Nun, es bezeiht sich schon auf den ohmschen Widerstand.
Beim Ausgang heisst es, dass er bei Belastung ducrh zu viel Strom mit
der Spannung heruntergeht, ganz so, als ob an einer Spannungsquelle ein
Widerstand hängt, und du mehr und mehr Strom aus dieser Spannungsquelle
ziehst.
Beim Eingang heisst es, dass er sich wie ein entsprechender Widerstand
verhält.
Bei hohen Frequenzen will man angepasste Widerstände, ein 50 Ohm Ausgang
treibt einen 50 Ohm Eingang, und das heisst, dass z.B. bei einem Signal
von 1 Volt (im Leerlauf) durch Anschluss des Endgeräts die Spannung auf
0.5V zusammenbricht (Spannungsteiler: 50 Ohm am Ausgang und 50 Ohm am
Eingang). Dabei wird der fliessende Strom so hoch, dass Strom *
Spannung, also die übertragene Leistung, gerade das maximal mögliche
erreicht, man bekommt auf die Art also die maximale Leistung über's
Kabel.
Bei niederfrequenten Signalen wie Audio will man das nicht (es ist auch
nicht nötig) sondern man will, dass die Spannung durch Anschluss nicht
zu sehr verfälscht wird (obwohl der Rückgang bei Belastung zunächst mal
linear ist, also nicht anders, als ob man den Lautstärkeregler
runterdreht, keine Verzerrungen), aber es soll nicht zu deutlich leider
werden.
Also ist der Ausgang eher niederohmig (also stärker belastbar) und der
Eingang eher hochohmig (also keine so starke Last). Deine Werte haben
sich eingebürgert. Man sieht leicht, dass man an einen 600 Ohm Ausgang
wohl problemlos 1, 2, oder 10 Eingänge paralell anschliessen kann ohne
dass man Probleme kriegen wird.
Man geht aber mit dem Widerstand nicht zu hoch, weil Widerstände
rauschen und das Rauschen würde einem die Musik versauen, und man geht
mit ihm nicht zu niedrig, weil niederohmige Schaltungen geringe
Spannungen haben und damit leicht störbar sind. So um den Mittelwert von
2k sind die Schaltungen am rauschärmsten, daher bewegt man sich so um
diesen Wert herum, im inneren von Verstärkern versucht man, im Bereich
diesem 'ohmigkeit' zu bleiben.