Gast
#1466210
Hallo Leute, langsam werd ich bekloppt, glaube ich: Ich habe eine Steuerungs-Elektronik für einen Laser-Schaukasten entwickelt und mit PIC-Controller 16F627A realisiert. Angeschlossen sind zwei kapazitive Sensoren, die den PIC als eine Zeitschaltuhr ansteuern, der dann wiederum Relais schaltet, die verschiedene Laserpointer einschalten. Die Zeitschaltuhr ist streng genommen ein Monoflop mit zwei Kanälen. Ein Exponat ist ein selbstgebauter N2-Laser (arbeitet mit 8kV=), der mit ca. 10Hz lasert, und das auch ganz wunderbar, auf einem gebleichten Papier sieht man einen schönen blauen Leuchtfleck. Aber: Diese Impulse scheinen die Steuerelektronik zu stören. Nach höchstens zwei Sekunden triggert das Monoflop wieder zurück, obwohl es per PIC auf eine Minute eingestellt ist. Mein Verdacht: Störimpulse übers Netz. Steuerschaltung hat eigenes Netzteil, Gleichrichter, 7805 + 2 * 100nF als Glätter, dazu noch nen 100uF Elko. Daran kann's eigentlich nicht liegen. Die Software wird definitiv kontinuierlich ausgeführt. Es gibt keinen Stromunterbrechung o.Ä.. Die kapazitiven Sensoren könnten theoretisch auf den Laser anspringen, aber das wäre ja egal, da das Monoflop aj dann getriggert bleiben würde. Also: EM-Störimpulse. Aber wie leite ich die ab? Die Steuerschaltung oder den Laser in nen Faraday-Käfig eimbauen? Oder gibt es eine andere Lösung? Bin für jeden Vorschlag dankbar, wäre toll, wenn wir ne Lösung finden würden, denn der N2-Laser ist der Höhepunkt der ganzen Vitrine. Viele Grüße, Jens