider nicht die Regel.
> Das geht ja schon in der Schule los, wenn sich> Schüler für Mathematik, Programmieren interessieren oder zu Hause gerne> löten. Die werden schief angeschaut und ausgegrenzt. Das setzt sich fort> im Studium und im Berufsleben.
Jaja, mit dem Jungen stimmt was nicht, der geht nicht in die Disko und
interessiert sich nicht für Mädels sondern sitzt lieber im
Bastelkeller...
@BabuBubu:
>ich stehe demnächst vor Gehaltsverhandlungen und brauche noch>Hintergrundinformationen über die Höhe des Fahrtkostenzuschlages>sowie des Qualifikationszuschuss?>Kann mir da jemand etwas weiterhelfen?
Für den Qualifikationszuschuss hättest du besser einen Monat vor der
Wahl gefragt, denn da sind die immer froh, wenn möglichst viele Leute in
Qualifizierungsmaßnahmen sind, weil das die Arbeitslosenzahlen
verringert. Das kostet den Staat zwar was, aber Schulden heißen seit
neuestem ja "Sondervermögen", hab ich heute abend im Radio zum Thema
Koalitionsvertrag gehört.
Ein Schuldner ist demnach ein Sondervermögender :-)
Falls du arbeitslos gemeldet bist, gibt es beim Jobcenter einen
Reisekostenantrag zum Vorstellungsgespräch. Der ist aber auf 130 Euro
begrenzt, und beinhaltet als Grundlage 20Ct./km fürs Auto.
Man ist im Radius also auf 325km begrenzt, wobei 20Ct./km auch nicht die
Betriebskosten decken. Das Finanzamt rechnet für den Weg zur Arbeit mit
30 oder gar 36Ct./km.
Mit der Bahn geht es anscheinend entfernungsmäßig unbegrenzt, bzw.
innerhalb Deutschlands, aber man muß eine BahnCard kaufen. Und man muß
sehen, wie man an beiden Enden vom und zum Bahnhof kommt. Das wird
wiederum nicht erstattet. Das Bahnticket gibt es meines Wissens im
Voraus beim Jobcenter, die Autofahrt wird erst hinterher erstattet. Eine
Übernachtung mit Begrenzung auf ungefähr 40-50 Euro, ist auch drin, denn
z.B. Saarbrücken bis Frankfurt/Oder, schafft man an einem Tag nicht.
Dein Dateianhang läßt auf Ferchau schließen. Die Tariftabelle ist
richtig, das sind die Tarife der Metall- und Elektrobranchen. Da kommt
mir unweigerlich die Frage: Grenzt das schon an Hartz-4-Aufstockung?
Denn, was bleibt da netto übrig, wenn man noch mit Zweitunterkunft
unterwegs sein muß, sich auswärts ernähren, und zu Hause ne Mietwohnung
mit allen Fixkosten hat?
Merkwürdig ist laut Tabelle die geringe Distanz zwischen Facharbeiter
und Ingenieur. Das könnte darin begründet sein, daß Ingenieure selten
Gewerkschaftsmitglieder sind.
Es muß übrigens nicht immer sein, daß man bei Dienstleistern als
Billigheimer behandelt wird. Es gibt Ausnahmen. Vor ein paar Monaten,
hatte ich noch ein Angebot über 45k Euro p.a. in Ost-Westfalen. Die
sahen mich nicht als kurzfristigen Mitarbeiter, und ich könnte mir sowas
durchaus vorstellen.
Alle Infos unter Vorbehalt, die Details ändern sich laufend.
>Es muß übrigens nicht immer sein, daß man bei Dienstleistern als>Billigheimer behandelt wird. Es gibt Ausnahmen. Vor ein paar Monaten,>hatte ich noch ein Angebot über 45k Euro p.a. in Ost-Westfalen. Die>sahen mich nicht als kurzfristigen Mitarbeiter, und ich könnte mir sowas>durchaus vorstellen.
Wie heisst die Firma?
Ich hatte auch schon solche geringen Angebote von Ferchau. Die zahlen so
extrem wenig Grundgehalt, wie die anderen Dienstleister auch. Es gibt
allerding Gehaltszulagen bis zu 2500,- Euro, um auf sinnvolle Gehhälter
zu kommen. Ein Nürnberger zahlte mir zuletzt 5850,- brutto zuzüglich
Kostenübernahmen, effektiv fast 7000,-!
Bei Ferchau habe ich nur einmal als Freelancer gearbeitet. Das war in
Süddeutschland, nähe Bodensee und ich bekam 60,- die Stunde.
Es geht also sehr wol, wenn man gute Erfahrung hat. Man muss nur
verhandeln! Wer aber keine Erfahrung hat, kann nicht verhandeln. So
kommen dann so mickrige Gehälter zustande.
In dem Bereich wird aber unfassbar verdient! Ferchau bekommt auch für
einen solchen Aushilfsingenieur um die 45,- bis 50,- die Stunde und
gerade mit denen machen die ihren gewaltigen Umsatz. Die Besitzer von
Ferchau werden angeblich auf übe 1Mia geschätzt.
@Jenson:
>Wie heisst die Firma?
OK, ich bin da ohnehin "verbrannt", darum kann ich es auch nennen:
Ludvik Mikrocontroller GmbH & Co. KG in Dortmund.
Die haben ne Internetseite, woraus aber nicht hervor geht, daß sie ein
Engineering-Dienstleister sind.
Google mal danach.
Habe sie darauf angesprochen, und das war denen sichtbar unangenehm. Die
wollten auch Inhouse was eigenes auf die Füße stellen, in Richtung
Entwicklungslabor. Beim Vorstellungsgespräch, gab es detaillierte Tests
zu meinen Qualifikationen. Daher verwunderte mich letztendlich das
Gehaltsangebot nicht.
Viel Glück, die suchen ständig.
Gib mal ein Feedback, wenn du es versuchst!
@Gast:
>Ich habe ebenfalls bei Ferchau angefangen und hatte im ersten>Jahr (2007) 43.000,00 Euro inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld>und inkl. Fahrkostenzulage.
Drücken sie dir die Tariftabelle in die Hand, ist das vielleicht ein
erster Einschüchterungsversuch.
> Die haben ne Internetseite, woraus aber nicht hervor geht, daß sie ein> Engineering-Dienstleister sind.
Das geht selten hervor. Viele Unternehmen verschleiern regelrecht, was
sie machen, weil die befürchten müssen, keine Bewerbungen zu erhalten.
@Ferchauarbeiter:
>Für mich geht aus deren Webseite aber serh eindeutig hervor, dass>sie ein Dienstleister sind.
OK, dann haben sie nach meiner Bemerkung sicher nochmal nachgedacht.
@ Wilhelm Ferkes,
danke für die Info.
Bin allerdings nicht dran interessiert zu Wechseln und momentan mehr als
glücklich in meinem Job. Die Frage kam auf, da meine erste Stelle auch
im Ingenieurs-Dienstleistungs-Bereich lag. Die Firma versteht sich als
Ingenieurs-Beratungs-Unternehmen, also Consulting nur ist es im
Endeffekt auch ein Dienstleister, aus dem Raum Westfalen.
Grüsse
@Susi Susanti:
>Das geht selten hervor. Viele Unternehmen verschleiern regelrecht,>was sie machen, weil die befürchten müssen, keine Bewerbungen zu>erhalten.
Die nennen sich auch Unternehmensberater, Personalberater, Consulting,
und vieles mehr. Eben alles, was der Wortschatz für ähnliche Begriffe so
her gibt.
Bei echten Unternehmensberatern, muß ich da höllisch aufpassen, ob das
einer wirklich ist.
>Falls du arbeitslos gemeldet bist, gibt es beim Jobcenter einen>Reisekostenantrag zum Vorstellungsgespräch. Der ist aber auf 130 Euro>begrenzt, und beinhaltet als Grundlage 20Ct./km fürs Auto.>Man ist im Radius also auf 325km begrenzt, wobei 20Ct./km auch nicht die>Betriebskosten decken. Das Finanzamt rechnet für den Weg zur Arbeit mit>30 oder gar 36Ct./km.>Mit der Bahn geht es anscheinend entfernungsmäßig unbegrenzt, bzw.>innerhalb Deutschlands, aber man muß eine BahnCard kaufen. Und man muß>sehen, wie man an beiden Enden vom und zum Bahnhof kommt. Das wird>wiederum nicht erstattet. Das Bahnticket gibt es meines Wissens im>Voraus beim Jobcenter, die Autofahrt wird erst hinterher erstattet. Eine>Übernachtung mit Begrenzung auf ungefähr 40-50 Euro, ist auch drin, denn>z.B. Saarbrücken bis Frankfurt/Oder, schafft man an einem Tag nicht.
Ne, wenn man arbeitsuchend gemeldet ist, sprich nur bei der
Arbeitsagentur gemeldet für die Rentenanwartschaft, dann steht einem
schon ein Vermittlungsbudget von ca. 320 Euro zu. Daraus werden dann die
Bewerbungskosten im Nachhinein erstattet. Z. B. 2 Euro für
Onlinebewerbung, 5 Euro für schriftliche. Das Lästige ist, dass man
immer noch mal für die Agentur das Anschreiben ausdrucken muss und auch
besser noch eine Antwort des potenziellen Arbeitgeber als Nachweis
erhält.
Aus dem Budget werden weiterhin die Kosten für An- und Abreise
erstattet. Wie du gesagt hast, 20 Cent pro Kilometer pro Auto, ist
manchmal auch etwas mehr. Tickets für die Bahn musst du dir selber
kaufen und werden im Nachhinein erstattet, bis IC. Bei ICE gibt's nix.
Kosten für Zwangsübernachtungen werden ebenfalls im Nachhinein
erstattet. Bei den ALG-2-Opfern verhält es sich ähnlich. Der Haken an
der ganzen Sache ist halt, erst im Nachhinein, zusätzlicher Papierkram
und das Budget über ca. 320 Euro muss 1 ganzes Jahr reichen. Sprich,
für Akamemiker, die sich weit entfernt bewerben müssen, völlig
unbrauchbar. Als Akademiker ist eh die Anreise mit dem Auto zu
empfehlen, mit dem Anzug in öffentlichen Verkehrsmitteln, kann oft zu
Pöbeleien führen - je nach Gegend halt.
Ferchau übernimmt aber übrigens die Kosten für die An- und Abreise zum
Vorstellungsgespräch. Einer der wenigen Vorteile.
Der auch nicht kleine Rotzverleiher Brunel hingegen nicht.
@Jenson:
>Die Firma versteht sich als Ingenieurs-Beratungs-Unternehmen,>also Consulting nur ist es im Endeffekt auch ein Dienstleister,>aus dem Raum Westfalen.
Ich dachte, du suchst was. Oder wofür wolltest du die Info? Also im
Gegenzug: Hast denn du mal einen Tip für mich?
@Herrn Ferkes
Headhunter nennen sich zum Teil auch Headhunter. Bei mir hat ein
Headhunter Kontakt zu einem Unternehmen bereits hergestellt.
Und Consulting ist mittlerweile auch Zeitarbeit? Ich finde es furchtbar
in diesem Lande, dass wir so viele Schwätzerfirmen haben, anstatt sich
Firmen, die die Schwätzer engagieren, einen Entwickler fest anstellt.
Wie Beratung, Training und Coaching aussieht, wissen wir ja: Die Hörer
sind strohdumm, die Berater haben oft nicht den didaktischen
Hintergrund, manchmal auch nicht den fachlichen Hintergrund (ich denken
vor allem an Dipl.-Ing. (FH) Elektronik) und wenn es doch richtige
Informatiker sind, dann haben sie oft nicht die Praxiserfahrung. Ich
finde Softwareentwicklung ganz spannend und will auch was entwickeln,
aber ich will nicht die Schwatztante sein, die den Leuten einredet, sie
sollten die MVC-Architektur einsetzen und als Notnagel will ich auch
nicht herhalten. Was ich mir vorstellen kann: Als Beraterin und Guru in
die Firmen zu gehen und den Leuten über einen längeren Zeitraum (z. B.
zwei Monaten) ganz praktisch vorzuführen, wie man richtig sofort
entwickelt und wie vor allem Software testet und die Qualität erhöht.
Wenn man die Softwareentwicklung entscheidend verbessern will, muss man
ja erstmal sehen, was die Leute falsch machen und was richtig.
Powerpoint-Folien haben keine Wirkung. Softwaretest ist übrigens mein
Spezialthema.
@Jenson:
>@ Wilhelm>Wollte mal schaun, ob wir vielleicht bei der gleichen Firma mal>beschäftigt waren. Wo und vorallem was suchst Du denn genau?
Na, irgendwas mit Embedded Systemen, Mikrocontroller,
Elektronikentwicklung, Hard- und Software. Erfahrung ist da reichlich
da.
@Susi Susanti:
>Headhunter nennen sich zum Teil auch Headhunter. Bei mir hat>ein Headhunter Kontakt zu einem Unternehmen bereits hergestellt.
Mit denen hatte ich zumindest nie einen finanziellen Schaden: Ich habe
etwas gelernt, und die Unternehmen, wo ich hin geschickt wurde,
bezahlten anstandslos Reisekosten zum Vorstellungsgespräch. Das war
immer seriös.
Headhunter, suchen eher die Stecknadel im Heuhaufen. Na gut, da muß man
nicht dazu gehören.
>Was ich mir vorstellen kann: Als Beraterin und Guru in>die Firmen zu gehen und den Leuten über einen längeren Zeitraum>(z. B. zwei Monaten) ganz praktisch vorzuführen, wie man richtig>sofort entwickelt und wie vor allem Software testet und die>Qualität erhöht.
Wenn du dich fit fühlst, warum denn nicht?
Wie lange hast du schon Software entwickelt?
Aber allen Ernstes: Glaubst du, daß es irgendeine Firma auf dem Planeten
gibt, die Software entwickelt, und dafür erst mal einen Berater für die
Entwickler engagiert? Das kostet Geld.
In der Regel ist es so, daß da ziemlich gewurschtelt wird, auf Teufel
komm raus. Bekommst du von verschiedenen Entwicklern irgendwelche
Softwaremodule zur Integration, dann haben die anschließend alle
vergessen, das Handtuch aus dem Mund zu nehmen, wenn man noch Fragen
hat.
Ehrlich gesagt, wurde ich als Ingenieur direkt auf die Software los
gelassen. Das alles, hat mir thematisch immer gut gelegen und gut
gefallen. Vieles, oder eigentlich alles, von Assembler bis C, habe ich
mir letztendlich nur im Selbststudium beigebracht. Da ist nach dem
Studium keine zertifizierte Stelle mehr, die mich irgendwann nochmal
prüft. Womit und warum denn auch?
@Wilhelm
Mhh, leider weiß ich auf dem Gebiet nicht wirklich bescheid. Bin eher im
Maschinenbau und QM zuhause.
Ich kann wirklich monster.de empfehlen, auch um zu schauen welche Firmen
in deinem Bereich tätig sind und momentan vielleicht auch Kapazitäten
frei haben.
Sorry
@Jenson:
Nichts für ungut. Die Anforderungsprofile differieren mittlerweile bis
hinauf zum Mond.
Deshalb geb ich auch mal einen Tip, wenn es vielleicht jemand anderem
hilft.
OK, in Monster ist man vertreten. Auch die sind mit Gott. Amen.
Hey,
vielen Dank für den groben Rahmen. Kannst Du mir etwas zu dem
Fahrtkostenzuschuss sagen ? Ich lass einmal 45 Euro am Tag für 45km.
Deckt sich das mit deinen Erfahrungen ?
@ BabuBubu
>vielen Dank für den groben Rahmen. Kannst Du mir etwas zu dem>Fahrtkostenzuschuss sagen ? Ich lass einmal 45 Euro am Tag für 45km.>Deckt sich das mit deinen Erfahrungen ?
Ferchau hat festgelegte Sätze. Verläuft auch nicht linear, ab 70
Kiliometer gibt es mehr pro Kilometer. Bei 45 Kilometern kannst du mit
bestenfalls 15 Euro rechnen, wenn überhaupt. Bei 45 Euro pro 45
Kilometer, sprich 1 Euro pro Kilometer, wäre Ferchau innerhalb kurzer
Zeit pleite. :)
Allerdings achten die Ferchauniederlassungen darauf, dass du eigentlich
nie weiter als 100 Kilometer fahren musst. Dafür ist auch deren
Niederlassungsnetz zu dicht.
Ich hatte mich verschrieben, entschuldige ;)
Gut, dann nehmen wir mal den typischen Ing (West) mit einem
Monatsgrundgehalt von 2.333 und ziehen das aufs Jahr hoch
2333x6
2393x6
2393x0,2 (Weihnachtsgeld)
2350x1,56Prozentx26 Urlaubstage (Urlaubsgeld bei 26 Tagen)
nehmen die 15 Euro und ziehen die auf 52 Wochen hoch.
15x5x52
und sind dann bei
Brutto 33700 Brutto was zu einem Stundenlohn von rund 16 Euro führt ohne
die Qualifikationszulage.
Leider habe ich noch keinen Anhaltspunkt für diese ominöse Zulage
gefunden bis auf einige Vermutungen und Andeutungen.
Kannst Du mir da irgendetwas noch nennen oder anraten oder überhaupt mal
eine ganz grobe Größenordnung nennen ?
Vielen vielen Dank, das sollte meine Gehaltsverhandlungen doch sehr
vereinfachen....
Ich habe gerade nochmal mit der IGM telefoniert. Aus Erfahrung berichten
diese von 200-500 Qualifikationszulage bei Anfängern.
Wenn es um konkrete Jobs geht bzw. Berufserfahrung mit drinnen ist
sollte höher gepokert werden.....
Dementsprechend obige Rechnung....
Monatsgrundgehalt von 2.333 plus 500 Euro Qualifikationszulage
und ziehen das aufs Jahr hoch
2333x6
2393x6
2393x0,2 (Weihnachtsgeld)
2350x1,56Prozentx26 Urlaubstage (Urlaubsgeld bei 26 Tagen)
nehmen die 15 Euro und ziehen die auf 52 Wochen hoch.
15x5x52
und sind dann bei
Brutto 40000 Euro.
Kann jemand diese Qualifikationszulage bestätigen ?
>Monatsgrundgehalt von 2.333 plus 500 Euro Qualifikationszulage
Irgendwie kommen diese Ausbeuter immer wieder auf ein Basisgehalt von
28xx.
Da noch von Q-Zulage zu sprechen, ist ein Hohn!
Die 2800,- sind genau das Nivea, bis zum dem ALG berechnet wird. (60%
bis zur Deckelsumme und ohne Steuern)
Es ist eine bodenlose Frechheit, wie Ingenieure bezahlt werden.!!!!