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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik programmierbare Konstantstromquelle/Strombegrenzung


Autor: Christoph (Gast)
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Hallo,

Ich bräuchte eine programmierbar/einstellbare Stromquelle oder 
Strombegrenzung.
Die Stromabweichung sollte nicht über +-10% liegen.
Die Ströme betragen max. 300 mA.

Nun soll das ganze von einem Prozessor einstellbar sein und die 
Schaltung muss auch noch Frequenzen bis 100000 Hz in Form von 
Rechtecksignalen sauber durchschalten können.

Es gibt einen interessanten Chip, den LT3092, aber ich denke der wird 
mit den Frequenzen nicht fertig.

Hat jemand schonmal soetwas aufgebaut? Insbesondere mit den Frequenzen 
findet man viel verschiedenes - es sollte möglichst einfach bleiben, 
daher sind die 10% oder auch etwas mehr durchaus ok.

Danke für Ideen!

: Verschoben durch Admin
Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Eine Stromquelle ist ueblicherweise genauer wie 10%. Die Stromquelle 
soll 100kHz bringen koennen. Unipolar oder bipolar ? An welcher max 
Spannung ?

Autor: MaWin (Gast)
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> LT3092

Das ist ja kaum was anderes als ein LM334. Vorsicht, der regelt extrem 
langsam.

100kHz ist die Frequenz aktueller Schaltnetzteile, also mit einem MOSFET 
und Gate-Treiber nicht all zu schwer zu schalten.
Aber wenn du den eingeschalteten Strom auch exakt regeln willst, sollte 
die Schaltung in weniger als 10% der Pulsweite, also unter 0.5us, den 
Strom schon wieder ausgeregelt haben. Das erfordert schnelle OpAmps, 
wenn er den Ausgang in der Zeit von 0V auf 10V bringen soll muss er 
mindestens 20V/us SlewRate haben, in der Praxis noch deutlich schneller 
sein (denn er soll ja regeln, nicht nur schalten). Bei 300mA reicht ein 
eher leistungsschwacher MOSFET mit geringer Gate-Kapazität, so dass die 
Umladeströme nicht ins wahnsinnige steigen

Die Schaltung entspricht etwa dieser hier:

       Oszillator     Stromsenke Treiber MOSFET
 12V -+------+---------+--------------+   +--o
      R1  +--)-R-+   Poti--|+\     +-|<   |
      +---+-|+\  |     |   |  >-+--+  +--|I
      R2    |  >-+-|>|-)-+-|-/  Cx +-|<   |
      +-C-+-|-/  |     | +------+-R---(---+
      |   +--)-R-+     |              |  Shunt
 GND -+------+---------+--------------+---+--o

aber gerade die Kompensation mit Cx macht das langsam,
du musst es also kompensiert und trotzdem schnell
hinbekommen. Auchtung: Der Gate-Strom, der wegen der
Gate-Kapazität kurzzeitig in jedem Umschaltmoment
fliesst, wird vom Shunt mitgemessen, und darf die
Schaltung nicht negativ beeinflussen. Man sollte
schauen, auf man ihn nicht kompensieren kann

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die 100kHz sind nicht wirklich schwierig, solange die Spannung klein 
genug bleibt. Ich hab mal eine bipolare 2A Stromquelle fuer 1MHz mit 
einem LT1210 gebaut. Die musste 2-3V bringen. Falls die Spannung aber 
hoeher sein muss. zB 100V, wird man sich anstrengen muessen.

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