Hi,
da ich demnächst mit dem ATTiny12 und 2AA Akkus einenen Standby Modus
bauen will, suche ich einen Transistor.
Er sollte folgende Anforderungen erfüllen:
- min. 600 mA schalten
- Frequenz egal
- Basisspannung max. 2,6V, eher kleiner
Könnt ihr mir einen Transistor empfehlen, oder würdet ihr zu einem
Relais greifen?
Danke für eure Hilfe!
Dann schalte halt vor die Basis eine LED, die hat etwa 1,6 V
Durchlassspannung. Mit den 0,6 des Si-Transistor wirds dann schon 2,2 V.
Auch ein Spannungsteiler (4 : 1) kann das Problem lösen.
>Dann schalte halt vor die Basis eine LED, die hat etwa 1,6 V>Durchlassspannung.
Ohjemine, Experten unter sich ;-)
Gib lieber keine Tipps, statt falsche.
Danke für die vielen Antworten!
Ich werde den BC337 nehmen.
Jetzt muss ich noch wissen, welchen Basiswiderstand ich brauche bei ca.
500 mA Schaltstrom.
Dazu brauche ich die "Stromverstärkung in Sättigung ".
Habe mal ins Datenblatt geschaut, da steht "VCE (sat) Collector-Emitter
Saturation Voltage".
Ist das mit der Stromverstärkung in Sättigung gemeint?
> Gib lieber keine Tipps, statt falsche.
sooo falsch war die antwort gar nicht. wenn er ne offsetspannung
wegdrücken muß ist eine LED oder z-diode an der basis gar keine so
schlechte idee.
für 500mA schaltstrom brauch der schon etwas dampf auf die basis, ich
würd sagen nicht unter 20mA.
sooo mal ins datenblatt geschaut... Vce(sat) heißt bei 500mA
kollektorstrom und 50mA basisstrom (stromverstärkung von 10) bleiben
0.7V am transistor stehen (d.h. er öffnet nie zu 100%).
verrat doch erstmal was du mit dem ding vor hast.
Ich habe vor, die Basis an den ATTiny12V anzuschließen. Dieser widerrum
ist an 2AA Akkus angeschlossen, d.h. je nach Ladezustand kommen aus dem
ATTiny12V 2,4-3V.
An den Transistor möchte ich dann eine 500 mA Konstantstromquelle
anschließen, dahinter eine HP-LED.
Welcher Transistor wäre dafür geeignet?
hätte ich wohl dazuschreiben müssen daß ich mich jemandem der offenbar
keine bis wenig ahnung von transistoren hat verständlich machen wollte.
machs besser und klemm dir deine nutzlosen kommentare doch bitte.
wenn du 12V hast ... hey jetzt fängts an spaß zu machen ... wieviel
platz hast du?
wenn du die batterien rauswirfst gleich noch etwas mehr, was spricht
dagegen den AVR aus den 12v zu versorgen?
mit 12V können wir auch einen MOSFET verwenden, da braucht der AVR aber
einen gate-treiber für. das sind aber nur zwei transistoren, ein
widerstand und eine diode (plus eventuell gate-widerstand am MOSFET). du
müßtest dich bei dieser schaltung nur damit anfreunden, daß der MOSFET
öffnet wenn der AVR pin low ist. der vorteil am mosfet ist der deutlich
bessere wirkungsgrad weil du keine 20mA basisstrom verbraten brauchst.
und kannst du mir mal einen schaltplan von deiner konstantstromquelle
geben?
Hallo Sepp,
Als Gast rumerzählen, Andere hätten keine Ahnung von Transistoren ist
erstens leicht, zweitens leichtsinnig.
Bei der Angabe "Basisspannung 2,6V " ist es garnicht möglich eine
präzise Antwort zu geben, auch wenn man Experte wäre. Schau die zwei
Antworten vor meiner an, die gehen ebenfalls in die falsche Richtung,
aber das liegt an der Fragestellung, nicht an denen, die versuchen, eine
Antwort zu finden.
Danke für die Antworten!
Ich habe wenig Ahnung von Transistoren!
Ich habe vor, ein musikgesteuertes Ambilight zu bauen, das auf einem
Klavier steht. Es wäre jedoch blöd, wenn man jedes mal, wenn man Klavier
spielt die Leuchte anmachen müsste. Wenn sie immer an wäre, hätte das
einen zu hochen Stromverbrauch.
Deshalb will ich so ein ernergiesparendes NT von Reichelt nehmen, dass
im Stadby weniger als 200mW verbrät.
Wenn jetzt jemand an das Klavier geht, soll die Leuchte automatisch an
gehen.
Dazu möchte ich eine Schaltung aufbauen, die die Lampe "am Leben" hält.
Durch ein Mikrofon merkt der Mikrocontroller, ob jemand an dem Klavier
ist. Die entsprechende Schaltung habe ich. Wenn jemand am Klavier ist,
soll der Mikrocontroller für eine gewisse Zeit einen Pin aktivieren,
damit der Transistor die Lampe anschaltet.
Der Mikrocontroller wird durch 2 Akkus versorgt.
Während dem Klavierspielen werden die 2 AA Akkus auch wieder aufgeladen,
daher spielt der Stromverbrauch von den Transistoren nur eine kleine
Rolle.
Insofern möchte ich eigentlich bei normalen Transistoren bleiben und
keine MOSFETS verbauen.
Als KSQ werde ich wahrscheinlich die Schaltung mit dem LM317 nehmen.
Also brauche ich einen Transistor, da denke ich an den BC337.
Nun müsste ich noch den Basiswiderstand wissen bei 500mA Stromaufnahme
der LED.
Wie schon gesagt, der Mikrocontroller (ATTiny12V) wird von 2,4-3V
betrieben.
Die Frage wäre blos: hat schon mal jemand eine LED in den Basiszweig
geschaltet? Ich würde mal sagen, das ist ziemlich unüblich.
Normalerweise wird der Basisstrom über Widerstand begrenzt, den man in
geeigneter Weis dimensioniert. Eine LED ohne zusätzlichen Widerstand zu
verwenden ist Murks.
Kann mir keiner die unten stehenden Fragen beantworten:
Ich habe vor, ein musikgesteuertes Ambilight zu bauen, das auf einem
Klavier steht. Es wäre jedoch blöd, wenn man jedes mal, wenn man Klavier
spielt die Leuchte anmachen müsste. Wenn sie immer an wäre, hätte das
einen zu hochen Stromverbrauch.
Deshalb will ich so ein ernergiesparendes NT von Reichelt nehmen, dass
im Stadby weniger als 200mW verbrät.
Wenn jetzt jemand an das Klavier geht, soll die Leuchte automatisch an
gehen.
Dazu möchte ich eine Schaltung aufbauen, die die Lampe "am Leben" hält.
Durch ein Mikrofon merkt der Mikrocontroller, ob jemand an dem Klavier
ist. Die entsprechende Schaltung habe ich. Wenn jemand am Klavier ist,
soll der Mikrocontroller für eine gewisse Zeit einen Pin aktivieren,
damit der Transistor die Lampe anschaltet.
Der Mikrocontroller wird durch 2 Akkus versorgt.
Während dem Klavierspielen werden die 2 AA Akkus auch wieder aufgeladen,
daher spielt der Stromverbrauch von den Transistoren nur eine kleine
Rolle.
Insofern möchte ich eigentlich bei normalen Transistoren bleiben und
keine MOSFETS verbauen.
Als KSQ werde ich wahrscheinlich die Schaltung mit dem LM317 nehmen.
Also brauche ich einen Transistor, da denke ich an den BC337.
Nun müsste ich noch den Basiswiderstand wissen bei 500mA Stromaufnahme
der LED.
Wie schon gesagt, der Mikrocontroller (ATTiny12V) wird von 2,4-3V
betrieben.
ist mir zu umständlich, tippt sich zu langsam. sorry hab ich mir über
jahre so angewöhnt.
an deiner schaltung wären ein paar änderungen angebracht.
1. wenn das netzteil sowieso läuft schnapp dir einen 78L05 oder so und
versorg den µC daraus. das sind wenige milliampere die man nicht merkt
und spart dir die akkus. akkus machen nur sinn wenn das netzteil selber
abgeschaltet werden soll, aber das machst du ja nicht. folglich kommt
man ohne die akkus sogar stromsparender aus weil man die ladeverluste
(erwärmung der akkus) vermeidet.
2. daß ein klavier akkus lädt wäre mir neu. ;-)
3. basiswiderstand brauchst du 20mA bei betriebsspannung minus 0.7V
BE-durchflußspannung. wenn du den AVR doch noch aus 5V versorgst sind
das 4.3V, macht 215 ohm. wenn du bei 3V bleibst sinds 2.3V und 115 ohm.
Für 600mA einen Transistor zu verwenden, dessen absolutes Limit in einem
Datasheet bei 800mA liegt ist m.E. etwas problematisch. Zumal in meinem
Datasheet der zulässige Mittelwert des BC337 bei 500mA liegt.
Meiner Daumenregel nach verlieren bipolare Transistoren spätestens beim
halben zulässigen Dauerstrom ihren Sinn, weil die Parameter zu schlecht
werden. So hat der BC337 bei diesem Strom eine recht niedrige
Verstärkung gepaart mit unangenehm hoher Sättigungsspannung. Der
kleinste Typ der für mich noch in Frage kommt ist der BC635, besser aber
wäre der BD435.
Wenn wie ich annehme der Transistor vom Controller geschaltet wird, dann
sollte man der Dimensionierung die Fähigkeiten des Pintreibers im
Controller nicht aus den Augen verlieren.
Denn die sinnvollen 20mA Basisstrom wird der Tiny12 bei 2,7V (dieser
Wert steht im Datasheet) nur mit an die 1V weniger durchreichen. Und
wenn die Akkus dann gegen Ende eher bei 2V liegen, dann wird er
vermutlich auch beim Kurzschluss keine 20mA mehr am Ausgang liefern. Es
wird also schwierig, eine Dimensionierung für einen NPN zu finden, die
ohne viel Spannungsverlust im Transistor im gesamten Spannungsbereich
funktioniert. Vom Stromverlust durch den Basisstrom ganz abgesehen.
Wenn du nicht genug Strom zum Treiben hast, dann besser einen Darlington
NPN verwenden, dann aber beim Dimensionieren daran denken, dass 1.4 Volt
etwa an der Basis abfallen. Typ z.B. BD675.
Es macht übrigens einen Unterschied, ob du einen Transistor brauchst,
der mindestens 500mA vernünftig durchschaltet oder ob du eine
Stromquelle mit 500mA brauchst. So ganz klar ist mir das nach deiner
Beschreibung nicht.
Ich denke, es wäre gut, wenn du mal einen Schaltplan einstellst -
vermutlich sind noch einige unrunde Sachen drin.
Winfried schrieb:
> Wenn du nicht genug Strom zum Treiben hast, dann besser einen Darlington> NPN verwenden, dann aber beim Dimensionieren daran denken, dass 1.4 Volt> etwa an der Basis abfallen. Typ z.B. BD675.
Aber auch ca. 1V über dem Transistor. Was bei einem 2,4V-Akkupack
vieleicht nicht gewünscht sein könnte. Die erwähnten MOSFETs sind dafür
geeigneter.