Wärmemengenzähler reaktivieren

Gast #1462977
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Ich habe ein Haus gekauft, welches der Vorbesitzer zunächst an zwei 
Mietparteien vermietete und später selbst nutzte.

Aus der Zeit der zwei Mietparteien sind in der Heizungsanlage 3 Allmess 
Wärmemengenzähler vorhanden, deren Eichung allerdings seit Jahren 
abgelaufen und deren Batterien leer sind. Prinzipiell sind die Dinger 
nun Schrott, weil sie mit dem Verlust der Versorgungsspannung einen 
elementaren Teil der Firmware "vergessen". Die drei Sensoren pro Zähler 
(Temperatur im Vor- und Rücklauf sowie der Sensor für die 
Durchflussmenge) sind ja aber noch da und funktionieren sicher auch 
noch.

Ich nutzte das gesamte Haus nun auch selbst und frage mich, ob es nicht 
irgend eine Möglichkeit gibt, mittels der vorhandenen Temperatur- und 
Durchflussmengensensoren einen eigenen Wärmemengenzähler zu bauen, der 
mir die Möglichkeit gibt z.B. zu schauen, wieviel "Wärme" mein Haus so 
ueber das Jahr verteilt "verbraucht"

Hat sowas schonmal jemand hier Versucht und war am Ende eventuell sogar 
erfolgreich?

Danke im Voraus,
Klaus
#1462994
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Hab mal kurz gesucht was sowas neu kost ...
ich bezweifle das sich der Aufwand lohnt, leider.
Ist ja schon die Höhe, dass die Dinger vergesslich sind.
hats drinnen eventuell noch ne zweite Batterie?
Hatte mal nen Fall von nem Gerät, das ne zweite
hatte und wenn diese auch leer war ging nix.
Durch Ersatz derselbigen lies das Ding sich zur
Zusammenarbeit bewegen.
Gast #1463379
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Wenn ich das richtig sehe, müssen diese Zähler Kraft Gesetz geeicht 
werden. Keine Ahnung, auf was da genau geeicht wird, eventuell auf 
Beuteiletoleranzen beim Durchflussmengensensor oder so.

Auf jeden Fall erlischt diese Eichung nach einer gewissen Zeit, wie z.B. 
auch beim Wasserzähler. Bei den besagten Wärmemengenzählern fällt das 
Ende der eingebauten Batterie mit dem Erlöschen der Eichung recht nahe 
zusammen.

Ich vermute, dass "Eichinformationen" in einem flüchtigen Speicher 
gehalten werden. Sobald dieser erlischt, findet die Firmware die Daten 
nicht mehr und startet nur noch um eine Fehlermeldung ins Display zu 
schreiben.

Viele Besitzer solcher Zähler öffnen die Geräte und überbrücken die 
Batterie beim Austausch, so dass der Speicher dauernd mit Spannung 
versorgt wird. Das funktioniert wunderbar. Aber die eingebaute Batterie 
darf halt nicht komplett tot sein.

So billig sind diese Zaehler nicht, unter 150 EUR wird man da nicht 
wegkommen. Daher der Gedanke, die eh schon verbauten Sensoren zu nehmen 
und ein Schätzeisen selbst zu bauen... Hätt ja sein können, das sowas 
schonmal jemand gemacht hat.
Gast #1463520
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gemacht habe ichs noch nicht, aber mich auch schon dafür interessiert. 
die dinger vergessen wirklich ihre eich-informationen wenn die batterie 
tot ist oder entfernt wird ohne die schaltung weiterhin mit strom zu 
versorgen. die methode die batteriespannung während des wechsels mit 
einem netzteil oder einer anderen batterie aufrecht zu erhalten 
funktioniert aber. problematisch sehe ich eher, daß die dinger meistens 
nicht zerstörungsfrei zu öffnen sind.
Gast #1463595
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Mit dem ebay-Gedanken habe ich auch schon gespielt.

Allerdings werden bei Ebay mittlerweile schon die Nachfolger meines 
Modells angeboten. Da ist die Frage, ob es reicht, die Elektronik, also 
den Mess/Anzeigeteil, zu tauschen, oder ob ich auch die Sensorik mit 
tauschen muss.

Klempnerarbeiten wollte ich eigentlich vermeiden...

Naja, ich denke, ich werde mal so ein Teil bei Ebay ersteigern und 
versuchen, nur den Mess/Anzeigeteil zu tauschen.

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