Gast
#1459567
Hallo, momentan versuch ich schwankende Ergebnisse beim Ätzen von Platinen zu ergründen. Hierbei habe ich meinen Platinen-Belichter in Verdacht. Hier die Gesamtsituation: Vor einigen Tagen habe ich 10 Platinen mit meinem Belichter hintereinander belichtet. Jede Belichtung dauert 5 Minuten. Ich konnte nicht mehr Löcher mit einem Durchmesser von 0,4mm sicher freiätzen. Somit ist es zu Fehlern auf der Platine gekommen. Meine Vorlagen sind 100% lichtdicht. Mit meinem Laserdrucker wird das Layout aufgedruckt auf diese milchigen Folien zur Druckform-Erstellung. Anschließend wird die Folie mit Tonerverdichterspray behandelt. Wenn man die Belichtungsvorlagen gegen das Licht betrachtet, sind sie sehr gut und keinerlei Fehler zu erkennen. Mein Belichter besteht aus 4 Röhren von Philips F8T5 TL8W/05. Belichtet wird immer 5 Minuten lang. Die Belichtungsdauer wird mit einer Zeitschaltuhr gesteuert. Bisher waren die Ergebnisse immer sehr gut und auch feinste Strukturen konnte ich auflösen. Entwickelt und geätzt wird mit einer Sprühätzanlage von HW-Electronics. Mit dieser Anlage bin ich sehr zufrieden. Mit dem Gesamtsystem konnte ich bisher ohne Mühe Platinen erstellen, auf denen sich SMD-ICs mit einem 0,6mm PIN-Abstand befanden. Vorher habe ich immer nur wenige Platinen am Stück belichtet. Diesmal hat sich während der 10 mal 5 Min Belichtungszeit der Belichter doch stärker erwärmt. Entweder ist die Erwärmung der Fehler oder die Röhren verlieren über diese Einschaltdauer an Leuchtkraft. Habt ihr schon mal etwas ähnliches beobachtet? Grüße Jörn