Hallo zusammen,
ich habe ein fertiges End-Verstärkersystem mit passenden Boxen, jedoch
ist ein anderer Vorverstärker im System, der weit mehr Leistung bringt
als der Originale. Dieser kommt aus einem anderen System und ist als
Entwicklungsstand mit dem anderen verbunden wurden (SW-Entwicklung). Ich
habe also keinen Einfluss auf die bereits vorhandene Hardware.
Also ist die Endlautstärke viel zu hoch und lässt sich vom System nur
minimal regeln (die ersten 2-4 der insgesamt 30 Stufen lassen sich
schmerzfrei hören) und ich suche nun nach einem geeigneten Weg diese zu
dämpfen.
Ein einfacher Spannungsteiler wäre vielleicht eine Lösung, aber ich bin
mir nicht sicher, wie ich den am besten dimensioniere, um die anfallende
Last zu bewältigen (vielleicht bin ich da aber auch nur auf dem
Holzweg).
Aber am liebsten wäre mir eine fertige Lösung, die ich fertig kaufe und
einsetzen kann.
Gruß
Lege den Spannungsteiler zwischen Vor- und Endverstärker. Alles andere
ist sinnfrei. Ach und ein Vorverstärker bingt eigentlich keine Leistung,
sondern nur Spannungspegel (sicher auch etwas Strom ;-) ) und die sind
wahrscheinlich einfach zu hoch.
@Pferdemetzger: Echt mal ein klasse Beitrag. Aber wenn du gelesen
hättest, hättest du wohl auch mitbekommen, dass nur die ersten 2-4 von
30 Stufen halbwegs hörbar sind, mein Anliegen ist es also, den Bereich
zu vergrößern.
Bitte keine Müllbeiträge mehr.
> Bitte keine Müllbeiträge mehr.
Fass dich mal selber am Schopf:
>> Ich habe also keinen Einfluss auf die bereits vorhandene Hardware.
Dann kannst du sowieso nichts mehr machen. Weshalb also die Frage...
:-(
Wie sieht die Verbindung zwischen Vorverstärker und Endverstärker aus?
Welche Stecker hast du dort?
Das ist die einzige Stelle, an der sinnvoll angesetzt werden kann.
Kannst du dort den Spannungsteiler von Travel Rec. einfügen?
Ich würde mal sowas vorschlagen:
1
___ 47k
2
VV Out ---|___|----o------ Endstufe In
3
|
4
-
5
| |
6
|_| 4k7
7
|
8
GND ------------o------ GND
Das entspricht etwa deinem Verhältnis 2..4 Stufen zu 30 Stufen
Hallo,
also wenn die Möglichkeit der Pegelanpassung am Vorverstärker nicht
funktioniert, gibt es für solche Fälle im Musikhandel sog. Power Soaks
oder Power Breaks.
Das sind Lastwidertsände, die eine an den Verstärker angepasste Impedanz
haben und bis zu 150W Leistung "verheizen" können.
Es gibt ja Gitarrenverstärker, wie z.B. die alten Marshall-Tops, bei
denen es kein Master-Volume gibt und die Endstufe permanent mit voller
Leistung läuft. Da bei dieser Anwendung jedoch ein Übertsuern der Vor-
und Endstufe erwünscht ist, lässt sich mit diesen Teilen im Studio oder
im Übungsraum ohne Power Soak nur mit Gehörschutz spielen.
Appropos Müllbeiträge:
Finde ich auch irgendwie sinnfrei, erst einen supertollen Verstärker zu
nehmen und dann mühsam die Verstärkung wieder in den Keller zu treiben,
indem man die überschüssige Leistung in Widerständen verballert.
Ist ungefähr so, als ob man im Auto mit angezogener Handbremse den Berg
hochfährt und sich aufregt, warum man immerzu Vollgas geben muß... ;-)
> Ist ungefähr so, als ob man im Auto mit angezogener Handbremse den Berg> hochfährt und sich aufregt, warum man immerzu Vollgas geben muß... ;-)
Eher andersrum: Das Auto kann nur Vollgas und die Geschwindigkeit wird
per Bremse eingestellt.
> Ok, korrekt ausgedrückt wollte ich sagen, ich kann die bereits> vorhandene Hardware nicht verändern, nur neue hinzufügen.
Dann kannst du ja genau diesen Spannungsregler zwischen VV und Endstufe
einbauen. Die Sache ist geritzt ;-)
> Eher andersrum: Das Auto kann nur Vollgas und> die Geschwindigkeit wird per Bremse eingestellt.
wieso? bei class-a endstufen ist das doch sowieso der fall.
und wenns bei lautstärke stufe drei schon wehtut kann das auch an der
musik liegen... ;)
Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> stell die Lautsprecher in den Hof, dann kansste mit dem Fensterflügel> die Lautstärke im Raum einstellen.
ymmd!
Naja, du musst einfach 'nichtlineare' Musik hören, dann brauchst deinen
Verstärker nicht mehr übersteuern...
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