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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Zwei LM317 kaskadieren?


Autor: Andy (Gast)
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Hallo,
Nur mal aus Interesse: Darf (kann) man zwei LM317 hintereinaderschalten 
um einen größeren Bereich zu schaffen? D.h. um z.B. von 60V auf 3,3V zu 
kommen?

lg Andy

: Verschoben durch Admin
Autor: Detlev T. (detlevt)
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Hallo Andy,

das solltest du lassen. Was passiert zum Beispiel, wenn der erste in der 
Reihe wegen Überlast den Ausgangsstrom reduziert? Dann hast du auf 
einmal bis zu 60V zwischen Ein- und Ausgang.

Gruß, DetlevT

Autor: Ben (Gast)
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yep das geht. der erste LM muß dann die spannung über den zweiten LM 
regeln, so daß beide in etwa die gleiche spannung abkriegen.

wozu brauchst du 3,3V aus 60V? mit linearreglern hast du da recht hohe 
verluste. willst keinen kleinen sperrwandler bauen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nein, denn der erste LM317 müsste eine Eingangsspannung von 60V 
aushalten können.

Außerdem ist es gelinde gesagt suboptimal, 56,7 V * den Ausgangsstrom 
mit Linearreglern abzufackeln, selbst wenn nur 100 mA gefordert werden, 
sind das knapp 6 Watt, was einen ganz schön großen Kühlkörper 
erfordert.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Andy schrieb:
> Nur mal aus Interesse: Darf (kann) man zwei LM317 hintereinaderschalten
> um einen größeren Bereich zu schaffen? D.h. um z.B. von 60V auf 3,3V zu
> kommen?

Jein. Man kann die Belastung aufteilen, z.B. 40 -> 20 V und 20 -> 3 V, 
aber die Eingangsspannung darf eben nicht mehr sein als 40 V lt. 
Datenblatt.

Gruss Reinhard

Autor: Schrotty (Gast)
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Theoretisch geht das schon, aber nur für relativ kleine Ströme..
Wenn du aus deiner Schaltung nachher nur 100mA "ziehst", verheizt du 
bereits fast 6W!!!

Autor: A. K. (prx)
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Reinhard Kern schrieb:

> Jein. Man kann die Belastung aufteilen, z.B. 40 -> 20 V und 20 -> 3 V,
> aber die Eingangsspannung darf eben nicht mehr sein als 40 V lt.
> Datenblatt.

Genau genommen interessiert den LM317 nur die Differenzspannung zwischen 
Eingang und Ausgang, denn Masseanschluss hat er keinen. Gegen 
Überspannung könnte hier parallele Z-Dioden <40V helfen, wobei die 
natürlich in Summe über der maximalen Eingangsspannung liegen müssen.

Interessant wird, ob sich bei Kurzschluss eine stabile Lage einstellt, 
oder ob die Last zwischen den Z-Dioden und den LM317ern hin und her 
pendelt.

Autor: A. K. (prx)
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Andy schrieb:

> Nur mal aus Interesse: Darf (kann) man zwei LM317 hintereinaderschalten
> um einen größeren Bereich zu schaffen? D.h. um z.B. von 60V auf 3,3V zu
> kommen?

Den LM317 gibt es auch als Version bis 57V, als LM317HV.

Autor: Ben (Gast)
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beim kurzschluß machen beide innerhalb kurzer zeit den deckel auf.

Autor: A. K. (prx)
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Ben schrieb:

> beim kurzschluß machen beide innerhalb kurzer zeit den deckel auf.

Und wenn man zwischen Ein- und Ausgänge eine nicht zu schlappe Z-Diode 
36V hängt?

Autor: Ben (Gast)
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dann könnten sie das aushalten. das problem kommt wenn der erste wegen 
überstrom zu macht, dann zieht ihm der zweite den ausgang bis auf 
geschätzt 5v runter und das wird der beim kurzschlußstrom nicht 
aushalten. der zweite stirbt unmittelbar danach.

wenn der zweite den strom begrenzt wird nichts passieren, da dann kein 
ungleichgewicht zwischen den spannungen entsteht.

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