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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Situation für Bewerber


Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Folgenden Artikel habe ich gefunden und ich finde ihn bemerkenswert.

http://www.computerwoche.de/karriere/karriere-geha...

Ich habe mich mal bei Bosch vor fast anderthalb Jahren beworben und noch 
keine Rückmeldung erhalten. Von der Eppendorf AG habe ich noch nichts 
gehört, obwohl ich mich Anfang September dort beworben habe. Selbst das 
Fraunhofer-Institut tut sich schwer, mal zu antworten, obwohl dort die 
Gehaltsverhandlung a priori abgeschlossen ist.

Meine Meinung dazu ist folgende: Die Unternehmenslenker sollten mal 
wirklich diesen Artikel lesen und auch beherzigen, was drin steht. Da 
gehört wirklich einigen Leuten der Tritt in den Arsch verpasst, auch in 
den Fachabteilungen. Angenommen ich wäre in so einer Fachabteilung; ich 
würde mich freuen, wenn ich mich darum kümmern sollte, ab und zu mal 
einem Bewerbungsgespräch beiwohnen usw. usf.

Ich bin kein großer Freund von Personalabteilungen, aber eine gute 
Personalabteilung kann sehr viel zur Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen 
beitragen. Attentismus ist Blödsinn.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Dass es so viele Fälle gibt, in denen Firmen es nicht mal schaffen eine 
Eingangsbestätigung (!) zu versenden, werd ich wohl nie verstehen. Die 
Lösung wäre extrem einfach:

1.) Einmal eine passende Standardvorlage erstellen und im 
E-Mail-Programm abspeichern

2.) Wenn eine Bewerbung hereinkommt, die Vorlage aufrufen

3.) Den Namen des Bewerbers (in der Anrede) und seine E-Mail-Adresse 
einsetzen. Abschicken. Fertig.

Man könnte es noch weiter automatisieren, so dass jeder Bewerber der 
z.B. 3 Monate später noch keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch 
bekommen hat, automatisch eine Absage per Mail erhält. Natürlich auch 
wieder mit vorgefertigtem Standard-Text.

Wozu haben wir IT, wenn man sie nicht richtig nutzt? :-(

Autor: Bewerber 417 (Gast)
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In jeder ordentlichen Marketig-Abteilung lernt man, daß es nicht reicht, 
NUR Papier zu versenden.

Man muß sich als Bewerber auch ein wenig um sein versendetes Material 
kümmern und nachfragen! Papier ist geduldig.

Allerding muß man auch verstehen, daß der große Ansturm von Bewerbungen 
auf ====EINE==== Stelle manche Personalabteilung auch schon zur 
Verzweiflung gebracht haben könnte.

Autor: M. S. (bugles)
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Schöner Artikel, stimmt. Ich habe mal nach 7 Monaten bei einer Firma 
angerunfen von der ich nicht mal eine Eingangbestätigung bekommen habe.
Die meinten die hätten in der Zwischenzeit schon 50 Ingenieure 
eingestellt. Ich lag wohl auf dem Pool-Stapel also die, die in einer 
Warteschleife hängen weil sie interessant sind aber wo eh nie wieder 
einer reinguckt. Dann haben die mich noch gefragt ob ich denn ne Absage 
brauche <ggg>.

Persönlich schlimm finde ich das einige Firmen es sogar als böswillig 
empfinden wenn man nach Wochen mal anruft um zu fragen wie es aussieht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Bewerber 417 (Gast)

>Allerding muß man auch verstehen, daß der große Ansturm von Bewerbungen
>auf ====EINE==== Stelle manche Personalabteilung auch schon zur
>Verzweiflung gebracht haben könnte.

Ach die aaaarmen Personaler, sind glatt vom Ansturm überrollt. 
Fachkräftemangel eben . . . :-0

MfG
Falk

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Echt seltsam. Wie sieht's denn aus Leute, wie schätzen ihr Ingenieure 
und Informatiker ein? Die meisten wollen doch einfach nur interessante 
Aufgaben. Die wollen nicht ständig was verkaufen und schon gar nicht 
sich verkaufen. Dieser Bewerbungsirrsinn ist von den Unternehmen 
produziert. Wirklich interessante Unternehmen kann ich an einer Hand 
abzählen, aber man setzt das zehnfache an Bewerbungen frei.

Ich wurde mal in einem Bewerbungsgespräch gefragt, was ich von den 
Produkten des Unternehmens halte. Das Unternehmen stellt keine Software 
für Privatleute her und die meisten kommen mit der Software nicht in 
Berührung. Reicht es nicht einfach zu sagen, wie interessant man 
Optimierungsaufgaben und Softwaresysteme an sich interessant findet? Die 
einzigen, die sich wirklich Sorgen darum machen müssen, dass die 
Entwickler die eigene Entwicklung verabscheuen, dieser Verein namens 
Jamba (besoffener Elch, Klingeltöne).

Die Unternehmen machen es zu kompliziert. Wenn die Personalabteilungen 
unter einer Last der Bewerber zusammenbrechen, sind sie selbst schuld.

Autor: Max M. (xxl)
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Die einzige Möglichkeit das System der Bewerberverachtung
zum kippen zu bekommen, ist eine Revolution. Praktisch
bedeutet das, sich den Firmen, die sich nicht verständig
wohlwollend verhalten, sich vorzuenthalten. Also einen großen
Bogen drum zu machen. Die Arbeiterschaft hat ja ihre Gewerkschaften
und fährt damit gar nicht schlecht. Alles was darüber in der
Rangordnung der Betriebe steht, steht allein auf weiter Flur,
machtlos und ohne Möglichkeit Druck auszuüben. Wenn man heute
die Bewerbungsverfahren analysiert wird man feststellen das
der ganze Vorgang nur darauf abzielt den Bewerber zu verunsichern
das der gar keine andere Möglichkeit hat zu einem Gehalt zu arbeiten
das der Arbeitgeber als Gnade zahlen will. Wenn ihr euch nicht
gegen solche Machenschaften wehrt lebt ihr verkehrt und seid somit
auch selber schuld. Eigentlich fehlen hier ein ganzes Bündel an
Gesetzen die die Postition des Arbeitnehmers stärken. Im Moment
ist sogar die Definition Arbeitnehmer übertrieben. Es müsste
eigentlich Günstling oder Knecht evtl. auch Bittsteller heißen.
Viva la Revolution.

Autor: Gast (Gast)
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>Die einzige Möglichkeit das System der Bewerberverachtung
>zum kippen zu bekommen, ist eine Revolution.

Wann fangen jetzt die Montagsdemonstrationen an? Oder doch bewaffnet?

>Alles was darüber in der Rangordnung der Betriebe steht, steht allein auf
>weiter Flur, machtlos und ohne Möglichkeit Druck auszuüben

Revolution machen unter Berücksichtigung des Dienstgrades? Oder sollte 
der Ingenieur als Persönlichkeit mit Charakter doch überschätzt sein?

>Eigentlich fehlen hier ein ganzes Bündel an
>Gesetzen die die Postition des Arbeitnehmers stärken.

Der wahre Revlutionär beruft sich immer auf Gesetze!

>Wenn ihr euch nicht gegen solche Machenschaften wehrt lebt ihr verkehrt

Es spricht die Erfahrung der 10 Firmenwechsel?

Autor: anonym (Gast)
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Also ich habe mal von einem Personaler eines großen deutschen 
Elektronikkonzerns die Aussage gehört, dass er Bewerbungen über deren 
Online-Formular generell immer ungelesen löschen würde...

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Nenne bitte Namen. Die Namen der Idioten gehören genannt. Was ist denn 
das für ein Mist, wenn sogar glaubt, denen Arbeit abzunehmen, wenn man 
deren Online-Formular verwendet?

Autor: Peder (Gast)
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Sowas habe ich auch schon im Verdacht! Habe mich mal bei Conti Teves in 
Frankfurt beworben. 2x online den Fragebogen ausgefüllt. Ein Herr Grudda 
gab auf Rückfragen bekannt, dass keine Bewerbung vorläge. 3 Monate 
später, als ich mich wieder bewarb, bestätigte mir  der nun dort 
verantwortliche Herr Förderer, dass er von mir schon eine alte BW hatte.

Coll oder?

Autor: Collio (Gast)
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Ey krass, super coll !

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Onkel Kapott:

>Folgenden Artikel habe ich gefunden und ich finde ihn bemerkenswert.

>http://www.computerwoche.de/karriere/karriere-geha...

Ist ja mal ganz gut, daß auch Fachzeitschriften dies durchleuchten, und 
sogar Namen nennen.

>Ich habe mich mal bei Bosch vor fast anderthalb Jahren beworben und
>noch keine Rückmeldung erhalten.

Bei so Firmen wie Bosch ist es so, daß die teilweise Stellenangebote 
über Monate im Internet stehen haben. Da gehen dann auch Tausende von 
Bewerbungen ein, weil dort alles und jeder hin möchte. Manche Angebote 
sind da sicher auch Karteileichen. Bei der immensen Menge an Bewerbern, 
wird da sicher auch nur die Spitze des Eisberges abgegrast.

Ich selbst mache übrigens keine Online-Bewerbungen. Jede Firma hat ihre 
eigene Seitenstruktur und Formatierungen, das ist wie im Irrenhaus. 
Statt dessen, höchstens ein vollständiges PDF-Dokument. Das können sie 
dann selbst, nach Datum oder anderen Kriterien geordnet, auf einen 
PDF-Server legen.

>Von der Eppendorf AG habe ich noch nichts gehört, obwohl ich mich
>Anfang September dort beworben habe.

Das geht mir hier auch so. Manchmal melden sich Dienstleister nach einem 
Jahr und fragen, ob sie meine Bewerbung weiterhin behalten dürfen. Ich 
antworte da schon gar nicht mehr. 2 Wochen später, kommt dann eine Mail, 
daß meine Daten gelöscht wurden, da ich mich nicht mehr gemeldet hätte. 
Sei's drum! Weitere 3 Wochen später, kommt dann z.B. wieder eine Mail 
der selben Firma, sie hätten mein interessantes Profil gefunden... Ich 
wollte eigentlich nen Job, und bin keine Zweigstelle für fremde 
Buchhaltungen!!!

>Meine Meinung dazu ist folgende: Die Unternehmenslenker sollten
>mal wirklich diesen Artikel lesen und auch beherzigen, was drin
>steht. Da gehört wirklich einigen Leuten der Tritt in den Arsch
>verpasst, auch in den Fachabteilungen. Angenommen ich wäre in so
>einer Fachabteilung; ich würde mich freuen, wenn ich mich darum
>kümmern sollte, ab und zu mal einem Bewerbungsgespräch beiwohnen
>usw. usf.

Als ich vor der Kündigung noch in der alten Firma (kleinerer 
Mittelständler) tätig war, kam gelegentlich freudestrahlend der 
Projektleiter, und hielt eine Bewerbung in der Hand. D.h., diese 
Bewerbung ist dann an der Geschäftsführung vorbei gegangen, sonst hätte 
sie ihn gar nicht erst erreicht.

Nun, da die Arbeit immer aus allen Nähten platzte, ging der 
Projektleiter mit der Bewerbung zum Chef. Die Rückkehr von dort, war 
immer die totale Ernüchterung.

Gelegentlich kam der Chef in die Entwicklungsabteilung, und hat dort 
unmutig herumgemurrt, was wir denn dort überhaupt den ganzen Tag täten: 
Es sei doch schon alles auf der Welt entwickelt! Also, totaler 
Wahrnehmungsverlust!!!

Also keine Neueinstellungen. Auf Biegen und Brechen Umverteilung der 
Arbeit auf alle Mitarbeiter, gleich welcher Spezifikation/Qualifikation.

>Ich bin kein großer Freund von Personalabteilungen, aber eine
>gute Personalabteilung kann sehr viel zur Konkurrenzfähigkeit
>von Unternehmen beitragen. Attentismus ist Blödsinn.

Das ist aber kein Quartalsdenken mehr!

>Die meisten wollen doch einfach nur interessante Aufgaben.
>Die wollen nicht ständig was verkaufen und schon gar nicht
>sich verkaufen. Dieser Bewerbungsirrsinn ist von den Unternehmen
>produziert.

Gleich bei der ersten Bewerbung in der Arbeitslosigkeit, hatte ich 
Kontakt zu einer Firma, und bemühte mich mehrmals auch telefonisch. 
Dabei kam auch ein Telefoninterview mit dem Projektleiter zu stande. Die 
wollten jemanden, der von der Auftragsaquisition über Kundenbetreuung, 
Einkauf, Marketing, Vertrieb, Dokumentation, alles macht. Ach, ich 
vergaß noch die Entwicklung!

Beim zweiten Anlauf hatte ich den Geschäftsführer an der Strippe: "Wie, 
sie sind arbeitslos? Ein Ingenieur wird nicht arbeitslos! Und wenn, dann 
wird mit dem etwas nicht stimmen, was man aber nicht so einfach 
aufdecken kann."

Der Mann war wohl im Jahr 1968 einfach stehen geblieben.

Die Spielarten sind also in allen Bereichen sehr unterschiedlich, und 
nicht pauschalisierbar.

>Die einzigen, die sich wirklich Sorgen darum machen müssen, dass
>die Entwickler die eigene Entwicklung verabscheuen, dieser Verein
>namens Jamba (besoffener Elch, Klingeltöne).

Ach, das ist wie in der Spieleindustrie. Wer sagt denn, daß den 
Entwicklern diese Arbeit keinen Spaß macht?

Der eine hat Freude an Klingeltönen, der andere spielt gerne Doom :-)

Autor: Hausmeister Prokura (Gast)
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Es war einmal ein Kollege, der hatte einen Briefkasten an seiner 
Außenstelle am Ende der Republik. AUCH DORT trafen regelmäßig 
Bewerbungen ein. Leider war er nur Hausmeister. :-(

Autor: Max M. (xxl)
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Vor einer Woche fand ich einen Brief in meinem Briefkasten mit
einem Flyer von jemanden der Arbeit als Lagerverwalter sucht
und ein ACHT-Monatiges Praktikum anbot.
Ein Antwortfax war auch dabei mit dem ich die Bewerbungsmappe
von dem armen Kerl hätte anfordern können.
Verzapft hat das das Berufsförderwerk Würzburg.
Nur bin ich kein Selbständiger und hab auch keinen Betrieb.
Da hat wohl jemand gründlich Mist gebaut. Jedenfalls kann man denen
nicht vertrauen. Wir kennen das ja von den anderen Dienstleistern.
So was wäre was für die BILD.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Max M.:

>Vor einer Woche fand ich einen Brief mit einem Flyer von
>jemanden der Arbeit als Lagerverwalter und ein ACHT-Monatiges
>Praktikum anbot. Ein Antwortfax war dabei mit dem ich die
>Bewerbungsmappe von dem armen Kerl hätte anfordern können.
>Verzapft hat das das Berufsförderwerk Würzburg.

So einen Blödfug gibt es auch dort:

http://www.zab-frankenthal.de/

Hatte meine Bewerbung per Email als PDF dort hin versandt, und wurde zum 
Gespräch eingeladen. Vor mir stand eine Dame, die 20 Seiten A4 mit 
Hieroglyphen in der Hand hielt. Von der Bewerbung, war da nichts zu 
erkennen. Die hatten das PDF mit irgendeinem anderen Programm 
(vielleicht Editor, Wordpad???, was auch immer) geöffnet und 
ausgedruckt.

Hat der Mensch noch Töne???

Dafür war ich 400 km weit gefahren.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Hatte meine Bewerbung per Email als PDF dort hin versandt, und wurde zum
> Gespräch eingeladen. Vor mir stand eine Dame, die 20 Seiten A4 mit
> Hieroglyphen in der Hand hielt. Von der Bewerbung, war da nichts zu
> erkennen. Die hatten das PDF mit irgendeinem anderen Programm
> (vielleicht Editor, Wordpad???, was auch immer) geöffnet und
> ausgedruckt.

Wenn's nicht so traurig wär, könnt man drüber lachen.

Autor: Jens (Gast)
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> Wenn's nicht so traurig wär, könnt man drüber lachen.

Naja, mal ein Beitrag zu dem Thema von mir. Ist was zum Lachen...

Ich hatte mich bei einer Firma per Email beworben und die Zeugnisse per 
PDF angehangen. nach ca. vier Wochen bekam ich von dieser Firma normale 
Briefpost mit einer Absage und den kompletten ausgedruckten Unterlagen.
Offenbar war da ein Personaler leicht überfordert oder aber der 
Praktikant hat weisungsgemäß seine Arbeit erledigt und allen 
durchgefallenen Bewerbern abgesagt.

Autor: Beschäftigt (Gast)
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>Ich hatte mich bei einer Firma per Email beworben und die Zeugnisse per
>PDF angehangen. nach ca. vier Wochen bekam ich von dieser Firma normale
>Briefpost mit einer Absage und den kompletten ausgedruckten Unterlagen.
>Offenbar war da ein Personaler leicht überfordert oder aber der
>Praktikant hat weisungsgemäß seine Arbeit erledigt und allen
>durchgefallenen Bewerbern abgesagt.
Ist mir vor kurzem auch passiert.

"Vielen Dank für ihre blabla
Leider blabla
Zu unserer Entlastung schicken wir Ihnen Ihre eingereichten Unterlagen 
zurück."

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Mark Brandis:

>Wenn's nicht so traurig wär, könnt man drüber lachen.

Ich sehe daran nur, wie aktuell noch in Betrieben gearbeitet wird. Und 
das ist traurig.

Und beerdige es für mich unter Besonderheiten.

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Ich finde es schlimm, dass mal wieder so dumm von den Amerikanern 
kopiert wird. Es ist nicht grundsätzlich dumm, von den Amerikaner zu 
kopieren, aber wie kopiert wird... Wenn die hiesigen Unternehmen einen 
Krimi raubkopieren, würden die die ersten und die letzten fünf Minuten 
vergessen. Wetten, dass? Dabei sind das wichtigsten Stellen des Films: 
Der Mord und die Überführung des Mörders.

Zu den Assessment-Centern: Die nutzen nur, wenn da Leute mit kritischem 
Sachverstand sitzen und nicht oberflächliche Personaltanten und -onkel. 
Wer von denen hat ein Psychologiestudium? Bewerbungsgespräche werden 
auch nicht von Psychologen durchgeführt, aber es wird mit Psychotricks 
gearbeitet. Ein rational denkender Mensch fässt sich dabei doch an den 
Kopf.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Jens:

Ausgedruckte Email per Post zurück gesandt bekommen, ist bei mir aber 
Standard. Das gibt es öfters.

Schade nur, daß ich die Firmen bei meinem PC nicht als Drucker 
einrichten kann :-)

Autor: Tante Kapott (Gast)
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@Onkel Kapott
> Von der Eppendorf AG habe ich noch nichts gehört, obwohl ich mich
> Anfang September dort beworben habe.
Sorry für dich, dass ist schon vor vier bis acht Wochen gelaufen. Ein 
Bekannter war zum Gespräch da, kam aber auch nicht zum Zuge.
Ansich war die Firma aber in Ordnung, im Gespräch kannten Sie seine 
Unterlagen, also mehr als nur den Namen. Ich vermute, bei denen hast du 
einfach nur Pech gehabt.
Stimmen deine Unterlagen? Ich habe mal gehört, wenn die grundlegenden 
Dinge fehlen, dann sagen viele Firmen nicht mal mehr ab. 
Schrott-Bewerbungen lesen macht einfach niemandem Spaß.
Hatten die vielleicht ein Karriere-Portal? Da wollen viele Firmen oft 
auch nur Bewerbungen über das Portal haben... habe ich auch schon das 
Ein oder Andere mal erleben dürfen/müssen.

Bosch und 1,5 Jahre? Dir ist klar, dass das einfach nur tot ist?

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Die Eppendorf AG wollte sich Mitte Oktober bei mir melden. Aber die 
hätten doch wenigstens eine Absage schicken können. Übrigens habe ich 
deren Karriere-Portal benutzt. Zugegeben: Meine Gehaltsvorstellung war 
auch sehr hoch.

Autor: Max M. (xxl)
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@Wilhelm Ferkes
>Dafür war ich 400 km weit gefahren.
Na, hoffentlich haste von denen die Reiskosten erstattet bekommen?

>Meine Gehaltsvorstellung war auch sehr hoch.

Solange Betriebe sich von Bewerbern Gehaltswünsche vorbeten
lassen und keine Rückinfo über deren Gehaltsvorstellungen
vornehmen, geschweige denn vernünftig auf der Grundlage eines 
Beschäftigungskonzepts verhandeln hab ich für diese Deppen
NICHT das geringste Mitleid. Schon katastrophal wie Firmen
sich auf dem Arbeitsmarkt verhalten oder benehmen. Die
fehlende Rechtslage machts ja möglich und die Schwachen sind
die Dummen. Da ist kein Gehalt zu hoch oder zu niedrig bei der 
bedingungsfeindlichen Informationspolitik.

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