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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Microcontroller für MP3 player


Autor: 1200 (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe vor einen MP3 Player auf basis eines Microcontrollers mit
Festplatte und MP3-Decoderchip zu bauen.
Das Problem das ich momentan habe ist, das ich nicht weiß welchen Chip
ich dafür verwenden soll. Ich habe zuerst an einen Motorola Coldfire
gedacht, jedoch haben diese in der Regel sehr viele Pins und sich
SMD-bauteile (ich habe keine möglichkeit SMD-Bauteile zu verlöten) und
Sockel gibt es anscheinend nicht. Auch bei der Takfrequenz bin ich mir
nicht sicher, ich denke das Lesen von der Platten und durchreichen an
den MP3-Decoderchip dürfte keine hohen Taktraten benötigen.
Meine grundsätzliche überlegung ist, uC-Linux als Betriebsystem
einzusetzen, ist jedoch nicht zwingend, da ich auch kentnisse in
Assembler habe.

Wenn mir jemand einen Chip für dieses Project empfehlen könnte, währe
mir schon viel geholfen.

MfG Mathias Bösl

Autor: ape (Gast)
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www.google.de

weiß ja nich wieviel schnick schnack du eingeplant hast und was fürn
display du dran stöpseln willst, aber im prinzip sollte da nen avr (so
ab mega32 aufwärts) schon ausreichend sein

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Mega32? Früher(tm) hat beim HMPEG auch ein 90S8515 gereicht für
MP3-Wiedergabe, LC-Display, Fernbediehnung, Drehgeber und Tasten. Und
das sogar ohne Hardwaremultiplizierer und einer etwas älteren Version
des AVRGCC.

Heute würde ich zum ATmega162 greifen wenns DIP sein soll. Der hat ein
externes Speicherinterface und ausreichend ROM für viel Schnikschnak.

Ein Coldfire mit FPU sollte eigentlich gar keinen externen Dekoder für
die MP3-Widergabe brauchen. Er spielt allerdings in einer völlig
anderen Klasse als ein AVR.

Matthias

Autor: Praktikant (Gast)
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Wie sieht das eigentlich mit dem Quarz aus. Ich habe hier noch einen
ATmega128L rumliegen. Die Maximale Quarzfreqeunz beträgt also 8Mhz.

Reicht das aus für einen MP3-Player mit HDD, USB, LCD und Tastern???

Autor: Thorsten (Gast)
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Wenn du einen speziellen USB-Controller spendierst, reichen die 8 MHz
dicke aus. Wenn du die USB-Funktionalität selbst implementieren willst,
brauchst du mehr Power.

Thorsten

Autor: Praktikant (Gast)
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Als USB-Controller hatte ich den FT232BM im Auge. Der wird aber mit
einem eigene Quarz betrieben.

Was mich juckt ist die Geschichte mit der HDD. Also Fat32 und ATA.
Aber ich habe gerade bei yamp gesehen, das der sogar nur mit einem 4Mhz
Quarz arbeitet. Also sollte meine Anwendung auch funzen.

Autor: Jens Renner (Gast)
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Ja, 4MHz reichen für Lesen von FAT32 (MP3s bis 320kbps). Wenn man nicht
viel rumoptimieren möchte oder noch etwas Zeit für andere Aufgaben
benötigt, nimmt man eben einen 8MHz-Quarz.

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