Gast
#1467543
Hallo, ich habe hier eine Schaltung in der ein MOS-Fet über einen Optokoppler mit PWM angesteuert wird (Siehe Anhang). Messe ich am Ausgang der Schaltung (Klemme "Motor") mit dem Oszi, hat das Signal eine nicht wahrnehmbare Rise-Time (Timebase = 0,5mSec/Div) aber die FallTime liegt bei ca. 1mSec. und begrenzt meine sinnvoll verwendbare PWM Frequenz auf gerade mal 66Hz, was für den von mir verwendeten Motor viel zu wenig ist. Auserdem möchte ich aus dem höhrbaren Bereich nach möglichkeit nach oben raus gehen. Messe ich die Ausgangsspannung allerdings mit einem Belastungswiderstand von 24,6 Ohm, so ist die Fall-Time auf dem Oszi ebenfalls kaum noch wahrnehmbar. Mit einem probehalber angehängten Widerstand von 10K messe ich eine Fall-Time von ca. 15µSec. Habe ich hier einen Denkfehler in meiner (schon fertigen) Schaltung oder muß ich einen Belastungswiderstand am Ausgang einbauen für den Fall, daß die Schaltung im Leerlauf betrieben wird (kein Motor angeschlossen) um den parasitären Drain-Source-Kondensator im MOS-Fet zu entladen? Sollte ich eventuell den Widerstand vom Gat zur Masse (R3) verringern? ich habe den Gatespannungsteiler so ausgerechnet, daß ich eine Gatespannung von ca.9V erreiche. mit einem R3 von 330 Ohm hätte ich nur noch 5,3V am Gate. Reicht das noch aus, um den MOS.Fet voll durch zu steuern? Frank
