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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zum L6506


Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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Hallo!

Entwerder bin ich blind und sitz auf der Leitung oder es steht wirklich
nix im Datasheet bzw. AN...  :-(

Also: Der Strom durch eine Spule wird durch dieses IC ge'choppert.

1) Wie groß ist die Hysterese des Stroms durch die Spule?

2) Wenn ich einen Mittelwert von 10A haben will und den Strom mit einem
Messwandler (Hallsensor, 10A = 1,5V) erfasse, welche Spannung Ipeak muss
der L6506 bekommen? Bzw. welche Vref muss ich vorgeben?(evtl. 1,41 *
1,5V ??)

Danke & Ciao!

Autor: AxelR. (Gast)
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Es wird immer der maximalwert angegeben, wenn ich auf meine Erfahrungen
mit dem TEA3718 zurückgreifen darf.
Gruß
Axel

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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@Axel:

D.h. wenn ich im Mittel 10A haben will, dann schwank der Strom
(angenommen, da keine Werte bekannt) zum Bleistift +/- 30%.
(=>Hysterese)

Dies hat zur Folge, dass der Messwandler Spannungen zwischen 1,05V -
1,95V an Vsens zurückgibt. An Vref muss ich dann 1,95V vorgeben.

Ist dies so richtig?

Ciao!

Autor: Axel (Gast)
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Wenn dein Stepper nur 10Ampere kann, darfst Du auch nur soviel angeben,
dass eben gerade diser Strom durch Rsense fliesst, wie groß die
Spannung ist, die du angeben musst, hängt ja wohl vom Rsense ab...
Gibst Du mehr Strom an, als der Stepper kann, ist seine Feldspule bei
(beispielweise) 10A bereits megnatisch gesättigt und nun steigt der
Strom nicht mehr linear zur Induktivität sondern irre Steil (wie steil
weiss ich nicht, hängt wohl von der Zuleitungsinduktivität ab) und wird
allein durch den Gleichstromwiderstand der Spule bestimmt. Kurz bevor
der Kern in die megnatische (ich liebe dieses Wort) soll man ja wieder
abschalten
Axel

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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Hi Axel!

Irgendwie hast du mich total missverstanden!  ;-)
Es gibt keinen Rsense! Ich messe den Strom mit einem Messwandler nach
dem Hallsensor-Prinzip! (= 0Watt Verlustleistung durch Strommessung).

Prinzip von Vref- und Sense-Eingängen vom L6506:
Steigt die Spannung von Sense über die von Vref, so wird der
eingeschaltete Transistor wieder gesperrt. Beim nächsten Puls vom
Chopper-Oszillator wird das int. FF wieder getriggert und der
Transistor im Leistungsteil wieder eingeschaltet usw...  :)

Sodala! Ich möchte nun, dass im Leistungsteil immer 10A im Mittel
fließt! (d.h. 10A = Imin + (Imax-Imin)/2 )

Welche Ausschaltschwelle muß ich da nun vorgeben? 10A*1,41 oder ????

Um welchen Faktor höher liegt die obrige Ausschaltschwelle gegenüber
dem Mittel der Hysterese??

Ich hoffe, das ich jetzt ein bischen besser erklärt habe, was ich
meine... ;)

Danke & Ciao!

Autor: Axel (Gast)
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achso, wenn ich meinen sch.. hier fertig habe, lade ichmir mal das
datenblatt runter und lese auch mal nach, vielleicht kann ich was
rauslesen. Offensichtlich hat noch niemend hier mit dem L6505
gearbeitet.
Gruß
axel

hast du das datenblatt? muss ich es nicht lange suchen...

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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-> Bitteschön! ;)

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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...kann mir niemand weiterhelfen? :-(

Autor: Axel (Gast)
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kunde hat mit auftrag gedroht, zum wochenede wirds bei mir erst was...
Axel

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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Achso... :-)  Kein Problem!



PS: Bin ab Samstag in Spanien...! ;) juhu

Autor: Wilhelm Kulzer (Gast)
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Hallo!

Wollte nur nochmal auf meine Frage aufmerksam machen... :)
Evtl. kann mir ja inzwischen jemand anders weiterhelfen!?!?

Danke & Ciao!

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Nun wenn ich das Datenblatt richtig lese, geht es um den Spitzenstrom
bei dem abgeschaltet werden soll.Das erscheint mir auch richtig so weil
die Zeit Ton/Toff ausschlaggebend für den Mittelwert des Stromes ist und
da das "Tau"(=L/R) deiner Spule noch mit reinspielt.
Wenn also "Tau" deiner Spule den selben Wert wie Ton und Toff hat,
muss Vref 2*Vmess sein. Aber wehe da verschiebt sich was(Erwärmung...),
da kann deine Endstufe schon in Rauch aufgehen, weil du in der Sättigung
bist. Begrenze also auf Spitzenstrom und der Rest stellt sich von selbst
ein.


MFG Uwe

Autor: AxelR. (Gast)
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Hallo Malte,
Bei Vref=1.4Volt (oder bei VCC*2/3ttel am C1) wird der Strom
abgeschaltet. hinzugeschaltet wird der strom erst wieder in der
nächsten Oszillatorperiode, wenn der Zeitbestimmende kondensator(wieder
C1 im Datenblatt) eine augenblicksspannung von VCC*1/3ttel erreicht hat.
Die Größe der anliegenden Spannung innerhalb der Zeit zwiischen
Abschalten und erneutem hinzuschalten des Stroms spielt keine Rolle,
solange sie unter 1.4Volt bleibt. da nur eine offstespannung von+-5mV
angegeben wird, ist nicht von einer hysterese im eigentlichen Sinne des
Komarators für Vref auszugehen, dies spielt ja auch keine Rolle, da nur
ein FlipFlop gesetzt wird, der in der nächsten Timerperiode woeder
glöscht wird.
Ging das zum Verständniss?
Abhängig von deiner eingestellten Frequenz und der Induktivität der
Stepper-Spulen ergibt sich natürlich ein unterschiedliches
Tastverhältnis, welches deinen effektiven Strom durch die Spule
bestimmt. In Mathe bin ich baer heute abend(und auch sonst) nicht der
beste. Ich kenn aber (zum Glück) aber auch nicht die Induktivität
deiner Stepper-Motoren. Jedenfalls steigt der Strom durch die Spule
linear an. das dauert.. wenn es nun halb so lange dauert, bis der Strom
die 1.4 Volt(wie auch immer) erzeugt hat, wie deine Zeitkonstante (Gl.1
im Datenblatt) eingestellthast Du bei max. 10Ampere eben 50%
einschaltzeit. Der C1 muss sich erst auf VCC*1/3 entladen, danach -in
der nächten Timerperiode- wird der Strom wieder zugeschaltet.
Besser kann ichs nicht erklären, je größer die Induktivität im
Verhältnis zur eingestellten frequenz, um so kleiner ist dein
Effektivwert. Du darfst nur nicht über den Sättigungsstrom deines
Stepper-Kerns kommen, sonst raucht - wie oben richtig gesagt - deine
Endstue ab!
Viele Grüße
Axel

möchte jemand bitte den korrekten mathematischen Zusammenhang zwischen
Induktivität und Zeit des Stromanstieges erläutern?

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