Netzwerk: Knoten und Maschengleichung

Gast #1470820
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Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit diesem Thema. 2 Fragen dazu:

1. Ich habe eine "viereckige" Mache. An jede Ecke gebe ich einen Strom 
hinzu. Ich nenne die Knoten an den Ecken mal A,B,C,D (Von links oben 
angefangen im UZS).
Wie ist jetzt die Knotengleichung für z.B. A? A+B+D=0? Oder muss ich da 
C auch noch dazu nehmen? Dann wäre die Gleichung ja für alle Knoten 
gleich.

2. In einer mache wie wähle ich da die Zählrichtung? Also den Pfeil, 
über dem Widerstand?

Viele Grüße
Gast #1471163
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Hallo Markus,

>Wonach richtet sich die Richtung des Pfeiles bei U2?

Du gibst einfach eine Richtung vor und rechnest dann ganz konsequent mit 
dem sich daraus ergebenden Spannungsbfall. Wenn am Ende der Strom in die 
andere Richtung geht, siehst du es am gedrehten Vorzeichen.

Überlege dir einmal, welcher Anschluß bei einem Bauteil positiver ist, 
wenn durch einen Widerstand oder in einen Kondensator Strom fließt. 
Überlege dir auch, wie du den Spannungsabfall an einem Bauteil erhälst, 
wenn du "nur" die Potentiale an den beiden Anschlüssen kennst.

Kai Klaas
Gast #1471198
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Wenn an mit den Potentialen als Vriablen rechnet, braucht man die 
Maschenregel gar nicht explizit beachten. Dadurch hat man nur die 
Knotenregeln und ein einfaches System, um das Gleichungssystem 
Auszustellen. Für spätere Ausrechnen bleibt dabei das System auch noch 
numerisch gutmütig, wenn man keine zu extremen Bauteile (z.B. LC Kreis 
mit hoher Güte bei einer Wechselstromrechnung) drin hat.
Persönliche Seite #1471232
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Auch wenn ein negativer Strom oder eine negative Spannung als Ergebnis 
auftritt, ist die Wahl der Strom-/Spannungspfeilrichtung nicht falsch.

Diese Wahl ist absolut dir überlassen und hat keinen Einfluss auf die 
Richtigkeit des Ergebnisses. Es könnte höchstens angenehmer sein, mit 
positiven Strömen bzw. Spannungen zu rechnen.

Auch die Wahl der Spannungspfeile über der Spannungsquelle ist 
letztendlich freiwählbar. Wenn aber angegeben ist, dass die Spannung 
über der Spannungsquelle einen bestimmten Wert annimmt, muss der 
Spannungspfeil natürlich richtig herum sein.


Zu dem "Pfeilen aus dem Nichts": Wenn ich mich recht erinnere, werden 
die für die Knotenregel ganz normal wie jeder andere Pfeil der in den 
Knoten geht, oder von dem Knoten weggeht behandelt. Da hier nur Ströme 
ein und ausgehen, ist das für die Maschenregel irrelevant. (bitte 
korrigiert mich, falls ich falsch liege)

Viele Grüße
Lasse

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