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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Asynchron- oder Synchronmaschine


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo an alle Zusammen,

hab momentan ein kleines Problem, ich möchte eine 10kW Maschine erst als 
Motor betreiben, jedoch nur für eine kurze Zeit. Danach sollte die 
Maschine in Dauerbetrieb als Generator arbeiten (kein Inselbetrieb). Der 
Läufer der Maschine wird im Generatorbetrieb jedoch nur mit einer 
Umdrehung von 400 Umdrehungen/min laufen. Daher meine Frage eher 
Asynchron- oder Synchronmaschine???
Danke schonmal im voraus.

Autor: Ganymed (Gast)
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Was ist das den für eine Maschine, die Du hast?
Ein Asynchronmotor musst Du schneller
antreiben als seine Synchrondrehzahl,
damit er zum Generator wird.
Bei 400 U/Min sehe ich da keine praktische Chance.
Es muss ja eine 16pol. Maschine sein. (selten).

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Asynchrongenerator

Autor: Sebastian (Gast)
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Ja aber wenn ich die Asynchronmaschine mit Frequenzumrichter betreibe, 
müsste das doch eigentlich auch funktionieren, oder nicht

Autor: anonymous (Gast)
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sags doch gleich:
du willst bei nem Blockheizkraftwerk den Generator als Anlasser 
verwenden?

Meinst du mit Synchonmaschine ein permanent erregte oder variabel 
erregte?

Du brauchst für beide Maschinentypen einen Umrichter.

Ungeachtet der Motordimensionierung (Reicht das Moment der E-Maschine 
zum anlassen? Bei niedrigen Drehzahlen das Moment der E-Maschine nicht 
größer...).

Für den stationären Betrieb wäre es natürlich elegant, die E-Maschine 
ohne Umrichter direkt ans Netz zu hängen. Bei der permanent erregten 
Synchronmaschine geht das soweit ich weiß nicht.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Zur Synchronmaschine als Motor/Generator. Wenn die maschine untererregt 
ist, dh die EMK kleiner als die Anliegende Spannung, dann ist sie 
induktiv, falls sie uebererregt ist, dh die EMK groesser wie die 
anliegende Spannung, dann ist sie kapazitiv. Die richtung der Leistung, 
ist bestimmt durch den polradwinkel, der die Phase zwischen der 
Geometrie und dem Spannung/Strom misst. Wenn die Maschine gegenueber der 
Spannung voreilt, soe wirkt sie als Generator, falls die Maschine 
gegenueber der spannung nacheilt, als Motor. Daher kann man eine 
permanent erregte synchronmaschine direkt ans Netz haengen wenn die 
Frequenz stimmt, hat dann aber keine Kontrolle ueber die Blindleistung. 
Gut man koennte einen Variac nehmen um die Spannung einzustellen. Einen 
3 phasen Variac dann.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hi naja fast (Blockheizkraftwerk), also ich hab mich dafür entschieden 
ne 6-polige (500 U/min) Asynchronmaschine zu verwenden. Diese mit wird 
dann mit einem Frequenzumrichter auf die jeweilige Drehzahl gefahren. 
Somit hab ich bei niedrigen Drehzahlen nicht ganz so große 
Leistungsverluste.

Autor: Stromer (Gast)
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Das geht wunderbar mit den Sinamics PM250 von Siemens. Aber ich würde 
mir das Geld für eine 6polpaar Maschine sparen und dafür eine mit 
2polpaare (1500U/min) nehmen. Hast doch ein Frequenzumrichter 
dazwischen.

So ein Gespann haben wir an einer ORC-Anlange laufen. Ab 100U/min wird 
dem Motor generatorisch gebremst, mit MPP wird immer auf optimum 
geregelt.

Autor: Ganymed (Gast)
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An Sebastian

6-Pol. Asynchronmaschinen haben eine
Synchrondrehzahl von 1000U/Min (bei 50 Hz)

An So Jetzt-nicht
Verstehst Du eigentlich selbst, was Du schreibst?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>An So Jetzt-nicht
Verstehst Du eigentlich selbst, was Du schreibst?

Stimmt was nicht ?

Autor: Ben (Gast)
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na da kann man ja nur hoffen, daß er einen 
4-quadranten-frequenzumrichter hat... teuer sowas und bei 10kw? fast 
unbezahlbar.

spaß beiseite - nehme er ein getriebe oder riemenscheiben und einen 1500 
u/min generator als asynchronmaschine. mit der übersetzung sollte sie es 
auch schaffen den motor zu starten. was soll das eigentlich für ein 
motor sein der nur 400 u/min bei bhkw-anwendungen läuft und dann auch 
noch 10kw leistet? da mag ich ja noch nicht so richtig dran glauben.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Ganymed schrieb:

> 6-Pol. Asynchronmaschinen haben eine
> Synchrondrehzahl von 1000U/Min (bei 50 Hz)

Er schrieb ja auch von 6 Polpaaren, also 12-polig .

Autor: Ganymed (Gast)
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An Thomas W.

Sebastian schreibt am 03.11.2009 15:44
Zitat:
>...entschieden ne 6-polige (500 U/min) Asynchronmaschine zu verwenden...

6 Pole sind 3 Polpaare weil ein Paar immer 2 sind.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

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An Stromer

Habe auch schon an soetwas gedacht. Habe ich dann aber nicht einen 
großen Leistungsverlust. Wenn die Maschine für 1500 1/min ausgelegt ist 
und ich sie dann Generatorisch nur 500 1/min betreibe.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Frage ist eher : Die 500 U/min. Wo kommen die her ? Ausm 
Diesel/Benziner ? Verbrennungsmotoren laufen ueblicherweise nicht so 
langsam ausser man hat ein Getriebe dazwischen. Wenn man sich das 
Leistungsdiagramm eines Verbrennungsmotores anschaut ( PW Klasse) dann 
laufen diese am liebsten, dh bei hoechtsen wirkungsgrad, um die 3000 
U/min. Das wuerde dann ein 6:1 Untersetz Getriebe bedingen. Ich wuerd 
das Getriebe weglassen.

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