ESL-Elektrode

OP #1468745
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So Jetzt-nicht schrieb:
> Offensichtlich eine Gluehkathode einer Roehre. Das Gitter war mit
> Gettermaterial gefuellt.

Es handelt sich um die Elektrode einer Energiesparlampe (ESL).

Warum sieht man keinen Niederschlag von Gettermaterial auf dem Kolben?

Ist gettern in einer Gasentladungsröhre überhaupt sinnvoll?
Gast #1468858
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Sorry, die "Funkenstrecke als Feinschutz" ist Blödsinn. Wo soll denn 
eine "Überspannung" herkommen und wohin soll die denn abgeleitet werden? 
Eine ESL hat sowieso ein Vorschaltgerät, das den Strom begrenzt.

Das Netz ist das Amalgam-Reservoir für die Quecksilberfüllung. Das Netz 
ist mit einer geringen Menge Quecksilber benetzt, gerade so viel, damit 
die Lampe funktioniert.

Bessere ESLs werden nicht mehr mit flüssigem Quecksilber befüllt sondern 
nur mehr mit Amalgam, in dem das Quecksilber gebunden ist. Dadurch lässt 
sich eine viel genauere Dosierung erreichen und man vermeidet zu viel 
unnötiges Quecksilber in der Lampe.

Bei Billigschrott aus China gibt's das natürlich nicht, da wird einfach 
nach Augenmaß ein Tropfen Hg reingeschüttet.
OP #1469076
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Hubert schrieb:
> Bei Billigschrott aus China gibt's das natürlich nicht, da wird einfach
> nach Augenmaß ein Tropfen Hg reingeschüttet.

Dieses Exemplar war leider auch (teurer) Billigschrott. Sie hat schon 
nach 1,5 Jahren den Geist aufgegeben - die Vorgängerlampe hat es über 20 
Jahre durchgehalten.

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