> LT3092
Das ist ja kaum was anderes als ein LM334. Vorsicht, der regelt extrem
langsam.
100kHz ist die Frequenz aktueller Schaltnetzteile, also mit einem MOSFET
und Gate-Treiber nicht all zu schwer zu schalten.
Aber wenn du den eingeschalteten Strom auch exakt regeln willst, sollte
die Schaltung in weniger als 10% der Pulsweite, also unter 0.5us, den
Strom schon wieder ausgeregelt haben. Das erfordert schnelle OpAmps,
wenn er den Ausgang in der Zeit von 0V auf 10V bringen soll muss er
mindestens 20V/us SlewRate haben, in der Praxis noch deutlich schneller
sein (denn er soll ja regeln, nicht nur schalten). Bei 300mA reicht ein
eher leistungsschwacher MOSFET mit geringer Gate-Kapazität, so dass die
Umladeströme nicht ins wahnsinnige steigen
Die Schaltung entspricht etwa dieser hier:
Oszillator Stromsenke Treiber MOSFET
12V -+------+---------+--------------+ +--o
R1 +--)-R-+ Poti--|+\ +-|< |
+---+-|+\ | | | >-+--+ +--|I
R2 | >-+-|>|-)-+-|-/ Cx +-|< |
+-C-+-|-/ | | +------+-R---(---+
| +--)-R-+ | | Shunt
GND -+------+---------+--------------+---+--o
aber gerade die Kompensation mit Cx macht das langsam,
du musst es also kompensiert und trotzdem schnell
hinbekommen. Auchtung: Der Gate-Strom, der wegen der
Gate-Kapazität kurzzeitig in jedem Umschaltmoment
fliesst, wird vom Shunt mitgemessen, und darf die
Schaltung nicht negativ beeinflussen. Man sollte
schauen, auf man ihn nicht kompensieren kann