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Forum: Offtopic Wie Regenwasser auffangen


Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Vor 4 Jahren habe ich beide Balkone meiner Wohnung mit PVC-Fenster 
versehen.
Meine Wohnung (5. Stock) schaut in Richtung Nord-Ost. Von woher auch 
meist der Regen und der Wind kommt.
Bei Sturm habe ich das Problem, dass diese Fenster den Regen nicht zu 
100% draussen halten können.
An der Qualitaet der Fenster kann es nicht liegen. Auch der Einbau war 
(für türkische Verhaeltnisse) ziemlich qualitativ. Die Firma hat sogar 
nach 2 Jahren von sich aus die Fenster komplet ausgebaut, die 
Balkonbrüstüng 20 cm nach innen verschoben und die Fenster neu 
eingebaut.

Aber es bringt nichts: bei heftigem Regen dringt Wasser ein. Meine z.Zt. 
beste "Erfindung": Ich lege ein 3M-Schwammtuch (gibt es für die Küche in 
den Massen 20x20x2mm und in den Farben gelb, blau, rot) auf die 
Marmorplatte und lasse die Haelfte des Schwammes nach unten baumeln. 
Unten ist dann ein Eimer, der das tröpfelnde Wasser auffaengt. Je nach 
Heftigkeit des Regens kann ich so 5 - 10 Liter auffangen. Und der Rest 
bleibt trocken.
Da ich aber nie weiss, wann es regnen und vorallem wie heftig es regnen 
wird, muss der Eimer immer dort stehen bleiben.
Sieht nicht gerade sehr toll aus.

Meine Frage: Haettet Ihr andere Lösungenvorschlaege, die aus 
aesthetischer Sicht nicht so negativ ins Auge fallen?

MfG aus einem sehr stürmischen und verregneten Istanbul

Autor: Max M. (xxl)
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Hier in Mitteleuropa(Deutschland) sind die Kunststofffenster
so konstruiert das vorne an der Unterkante ein Ablauf vorhanden
ist. Gewöhnlich kann sich geringfügig Wasser an der Dichtung vorbei
zwischen die Profile von Flügel und Rahmen drücken.
Die Mengen sind, auch bei heftigsten Regenfällen, nur minimal.
Da die Profile wie eine Wanne konstruiert sind fliehst
dieses Wasser gewöhnlich sofort nach draußen sofern der Abfluß
nicht verhindert wird.
Auf dem Bild etwas weiter unten auf der Webseite kann man das
Prinzip des Leckwassers relativ gut erkennen:
http://www.tischlerei-brummert.de/fensterprofile.htm
Evtl. kann eine Traufleiste(keine Ahnung ob das so heißt)
an dem unteren Flügelprofil verhindern das Wasser eindringt.
Bei Holzfenstern waren die jedenfalls oft zu sehen.
Auch kann es sinnvoll sein die starren Glasdichtungsprofile
zu entfernen und mit Silikon auszuspritzen. Beim Flügel geht
das natürlich nicht. Da muss man dann eben versuchen zu ergründen
welchen Weg das Wasser nimmt. Vermutlich dürfte die untere
Flügeldichtung der Schwachpunkt sein und da fiel mir eben nur
die Lösung mit der Traufleiste ein.

Ich kenne die türkische Qualität nicht, aber mit ein paar
deutschen Fenstern dürfte das eigentlich nicht passieren.
Biste sicher das das Wasser durch das Fenster kommt?
Vielleicht ist auch das Dach undicht und das Wasser sucht
sich seinen Weg? Ferndiagnosen sind schwierig aber vielleicht
hilft es was ich geschrieben habe.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Servus Max

Danke für Deine ausführliche Antwort.
Natürlich sind die türkischen Fenster nicht zu vergleichen mit den 
deutschen Qualitaetsmarken wie VEKA. Aber ich liess mir auch nicht eine 
Marke von der untersten türk. Skala einbauen :)
Also technisch sollte alles so sein, wie es die Theorie vorschreibt. Und 
auch der Ablauf in der Unterkante ist vorhanden. Wie schon gesagt: Die 
Firma, die das eingebaut hat, hat sich alle Mühe gegeben, die Ursache zu 
finden.
Und ich habe es schon laengst aufgeben, nach der Ursache zu suchen. Mir 
geht es nur noch darum, für die Symptome eine aesthetisch akzeptable 
Lösung zu finden.

"Auch kann es sinnvoll sein die starren Glasdichtungsprofile
zu entfernen und mit Silikon auszuspritzen."
Du meinst diese schwarzen Profile?

MfG

Autor: Max M. (xxl)
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>"Auch kann es sinnvoll sein die starren Glasdichtungsprofile
>zu entfernen und mit Silikon auszuspritzen."
>Du meinst diese schwarzen Profile?

Richtig, diese Gummidichtungen sind in Nuten des Kunststoffprofils
eingezogen. Sowohl als Glasdichtung, wie auch als Fügel/Rahmendichtung.
Wenn die die Abdichtung zum Glas nicht schaffen, muss
man die eben entfernen und mit Silikon die Glasscheibe eindichten.
Wenn die türkischen Fenster so gebaut sind wie man das gewöhnlich
erwartet, kann höchsten noch die Anzahl bzw. die Größe der Ablauf-
öffnungen zu gering sein. Wenn dann die zufließende Wassermenge
größer als die abfließende Wassermenge ist, muss ja das Wasser
irgendwo hin. Wenn der Flügel richtig dicht ist und andere Ursachen
auszuschließen sind kann ja nur die untere Dichtung undicht sein
die sich zwischen Fensterflügel und Rahmen befindet. Da kann man
nur die angedachte Lösung mit der Traufleiste versuchen. Dann
kommt kein Tropfen Wasser mehr an die untere Dichtung und
schlussfolgerichtig dürfte dann auch kein Wasser mehr ins innere
gelangen.
Noch ein Tipp:Prüf mal ob die Rahmendichtung in den Ecken richtig
und sauber verklebt (verschweisst) sind. Außerdem dürfen die 
Kunststoffrahmen in den Ecken wo die geschweisst sind nicht
gerissen sein. Manchmal arbeitet das Gebäude, insbesondere in
der Nähe von stark befahrenen Straßen oder Bahnlinien und das Material 
bekommt einen Riss ohne das man es merkt oder gleich sieht.
Da ist die Schweissnaht normalerweise die Schwachstelle.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mach mal einen Test:

Gieße ein wenig Wasser bei geöffnetem Fenster in den
Fensterrahmen.

Läuft das ordentlich nach Außen ab?

Fenster haben 2-3 Dichtebenen, ist aber der Ablauf nach
Außen verstopft, ( Irgendwelche Schlupfwespen betonieren
diese Löcher gern zu ) dann läuft das Wasser nach Innen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Das eintretende Wasser kann aber noch eine andere Ursache
haben.

Besonders bei Sturm kann im Zimmer ein Unterdruck entstehen,
der das Wasser nicht mehr nach Außen ablaufen läßt,
sondern es wir nach Innen gesaugt.

Da sollte man sich mal die Türen usw. auf der anderen
Seite anschauen.

Evtl. müssen da einige Dichtungen rein.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
>>"Auch kann es sinnvoll sein die starren Glasdichtungsprofile
>>zu entfernen und mit Silikon auszuspritzen."
>>Du meinst diese schwarzen Profile?
>
> Richtig, diese Gummidichtungen sind in Nuten des Kunststoffprofils
> eingezogen. Sowohl als Glasdichtung, wie auch als Fügel/Rahmendichtung.
> Wenn die die Abdichtung zum Glas nicht schaffen, muss
> man die eben entfernen und mit Silikon die Glasscheibe eindichten.

Werde dies bei der Firma in den naechsten Tagen zur Sprache bringen.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Bernd Funk schrieb:
> Mach mal einen Test:
>
> Gieße ein wenig Wasser bei geöffnetem Fenster in den
> Fensterrahmen.
>
> Läuft das ordentlich nach Außen ab?

Habe jeden einzelnen Flügel mit je einer vollen Teekanne begossen: kein 
Problem. Alles Wasser floss nach draussen ab.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Kann es evtl. sein, dass das Wasser unter dem Rahmen und seitlich 
'reinkommt?
Ist der Rahmen sauber zum Mauerwerk abgedichtet?

Autor: Max M. (xxl)
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>Habe jeden einzelnen Flügel mit je einer vollen Teekanne begossen: kein
>Problem. Alles Wasser floss nach draussen ab.

Von außen? Bernd meinte eigentlich in den Rahmen unten bei
geöffneten Fenster.
Bei so einer simplen Testmethode von Außen dürfte schon kein Wasser 
eindringen weil da kaum Kraft hinter steckt im Gegensatz zu einem 
Starkregen.
Realistischer wäre ein Wasserschlauch oder besser einen
Hochdruckreiniger zu nehmen. Bei einem ordentlichen Regenguss
können schon mal 20, 30 oder sogar 50Liter /qm oder noch mehr
auf ein Fenster einwirken.
Dann muss der Ablauf grössere Wassermengen schaffen als durch
Undichtigkeit eindringt. Der Wind ist auch nicht zu vernachlässigen
und kann ein Fenster so stark deformieren das der Anpressdruck der 
Dichtungen nicht mehr reicht und sich ein Spalt bildet, der mehr
Wasser eindringen läßt.
Um das zu verhindern sind in den hiesigen Qualitätsfenstern
Stahlblech-Profile mit eingearbeitet um für die erforderlich
Steifigkeit zu sorgen.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Thilo M. schrieb:
> Kann es evtl. sein, dass das Wasser unter dem Rahmen und seitlich
> 'reinkommt?
> Ist der Rahmen sauber zum Mauerwerk abgedichtet?

Ja, der Rahmen liegt sauber auf. Als Abdichtung wurde (beim 2. Anlauf) 
sogar ein spezieller Schlauch aus Deutschland, das bei VEKA Fenstern 
verwendet wird, eingesetzt.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
>>Habe jeden einzelnen Flügel mit je einer vollen Teekanne begossen: kein
>>Problem. Alles Wasser floss nach draussen ab.
>
> Von außen? Bernd meinte eigentlich in den Rahmen unten bei
> geöffneten Fenster.
:D na klar doch. Werde doch nicht bei einer Höhe von 5 Stockwerken mit 
'ner Teekanne in der Hand auf der Aussenseite des Balkons herumturnen 
und die Fenster begiessen. Wielange es wohl dauern würde, bis man mich 
in der Zwangsjacke abführen würde? :D

> Der Wind ist auch nicht zu vernachlässigen und kann ein Fenster so stark  > 
deformieren...

Ja, der Wind hat hier recht viel Power. Waere es hier nicht ein 
Wohnkomplex: ich haette schon laengst ein Windrad aufgestellt.

> Um das zu verhindern sind in den hiesigen Qualitätsfenstern
> Stahlblech-Profile mit eingearbeitet um für die erforderlich
> Steifigkeit zu sorgen.
Ist hier in der Türkei auch so.

Wie schon gesagt: Nach 4 Jahren habe ich die Ursachenforschung 
aufgegeben. Mir geht es nur noch darum, das Wasser etwas aesthetischer 
aufzufangen.
Z.Zt. denke ich darüber nach, ob man nicht mit den Einlagen von 
Babywindeln was machen könnte. Kann man die auswinden und 
wiederverwenden?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Hmm.

4 Jahre Ursachenforschung wegen Wassereintritt?
Und dann einfach aufgeben!

Ich würde dann schon gerne genau wissen, was da los ist.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Und das mit den Babywindeln sieht doch schei.. aus!

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Bernd Funk schrieb:
> Und das mit den Babywindeln sieht doch schei.. aus!

:D :D :D

Autor: Max M. (xxl)
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>Wie lange es wohl dauern würde, bis man mich
>in der Zwangsjacke abführen würde? :D

Ich glaube nicht das das irgend jemand da interessiert.

Irgendwelche aufsaugende Materialien zu nehmen scheint mir
für das Problem suboptimal weil man damit viele Nachteile
bekommt. Ein paar, auch bezahlbare, Maßnahmen kennst du ja
jetzt. Die würde ich erstmal angehen und sehen ob sich damit
das Problem nicht erledigt. Da muss man eben Schritt für Schritt
ran gehen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Kannst du mal ein paar Fotos von außen posten?
Könnte helfen ...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Her mit den Bildern! :)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Heute war schönes Wetter zum fotografieren gewesen, aber ich war nicht 
zu Hause. Und für morgen ist (wieder) heftiger Regen prognostiziert.
Sobald Petrus es zulaesst, werde ich die Kamera raushalten und ein paar 
Aufnahmen schiessen.

MfG

Autor: Max M. (xxl)
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Ein paar Innenaufnahmen vom Wassereintritt wären auch nützlich.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Ich würde das auch mal genauer beobachten, nach der Theorie, das Wasser 
nicht kocht wenn man dabei zuschaut dürfte es auch nicht reinregnen wenn 
du intensiv auf den ersten Tropfen Wasser wartest der eindringt. ;)

Noch was produktives:
Du könntest einfach die Festerbank etwas erhöhen und dann mit solchen 
Tongranulat für Pflanzen füllen, das soll ja angeblich ne ganze Menge 
Wasser speichern.
Wenn der Regen aufgehört hat kannst du das einfach draußen trocknen 
lassen und wiederverwenden. Oder Pflanzen einsetzen ;)

Alternativ könntest du auch ein Abfluß nach draußen legen, bei gutem 
Wetter einfach stopfen drauf ;)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Das mit dem Tongranulat will ich mal abklaeren; wie das wohl auf 
türkisch heissen mag?
Abfluss geht nicht. Probleme mit dem Regenwasser habe ich nur bei 
heftigem Sturm: und bei diesen Windstaerken müsste ich schon eine 
Wasserpumpe anschliessen, damit ich das Wasser nach draussen abführen 
kann.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Mehmet Kendi schrieb:
> Das mit dem Tongranulat will ich mal abklaeren; wie das wohl auf
> türkisch heissen mag?
Ich würde einfach mal in eine Blumenfachgeschäft oder Baumarkt da hats 
sowas bestimmt ;)

> Abfluss geht nicht. Probleme mit dem Regenwasser habe ich nur bei
> heftigem Sturm: und bei diesen Windstaerken müsste ich schon eine
> Wasserpumpe anschliessen, damit ich das Wasser nach draussen abführen
> kann.
o.O Okay das sit dann natürlich doof ich dachte die Schwerkraft wirds 
schon richten...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Das mit dem Blähton (Tongranulat) würde ich lassen. Wenn da eine Zeit 
lang die Brühe drin steht stinkt das gewaltig.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Gegen Fäulnis helfen ein paar Kupferionen (einfach ein Stück Draht 
reinlegen).

Autor: Gerry E. (micky01)
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Wenn die Fenster schon Schrott sind :-)

Manche Zeitgenossen bauen dann einfach noch einen Rolladen davor, dann 
ist Ruhe!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die Saugfähigkeit von Blähton reicht nicht aus, eine größere Menge 
Wasser zu halten. Ein Gel, wie es z.B. in Windeln enthalten ist, ist in 
der Beziehung deutlich besser.

Bei mir hat es auch einmal bei heftigem Sturm mit Starkregen Wasser ins 
Zimmer gedrückt. Es kam nicht durch die Fensterdichtung herein, sondern 
zwischen Fensterrahmen und Wand.

Undichtigkeiten sieht man dort keine, es sind wohl Hohlräume in denen 
sich Wasser sammelt und dann durch kleine Risse nach innen läuft.

Du könntest mal versuchen, den Übergang von der Wand zum Fenster außen 
mit Silikon abzudichten.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Ungeloeschten Kalk in Baumwollsaeckchen vors Fenster legen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Du könntest mal versuchen, den Übergang von der Wand zum Fenster außen
>mit Silikon abzudichten.

Das sollte eigentlich der Fensterbauer schon gemacht haben. ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thilo M. schrieb:
>>Du könntest mal versuchen, den Übergang von der Wand zum Fenster außen
>>mit Silikon abzudichten.
>
> Das sollte eigentlich der Fensterbauer schon gemacht haben. ;-)

In England sicher nicht - da gehört die Zwanslüftung zum Funktionsumfang 
von Fenstern, Türen u.ä.

Und in der Türkei?

Autor: Gerry E. (micky01)
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uhu, willst Du das wirklich ausdikutieren?

In der Türkei regnet es nicht, und wenn dann nur senkrecht von oben, 
meist bebt auch noch die Erde dabei :-)

Ich habe keine Lust, mich bei den türkischen Mitbürgern umbeliebt zu 
machen, in dem ich die Qualität ihrer Waren und Dienstleistungen in 
Zweifel ziehe.
ZB ist der Joghurt recht gut.

Aber wenn Wasser durchs Fenster kommt, sind doch Bedenken angebracht, ob 
da unserer Witterung entsprechende Materialien fachgerecht verbaut 
wurden.
Wahrscheinlich hat der Mehmet einen Freundschaftspreis gekriegt.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Gerry E. schrieb:
> Wahrscheinlich hat der Mehmet einen Freundschaftspreis gekriegt.

:) Schön waere es gewesen. Aber durch dieses Problem und das ewige Hin 
und Her über Monate hinweg sind wir gute Freunde geworden.
Also weder die Fenster noch die Arbeit sind  von schlechter Qualitaet; 
soweit ich es beurteilen kann.
Ich hoffe, dass ich morgen dazu komme, ein paar aussagekraeftige 
Aufnahmen zu machen.

Autor: Max M. (xxl)
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>soweit ich es beurteilen kann

Was hast du denn für berufliche Fähigkeiten die dich befähigen
das zu wissen?

Autor: Gerry E. (micky01)
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Mehmet Kendi schrieb:
> Gerry E. schrieb:
>> Wahrscheinlich hat der Mehmet einen Freundschaftspreis gekriegt.
>
> :) Schön waere es gewesen. Aber durch dieses Problem und das ewige Hin
> und Her über Monate hinweg sind wir gute Freunde geworden.
> Also weder die Fenster noch die Arbeit sind  von schlechter Qualitaet;
> soweit ich es beurteilen kann.
> Ich hoffe, dass ich morgen dazu komme, ein paar aussagekraeftige
> Aufnahmen zu machen.

Ich gebe zu, dass ich vorhin etwas gehetzt habe.
Ja, lass mal Bilder sprechen; mit Fenstern kenn ich mich etwas aus.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
>>soweit ich es beurteilen kann
>
> Was hast du denn für berufliche Fähigkeiten die dich befähigen
> das zu wissen?

Also wenn man 4 Jahre sich mit diesem Problem herumschlaegt, kriegt man 
zwangslaeufig so ein Gefühl für Fenster. Wenn ich heute ein Fenster 
aufmache dann weiss ich so in etwa, wie es um die Qualitaet steht.
Ich kann zwar nicht sagen, wieso ich es gut oder schlecht finde, aber 
ich habe es einfach so im Gefühl. So in etwa.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Also so langsam komm ich zu der Überlegung ob es nicht 
sinnvoller/machbarer währe sich eine große Platte Plexiglas zu besorgen 
(natürlich größer als die Fensteröffnung) und bei Starkregen irgenwie 
davor zu befestigen um dem Regen/Strum etwas von seiner Kraft zu nehmen. 
(Rollos wurden ja auch shcon vorgeschlagen)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Läubi .. schrieb:
> Also so langsam komm ich zu der Überlegung ob es nicht
> sinnvoller/machbarer währe sich eine große Platte Plexiglas zu besorgen ...

Jep, letztes Jahr genau dies bei einem Flügel gemacht. Im Sommer haengt 
dort ein Fliegenetzt-Flügel. Ab Herbst wird dies durch einen 
Plexiglas-Flügel ersetzt.
Resultat: langes Gesicht. Hat nichts gebracht.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Was mich besonders aergert: all die anderen Fenster aus Holz (Alter: 
mehr als 10 Jahre), deren Qualitaet alles andere als gut ist, sind 100% 
wasserdicht.

Autor: Max M. (xxl)
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>Also wenn man 4 Jahre sich mit diesem Problem herumschlaegt, kriegt man
>zwangslaeufig so ein Gefühl für Fenster. Wenn ich heute ein Fenster
>aufmache dann weiss ich so in etwa, wie es um die Qualitaet steht.
>Ich kann zwar nicht sagen, wieso ich es gut oder schlecht finde, aber
>ich habe es einfach so im Gefühl. So in etwa.

Gefühl zählt nicht, auch wenn du zwangsläufig mit dem Problem vertraut
bist. Wenn du kein Materialverarbeitenden Beruf gelernt hast oder
ausübst wirst du eben nie dahinter kommen wo das Problem steckt.
Hilfweise kann man ja jemanden fragen der sich damit auskennt aber
nicht unbedingt gerade der, der dafür verantwortlich ist. Wenn man
selbst keine Ahnung hat, kann derjenige noch so freundlich sein, es
kann aber auch ein Aufschneider sein der Null-Ahnung hat, selbst wenn
der Expertenwissen vorgibt. Kann ja auch angelernt sein und das
ist dann immer noch mehr als der Durchschnittskunde kann oder versteht.
Dafür muss man lange,lange Zeit für lernen und Erfahrung sammeln
bis man so weit ist so ein Problem erfolgreich zu beseitigen.

Wann lieferst du denn endlich mal die Fotos nach denen hier alle 
lechzen?

Holzfenster haben in der Regel auch die oben schon benannte Traufleiste,
daher tritt das Problem auch nicht auf. Außerdem können Holzfenster
auch anders konstruiert sein, z.B. was die Anzahl der Verschlusselemente
und die Steifigkeit angeht.

Wenn du langsam mal zum Ziel kommen willst wäre es vorteilhaft hier
konstruktiv die Info zu liefern die dir bei deiner Problemlösung hilft
sonst wird das nichts mehr.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Bild 01:
Gesamtansicht.
Links ist Norden, vorne ist Osten.

Der Grund warum die Waende nicht verputzt sind: Nachdem die Fenster vor 
3 Jahren abmontiert und der Balkon 20 cm nach innen verlegt wurde, 
wollte ich die Waende isolieren und mit Holz verkleiden. Aber bevor ich 
dieses Wasserproblem nicht im Griff habe, wage ich nicht, damit zu 
beginnen.
Das Wasser sammelt sich auf der Ost-Seite links und rechts.
Die Verfaerbung der Wand auf der Ostseite hat nichts mit Feuchtigkeit zu 
tun: die Farbe war nicht dieselbe.
(Uebrigend den Tannenbaum im Vordergrund: den habe ich aus einem 
Pistazienkern hochgezogen)

Bild 02:
Ansicht nach Norden. Von hier kommt der Regen und der Strum. Aber: mit 
den Fenstern auf dieser Seite habe ich KEINE Probleme.

Bild 07:
Hier die Ecke. Hier und auf der anderen Seite sammelt sich das Wasser.

Bild 08:
Die Ecke von der Aussenseite.

Bild 09:
Die Ecke von der Aussenseite. Die Risse sind für eine Gebiet, wo es hin 
und wieder bebt, normal.

Bild 10:
Meine bisher erfolgreichste Methode. Unten ist ein Kübel, der das 
tropfende Wasser auffaengt.

Bild 11:
Eine zusaetzlicher Flügel aus Plexiglas hat nichts gebracht

Bild 12:
Hier fange ich das Wasser auf der anderen Seite auf.

MfG

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Noch 'ne Anmerkung für Max: Das Wasser rinnt an den unteren Seiten  und 
tropft von oben. Bei einem Sturm, der ca. 8 Stunden dauert, fange ich 
ca. 10 Liter Wasser auf.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

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Das liegt nicht am Fenster. Ist das Dachgeschoss?
Das Wasser rinnt am Fenster vorbei und kommt urspruenglich von oben und 
sucht sich halt seinen Weg.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
Datum:

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Florian *.* schrieb:
> Das liegt nicht am Fenster. Ist das Dachgeschoss?

Nein; über mir ist noch ein Stockwerk. Auch dessen Balkon ist verglast.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wahrscheinlich ist es Grundwasser ;-)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Die Fotos lassen einige relevante Details leider nicht
erkennen.

Wie sind die Verschlüsse gebaut?
Denkbar wäre, das der starke Wind die Fenster so verformen
kann, daß einfach mehr Wasser eindringt, als über die Entwässerung
abläuft.

Wie sind die Fenster nach Unten verschraubt?
Evtl. sind Dübel durch die Entwässerungskammer gebohrt.

Oder sind die Rahmenecken schlecht verschweißt?
Dann läuft da die Brühe raus.

10 Liter ist eindeutig zu viel.
Da muss schon ein gravierender Fehler eingebaut sein.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
Datum:

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Bernd Funk schrieb:
> Die Fotos lassen einige relevante Details leider nicht
> erkennen.
> Wie sind die Verschlüsse gebaut?
Werde morgen welche schiessen.

> Denkbar wäre, das der starke Wind die Fenster so verformen
> kann, daß einfach mehr Wasser eindringt, als über die Entwässerung
> abläuft.
Wenn ich bei Regen die Fluegel aufreisse und die Kanaele kontrolliere, 
ist es dort zwar nicht trocken, aber auch nicht "au wai o wai".

> Wie sind die Fenster nach Unten verschraubt?
Soweit ich das noch in Erinnerung habe: Bohrung durch den Rahmen, durch 
die Marmorplatte bis zum Beton der Brüstung. Dann Silikon reingepumpt 
und mit Betonschraube angezogen.

> Evtl. sind Dübel durch die Entwässerungskammer gebohrt.
Diese Frage habe ich nicht verstanden.

> Oder sind die Rahmenecken schlecht verschweißt?
Kann ich nicht beurteilen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mehmet Kendi schrieb:


>> Evtl. sind Dübel durch die Entwässerungskammer gebohrt.
> Diese Frage habe ich nicht verstanden.

Das Profil hat mehrere Kammern. Die Entwässerungskammer,
die Erste von Außen gesehen,nimmt Leckwasser auf und führt
es durch die Ablauföffnungen nach außen ab.
Wenn man da einen Dübel durchbohrt, läuft das Wasser zum Mauerwerk raus 
!


>> Oder sind die Rahmenecken schlecht verschweißt?
> Kann ich nicht beurteilen.

Wenn soweit alles in Ordnung ist, kann man einen Test machen.
Die äußeren Abflusslöcher mit Klebeband zukleben.
Mit der Gießkanne Wasser in den Rahmen füllen.
Das darf dann nicht ablaufen.

Autor: Thilo M. (Gast)
Datum:

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>> Wie sind die Fenster nach Unten verschraubt?
>Soweit ich das noch in Erinnerung habe: Bohrung durch den Rahmen, durch
>die Marmorplatte bis zum Beton der Brüstung. Dann Silikon reingepumpt
>und mit Betonschraube angezogen.

Auweh!
Durch den Rahmen (die geschlossene Kammer) darf niemals gebohrt 
werden. Damit zerstört man den Rahmen, bzw. dessen Warmedämmung.

>über mir ist noch ein Stockwerk. Auch dessen Balkon ist verglast.

Das verdoppelt die Wassermenge, die deine Fensterfront bewältigen muss, 
da das Wasser vermutlich von oben auf deine Fenster läuft. 
Möglicherweise läuft es sogar irgendwo oben 'rein und sucht sich seinen 
Weg durch den Rahmen nach unten.

So wie die Dichtungen der Fenster ausgeführt sind traue ich denen nicht 
besonders viel Dichtvermögen zu. Siehe die Ecken, da wirft die Dichtung 
Falten. Die mechanische Stabilität kann aufgrund Fotos natürlich nicht 
bewertet werden.

Autor: Max M. (xxl)
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>Durch den Rahmen (die geschlossene Kammer) darf niemals gebohrt
>werden. Damit zerstört man den Rahmen, bzw. dessen Warmedämmung.
Wenn du von außen nach innen meinst haste recht aber ich sehe
auf keinen der Bilder eine derartigen Verbindung.

@Mehmet Kendi

Ich glaub an den Fenstern liegt das nicht wenn die Abläufe frei sind.
Bisschen kritisch sind die Dichtungen (grau) an den Ecken. Wenn das
nicht sauber gemacht wurde süppt es da kräftig durch. Aber bei der
Wassermenge habe ich meine Zweifel.
Allerdings hab ich eine andere Vermutung. Die Fensterbank geht von außen
nach Innen durchgehend und ist mit so einer fleckigen bräunlichen
Masse ausgespritzt worden. Ich vermute das (durch Erdbeben) sich
zwischen der Dichtmasse und der Fensterbank ein Riss in der Ecke
gebildet hat, der aber nur schwer zu erkennen ist. Evtl. hat sich
das Dichtmittel einfach von der Fensterbank abgelöst.
Da hilft nur, die Dichtmasse rauszupulen, die Klebeflächen gründlich 
reinigen, einen Streifen Malerklebeband oben und unten ca. 5mm Abstand
von der Kannte aufkleben und dann das ganze mit Qualitätssilikon(kein 
Akryl, aber Essigvernetzend,evtl.Uv-stabilisiert)) ausspritzen,
sowohl von Innen, als auch von außen.
Sieht so aus als wenn das Dichtmittel nichts taugt und nur für saugende
Untergründe geeignet ist, aber nicht für Kunststoff oder Mamor, oder
aus was die Fensterbank ist.
Damit eine saubere Kehle entsteht besorg dir so eine Fugenhilfe
(z.B. Fugi)und zieh das sauber ab. Noch bevor das Silikon aushärtet
ziehste die Klebebänder vorsichtig ab und glättest die Kehle
vorsichtig mit einem mit Spülmittel befeuchteten Finger.
Evtl. erst dann die Klebebänder abziehen.
Wenn die Beschreibung zu schwer zu verstehen ist schau mal bei
Youtube ob es da nicht eine Anleitung (Fugi) gibt.
Wenn du dir sicher sein willst, einen Trick kannste noch versuchen:
Nimm das oben erwähnte Malerklebeband und klebe es an den Rand
hälftich einer TROCKENEN Tageszeitung und klebe es an die Oberkante
innen vom Rahmen.
Dringt dann Wasser durch den Rahmen wird man das Wasser auf dem 
Zeitungspapier sehen können. Allerdings glaube ich das es die
gespritzte Dichtung zwischen Fensterbank und Fensterrahmen ist.
Das Wasser sammelt sich draußen auf der Fensterbank und kriecht
einfach unterhalb des Rahmens durch.
Um das zu bestätigen kann man ja versuchsweise Außen eine Kunststoffolie
an der Oberkante der unteren Rahmenleiste mit Klebefilm in der ganzen
Breite ankleben und über die Fensterbank hängen lassen, bzw.
unterhalb der Fensterbank festkleben. Wenn kein Wasser auf die
äußere Fensterbank kommt müsste es dicht sein und der Fehler ist
gefunden. Vermutlich ist der gewählte Dichtstoff nicht dauerelastisch
genug für eine Erdbebengebiet.
Und wenn du schon dabei bist kannste die vertikale Fuge in der Ecke
auch gleich mit machen. Sieht nicht sehr nach handwerklicher
Qualität aus.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Wenn du von außen nach innen meinst haste recht aber ich sehe
>auf keinen der Bilder eine derartigen Verbindung.

Ich meine auch die Schrauben, die auf den Bildern zu erkennen sind.
Der (Stahl-) Rahmen, der innerhalb der luftdicht geschlossenen Kammer 
darf nicht angebohrt werden, da sonst Kondenswasser eindringen kann und 
den Rahmen von innen füllt, bzw. lässt die Stahlversteifung rosten (=> 
tolle Kältebrücke, null Isolation).

Zum Thema Spüli und Silikon:
http://www.frag-vati.de/tipp/p/show/category_id/1/...

Bloß nicht mit Spülmittel am Silikon hantieren! ;)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Servus Max

Danke für Deine ausführliche Antwort. Eigentlich hatte ich es schon 
aufgeben, nach der/den Ursache(n) zu forschen, aber okay, ich will die 
Aermel nochmals hochkrempeln.

Ein paar Fragen:
"...kritisch sind die Dichtungen (grau) an den Ecken ..."
Von welchem Bild ist die Rede? Bild 03? Und benutzest Du das Wort "Ecke" 
gleichbedeutend mit "Kante" ?

"...ist mit so einer fleckigen bräunlichen Masse ausgespritzt worden."
Die Dichtung in Bild 04 sieht zwar nicht sehr vertrauenserweckend aus, 
sitzt aber bombenfest. Zudem hat die Marmorplatte eine Neigung nach 
unten, damit sich kein Wasser dort ansammeln kann.
Desweiteren wurde der Rahmen, bevor er eingebaut wurde, mit so einer Art 
Wurst umgeben, die graeulich, elastisch und ca. 1cm im Durchmesser war.
Also dass da was durchsickert, kann ich mir nicht so recht vorstellen. 
Aber ich bin natürlich kein Fachmann.

Ich habe jetzt die Dichtungen nochmals kontrolliert. Selbst mit dem 
Fingernagel gelang es mir nicht, was davon wegzukratzen. Ist immer noch 
elastisch und nicht porös.

Bei dem Ganzen gibt es aber eine Stelle, die vermutlich nicht ganz 
koscher ist. Ich hatte sie bis heute mehr oder weniger ausgeklammert, 
weil ich sehr schwer an diese Stelle herankomme.
Es handelt sich um die rechte Ecke des Balkons. Dort geht der Balkon 
nicht fliesend an die Hauswand über, sondern ein vertikaler Kanal trennt 
Balkon und Hauswand.

Bild 1:
Oben: die Marmorplatte meines Balkons; rechts Balkonbrüstung, links 
Hauswand. Unten sieht man die Fenster meines Nachbarns.

Bild 2 und 3: und so sieht es bei mir aus. Wenn ich mir so die Bilder 
anschaue: sieht nicht gerade sehr toll aus.

Deine Meinung?

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Für Leute wie mich, die nicht wissen, was ein Fugi ist:
Youtube-Video "Fugi Tool"

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Thilo M. schrieb:
> Zum Thema Spüli und Silikon:
> http://www.frag-vati.de/tipp/p/show/category_id/1/...
>
> Bloß nicht mit Spülmittel am Silikon hantieren! ;)

Guter Tipp. War auch einer von denen, die mit Seifenwasser die Sache 
angingen :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mit Acryl kann man den Spüli-Trick machen. Nur ist das nicht für außen 
geeignet.

Autor: Max M. (xxl)
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>Guter Tipp. War auch einer von denen, die mit Seifenwasser die Sache
>angingen :)
Ich bezweifle das das ein guter Tipp ist, aber egal.

Wenn du dir sicher bist das die ausgespritzen Fugen zwischen
Fensterrahmen und Fensterbank dicht sind bleibt ja nur noch
die gerissene Traufleiste in Bild 13. Die würde ich erstmal
wieder abdichten und dann sehen ob noch Wasser eintritt.
Die graue Dichtung die Rahmen und Flügel abdichtet sollte
in der Ecke (nicht Kannte) durchgängig und plan aufliegen.
Ob eine Dichtung ihren Zweck erfüllt kann man ja mit Wasser
prüfen.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
> ... bleibt ja nur noch
> die gerissene Traufleiste in Bild 13. Die würde ich erstmal
> wieder abdichten ..
Okay, werde mal das von Dir empfolenen Silikon und dieses Fugi-Werkzeug 
mir besorgen und das alles ausbessern.



> Die graue Dichtung die Rahmen und Flügel abdichtet sollte
> in der Ecke (nicht Kannte) durchgängig und plan aufliegen.

Du meinst diese Ecken? (siehe Bilder 01 und 02)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Ich habe soeben zu Testzwecken alle aussen befindlichen Abflusskanaele 
mit Band abgedichtet und in das offene Fenster in der Mitte mit 'ner 
Teekanne Wasser gegossen.
Inseitig blieb es trocken. Als ich nochmehr Wasser hinzugoss, floss das 
Wasser am obersten Abflusskanal, das ich als einiziges nicht abgdichtet 
hatte, heraus.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mehmet Kendi schrieb:
>> Die graue Dichtung die Rahmen und Flügel abdichtet sollte
>> in der Ecke (nicht Kannte) durchgängig und plan aufliegen.
>
> Du meinst diese Ecken? (siehe Bilder 01 und 02)

Aus deutsch-perfektionistischer Sicht würde ich sagen: So sieht Pfusch 
am Bau aus...

Wegen dieser "Standards" verzichte ich auf die Dienste dieser 
spottbilligen türkischen Handwerker, die hier zuweilen ihre Dienste 
anbieten.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aus deutsch-perfektionistischer Sicht würde ich sagen: So sieht Pfusch
> am Bau aus...

Da ich nicht weiss, wie es richtig gemacht aussieht: kann bitte jemand 
freundlicherweise ein Bild hochladen? Dank im voraus.

Autor: Max M. (xxl)
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Ich würde sagen, ja.
Die braunen Rückstände sprechen eigentlich für sich.
Das würde ich mal in den Ecken(beide Bilder) reinigen
und auch da mal ein wenig Silikon benutzen. Irgendwoher
muss der Rost ja stammen und wo Rostspuren sind war auch
mal Wasser gewesen.

In Bild 1 oben  rechts die wulstige Dichtung kann eigentlich nicht
dichten weil die kaum plan auf dem Flügel aufliegt.

Entweder eine neue Dichtung erstmal so lassen und beobachten
oder die vorhandene auf Gärung (letzter Ausweg) schneiden und
mit einem geeigneten Kleber sauber verkleben.
Vom Prinzip wie die Fensterprofile.
In Deutschland wird meines Wissens die Dichtung mit einer Maschine 
entsprechend verschweißt. Scheint so das dein Fensterbauer
so eine Maschine nicht hat und sich so behilft.
Ist natürlich alles Theorie aber anders sehe ich keine Möglichkeit
das Problem zu lösen.

Autor: David ... (volatile)
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Mehmet Kendi schrieb:
> Für Leute wie mich, die nicht wissen, was ein Fugi ist:
> Youtube-Video "Fugi Tool"

Irgendwie hat das Video eine beruhigende Wirkung auf mich, ausserdem 
habe ich jetzt Lust die Fugen in meiner Dusche neu zu machen :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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David ... schrieb:
> Irgendwie hat das Video eine beruhigende Wirkung auf mich, ausserdem
> habe ich jetzt Lust die Fugen in meiner Dusche neu zu machen :)

Wenn du das alte Zeugs mal draußen hast, ist die meiste Arbeit getan.

Falls die Wohnung nicht dir gehört: laß die Finger davon, das ist 
Sache des Vermieters.

Autor: David ... (volatile)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> David ... schrieb:
>> Irgendwie hat das Video eine beruhigende Wirkung auf mich, ausserdem
>> habe ich jetzt Lust die Fugen in meiner Dusche neu zu machen :)
>
> Wenn du das alte Zeugs mal draußen hast, ist die meiste Arbeit getan.
Das befuerchte ich...
> Falls die Wohnung nicht dir gehört: laß die Finger davon, das ist
> Sache des Vermieters.
Ist nicht meine ;)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Hier noch ein Trick:

Besorg dir einen Batzen Fensterkitt.
Mit dem kannst du alle möglichen Stellen ( von Außen! )
mal provisorisch zumachen.

Anschließend mit Schlauch oder Gießkanne testen.
Nach und nach sollte dann schon rauszukriegen sein,
wo die Soße durchkommt.

Der Fensterkitt läßt sich leicht wieder entfernen.
Reste vom Leinöl gehen mit Spülmittel weg.

Autor: Max M. (xxl)
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>Falls die Wohnung nicht dir gehört: laß die Finger davon, das ist
>Sache des Vermieters.
Bagatellmängel hat gewöhnlich der Mieter selbst zu beseitigen.

>Besorg dir einen Batzen Fensterkitt.

Bloß nicht, weil das ein widerliches antiquiertes Zeug ist.
Im Rohzustand erst nach einer Viertelstunde kräftigen durchkneten
brauchbar. Wenn man alte Holzfenster hat, na ja, aber bei
Kunststofffenster wird das kaum haften. Und stinken tut es auch.

>Irgendwie hat das Video eine beruhigende Wirkung auf mich, ausserdem
>habe ich jetzt Lust die Fugen in meiner Dusche neu zu machen :)

Versuch das erst mal. Im Video sieht das einfacher aus als es ist,
vor allem wenn man mit dem Fugi beim abziehen auf eine Querfugen
trifft.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Max M. schrieb:

>
>>Besorg dir einen Batzen Fensterkitt.
>
> Bloß nicht, weil das ein widerliches antiquiertes Zeug ist.
> Im Rohzustand erst nach einer Viertelstunde kräftigen durchkneten
> brauchbar. Wenn man alte Holzfenster hat, na ja, aber bei
> Kunststofffenster wird das kaum haften. Und stinken tut es auch noch.

Das soll ja auch nur kurzzeitig haften, um den Fehler zu
lokalisiern.
Genausogut kann man Bastel- Knetmasse nehmen.

Aber auf Verdacht alle möglichen Silikonfugen und Gummi-
dichtungen zu erneuern, ist zu aufwändig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Max M. schrieb:
>>Falls die Wohnung nicht dir gehört: laß die Finger davon, das ist
>>Sache des Vermieters.
> Bagatellmängel hat gewöhnlich der Mieter selbst zu beseitigen.

Sowas sind keine Bagatellmängel, die der Mieter zu beseitigen hat. Zudem 
ist die Chance nicht zu vernachlässigen, daß ein Nichtfachmann die Sache 
noch verschlimmert - dann hätte er nicht nur seinen Anspruch auf ein 
funktionsfähiges Badezimmer gegenüber dem Vermieter verloren, sondern 
würde sich sogar schadensersatzpflichtig machen.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Hier mal zum Vergleich wie es bei mir aussieht.
Es gibt nur eine Dichtung, aber die reicht scheinbar aus.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Hier mal zum Vergleich wie es bei mir aussieht.
> Es gibt nur eine Dichtung, aber die reicht scheinbar aus.

Die innere Dichtung ist am Fensterflügel.
Die Schrauben durch die Kammer gedreht, ts ts! Eigentlich ist der Rahmen 
kaputt!


Wieso kann ich eigentlich keine Bilder hochladen?
Hab's schon ein paarmal versucht, geht nicht. :(

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Ich habe gestern einige (möglicherweise) undichte Stellen ausgebessert. 
Jetzt warte ich ungeduldig auf Regen, der am Mittwoch und Donnerstag mit 
20 - 50% Wahrscheinlichkeit kommen soll.
Bin gespannt.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Hier mal zum Vergleich wie es bei mir aussieht.
> Es gibt nur eine Dichtung, aber die reicht scheinbar aus.

Ich habe demnach 3 Dichtungen. Eine am aeusseren Rahmen, eine im inneren 
Rahmen und einen am Flügel. Aber eben: Quantitaet ersetzt nicht 
Qualitaet.

Autor: Max M. (xxl)
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Sag mal Mehmet, hat dein Fenster unten im Rahmen keine Schließbleche?
Die dafür erforderliche Nut scheint auch zu fehlen.
Bei einem kräftigen Wind würde der Flügel dann nach innen gedrückt
und die Dichtung würde dann nicht wirken. Oder ist das Teil nur
außerhalb des Bildes? Prinziell müßte so ein Teil wie bei Alexanders
Bild vorhanden sein. Besser wäre noch ein Schließblech in etwa in
der Mitte weil dort die mech.Spannung am größten ist.
Ist mir nur so noch aufgefallen.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Wie Thilo richtig bemerkte, ist die innere Dichtung ist Fensterflügel.
Wo sie auf dem Rahmen aufsitzt habe ich grün markiert. Natürlich geht 
sie einmal komplett um den Rahmen. Man sieht noch leicht die 
Andruckstellen.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
> Sag mal Mehmet, hat dein Fenster unten im Rahmen keine Schließbleche?
> Die dafür erforderliche Nut scheint auch zu fehlen.

Ich habe an der Seite 3 Stück. Siehe Bilder.

Autor: Max M. (xxl)
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Wie siehts denn aus mit deinen Fenstern? Silikonaktion schon
erfolgreich gewesen? Wenn nicht, mußte wohl mal aufgrund der
hier gewonnenen Erkenntnisse mal mit deinem Fensterbauer reden,
was der da gebaut hat. Begeistert wird der allerdings nicht sein.
Könnte mir gut vorstellen das deine Landsleute nur wenig Kritik
weg stecken können.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
> Wie siehts denn aus mit deinen Fenstern? Silikonaktion schon
> erfolgreich gewesen?

Ich warte noch auf Regen. In den naechsten Tagen wird es vermutlich zwar 
regnen, aber nicht heftig.
Sobald es wieder stürmt, werde dann die Ergebnisse hier mitteilen.

MfG

Autor: Gerry E. (micky01)
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Hat sich in der Angelegenheit schon was getan?

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Es hat zwar mehrmals geregnet, aber Regen ist nicht mein Problem.
Problematisch wird es für mich, wenn es regnet und stürmt. Bis anhin gab 
es noch keinen Sturm.

Autor: Max M. (xxl)
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Bei uns hat es gestern gestürmt, aber ohne Regen.
Dann musste eben warten bis ein richtiges Donnerwetter stattfindet.
Ist denn so eine Wetterlage bei dir überhaupt üblich?
Sonst kann das ja ewig dauern.

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Max M. schrieb:
> Ist denn so eine Wetterlage bei dir überhaupt üblich?

Leider ja.

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