Gast
#1470855
Hallo zusammen, Ich habe ein kleines Problem beim Modellieren eines Infrarotdetektors. Mein Modell beinhaltet bisher eine detaillierte Reichweitenberechnung, welche ich mal grob skizziere, um mich verständlich auszudrücken: Ich habe folgende Daten gegeben: Detektordaten: NEP, SNR, waveband limits, .. und ein paar Daten aus dem optischen Apparat Atmosphärische Daten: Transmissionswerte, bei genormter Reichweite, in 0.01 µm Wellenlängenschritten Bilddaten: Temperaturen der Objekte die gesehen werden, Flächen etc., Referenzbild: Hintergrundtemperatur Aus diesen Daten errechne ich die Leistung die beim Detektor ankommt, mit dem Objekt im Hintergrund, dann nur die Leistung die bei leerem Hintergrund am Detektor ankommt. Diese zwei Werte subtrahiere ich voneinander, und das ist quasi meine Signalstärke S. Dann nehme ich die Ungleichung: S/NEP > SNR. Ist diese erfüllt, dann schlägt der Detektor an. Soweit sogut, (hoffe ich), nun will ich aber Monte Carlo Simulationen fahren, was heißen soll, dass das Rauschen als white noise (weißes Rauschen) modelliert werden soll. Soweit ich mich eingelesen habe muss ich ihn als normalverteilt annehmen, (nicht notwendigerweise jedoch wird dies meistens so gemacht). Meine Frage ist jetzt, kann ich einfach die NEP mit einer speziellen Varianz als normalverteilt annehmen, und diesen Wert dann zu den errechneten Optimalwerten addieren, oder muss ich das Rauschen schon in meiner Grundrechnung mit einbauen. Ich Errechne ja aus den Wellenlängen mein Signal (Plancks Gesetz über waveband integrieren) . Und ggf. ich kann mit der NEP rechnen, woher bekomme ich dann die Varianz, dich ich dafür nutzen muss? Sofern ich total auf dem Holzweg bin, bin ich natürlich auch dankbar für ganz andere herangehensweisen. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt, falls nicht fragt einfach nach, danke schon mal im voraus für eure Hilfe