Netzteil mit LM317?

Gast #107883
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Hallo,

ich möchte mir mit dem LM317 ein Netzteil bauen, kann mir jemand sagen
wieviel Spannung der Trafo ausgeben sollte. Ich finde in den Datenblatt
eine Angabe Vi-o Input-output Differential Voltage 40 V. Sollte ich also
mit max 40V speisen um auf 0Volt runterreglen zu können? Reichen die 40V
dann um 37 ausgeben zu können?

Wie ist es wenn ich mehrere LM317's parallel schalten will um eine
höhere Belastung zu erreichen, sollte ich da jeweils einen Potis pro LM
zum abstimmen benutzten und danach einen gemeinsamen?

Wäre dankbar wenn mir jemand dazu was sagen kann, oder gibt es
vielleicht Bausteine die auch die Spannung regeln können aber 10A
verkraften.
Gast #107884
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so weit ich weiss, kann der lm317 bis zu 1,5V unter die eingangsspannung
regeln - schau noch mal im datenblatt nach. problem ist nur, dass die
verlustleitung auch stark ansteigt.
sagen wir mal du zeihst 1A strom und regelst von 40 auf 10V runter. das
gibt satte 30W verlustleitung (hoffe mal das stimmt, habs nicht mit
solchen rechnungen :)
das würde eine menge kühlung bedeuten.
die spannungregler parallel zu schalten gibt wohl probleme, da die
gegeneinander arbeiten. sollte aber doch auch bei den regelbaren
möglich sein, das ganze über einen leistungstransistor laufen zu
lassen. schafft dann bis zu 10A pro transistor
Gast #107885
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Hi,

in einigen Netzteilen ist der L200 drin. Mit diesem IC kannste sogar
den Strom begrenzen.

Am besten waere es aber wohl heutzutage ein Schaltnetzteil zuentwerfen.


Reichelt hatte mal schoene Schaltnetzteile bis 1,5A und man konnte die
Spannung einstellen (sehen so aus wie Steckernetzteile). Die waren auch
nicht gerade teuer.

Mfg

Dirk
Gast #107887
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Hallo,

Schaltnetzteil ist mir zuviel aufwand. Möchte einfach einen Ringkern
nehmen und anstatt z.b einiger 78xx einen Regelbaren Baustein nehmen.

Meint ihr das der LM317 als TO-3 Version mehr Wärme abführen kann als
die TO-220er Version, da es im Datenblatt nicht unterschieden wird.
Gast #107890
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Hallo,

@Dingens:  Verstehe ich das so richtig wenn du auf  12 Volt einstellst
wird eine Trafowicklung abgegriffen nur nur leicht drüber liegt z.b.
15V und dann braucht der LM317 nicht mehr so viel zu verbraten?

Hab was gefunden LM338 Eingang max. 40V ausgang bis 32V wenn die
Differenz von Eingang zum Ausgang kleiner 10V ist kann der Baustein
mind. 5A typisch 8A liefern.

Also kann man hier mit deinen Vorschlag mit dem Spannungsabgriff
wunderbar in dieser 10V Differenz bleiben.
Gast #107891
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Aber bei 8A und 10V verbrätst Du mindestens 80W.
Da brauchst Du schon einen großen Kühlkörper oder Lüfter.

Bei dieser Art von Labornetzteilen gibt es i.d.R. 2-3 Stufen, um die
Verlustleistung gering zu halten.

Erklär uns doch mal Dein Ziel.
Willst Du ein Labornetzteil bauen oder was??

Die gibst besser fertig zu kaufen, außer Du liebst die
Herausforderung.
Aber glaub mir, ein wirklich gutes Netzteil zu bauen ist kein
Pappenstiel.
Gast #107892
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Hallo,

ich will mir ein Netzteil bauen. Einige Anforderungen sind das es nicht
so schnell kaputtgehen kann. Da ich z.b. viel mit Zündspulen
experimentiere. Da kommen also alles rein was dazu beihilft.
Varistoren, Überspannungsschutzdioden, selbslöschende Sicherungen(falls
die Strombegrenzung mal nicht so funktioniert wie sie soll), große
Elkos(um kurzzeitig viel Strom liefern zu können ohne das die Belastung
des Reglers so hoch wird), große Siebung, Verpolschutz(Dioden) usw. Dann
noch 2 Instrumente für die Spannung und den Strom. Um eine sehr feine
Einstellung zu erreichen soll ein Poti mit vielen Gängen reinkommen.
Das wars dann eigentlich schon. Meine neuen AVRs sind heute gekommen
vielleicht nehme ich doch nen nen AVR mit Analogeingang um das ganze
per Schaltregler zu machen, denn die 80Watt haben mir jetzt doch zu
denken gegeben.
Gast #107894
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"große Elkos(um kurzzeitig viel Strom liefern zu können ohne das die
Belastung des Reglers so hoch wird"

Soso, und Du glaubst, dass das sinnvoll ist.

Gerade in einem Netzteil zum Experimentieren würde ich im Ausgang
möglichst kleine Cs nehmen, damit die Überstrombegrenzung / -sicherung
möglichst schnell abschalten kann, das kann Dir evtl. den einen oder
andere Halbleiter retten.

Für die anderen Versuche (Zündspule...) kannst Du dann eine oder
mehrere Autobatterien verwenden, aber wundere Dich nicht, wenn es ab
und zu mal raucht und stinkt oder auch mal rumpelt (Knallgas).

Und Mehrgangpotis sind auch lästig, wenn man ständig verschiedene
Spannungen braucht. Nimm lieber ein Grob- und ein Fein-Poti.

Wenn es um hohen Wirkungsgrad / hohe Leistung geht, kommt auch ein
primär getaktetes NT (wie die ganzen PC-Netzteile) in Betracht. Aber
dafür braucht man eine Portion Erfahrung.

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