Zunächst muss man einen passenden Wickelkörper haben, ohne den ist ein
Selbstwickeln fast unmöglich.
Der Wickelkörper muss in eine Führung eingespannt werden, im einfachsten
Fall eine Schraube M4...M8 mit zwei Unterlegscheiben und Mutter.
Eine Handbohrmaschine(nicht mit Motor, sondern mit Kurbel) kann die
Schraube ins Backenfutter aufnehmen.
Der Wickelkörper muss sich dann auch unter Zug des Drahtes völlig
schlagfrei drehen können.
Wichtig für die Lagenisolation ist auch Isolierfolie, die ohne
Weichmacher ist und höhere Temperatur aushält.
2mm-Draht ohne Wickelmaschine zu verarbeiten ist fast unmöglich, vor
Allem, wenn der schon mehrmals gebogen wurde, also hart ist.
Bei 7 Windungen würde ich einen entsprechenden Streifen Kupferfolie
nehmen. mit 2mm ( !!! )Draht bekommt man zwar eine Lage mit 7 Windungen
hin, auf dieser sind wegen der Welligkeit weitere ordentliche Lagen mit
0,2 mm fast unmöglich.
Wegen der Streuung wäre ein Aufbau in drei Teilen zu empfehlen: Zuerst
350Windungen, dann die 7 Windungen, danach die restlichen 350 Windungen.
Die 350-er Wicklung in mehrere Lagen aufteilen, die mit Folie getrennt
sind, denn da werden recht hohe Spannungsunterschiede auftreten, die die
Lackisolation des Drahte nicht aushält.
Also ein Trafo mit diesen Daten ist als Erstlingswerk kaum machbar.