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Forum: HF, Funk und Felder Dipol Antenne Fragen.


Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Hallo,
in meinem neuen projekt benötige ich eine Dipol Antenne. Zur dieser habe 
ich jetzt ein paar Fragen.

1. Aus welchem MAterial/Metal sollte den die Dipol Antenne sein?

Gut weitere Fragen werden folgen ;)

Danke

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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Kupferdraht für große Wellenlänge zum Abspannen, oder Alurohre vom 
Baumarkt für höhere Frequenzen dann freitragend.

guude
ts

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Gut vielen Dank.

Ich möchte eine Dipol Antenne für 1800Mhz (GSM) bauen.
Dafür verwende ich dann wohl Alurohre aus dem Baumarkt richtig?

Autor: axelac (Gast)
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Messingstäbe aus dem Baumarkt gehen auch, kann man besser löten ;-)

Autor: Bernadette (Gast)
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Dipollänge ca. 8.3cm
Versilbertes Rohr verwenden, D=3mm bis 6mm
Verkürzungsfaktor berücksichtigen
Wegen Skinneffekt kann das Rohr hohl sein.

Mein einfachste Variante war aus leeren Kugelschreiberminen, aufgesteckt 
auf einem Streichholz.

Vertikale Polarisation beachten.

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Vielen Dank.

kann ich ein normales Koax kabel als zuleitung zu der Antenne verwenden?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ja. Kann man. Dabei sollte man vor der Antenne noch eine Anpassung 
machen, denn das Koax hat in der Regel 50 Ohm, die Antenne in der Regel 
nicht.

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Das heißt ich muss einfach einen 50ohm widerstand zwischen antenne und 
kabel schalten?

Autor: Gast (Gast)
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Nein, eher nicht.  Die Dipolantenne hat an ihrem Speisepunkt eine 
bestimmte Impedanz, die abhängig von ihrem mechanischen Aufbau und in 
geringerem Maße von ihrer Umgebung ist. Der hauptberufliche 
Antennenentwickler verwendet einen vektoriellen Netzwerkanalysator, um 
diese Impedanz zu bestimmen. Ist sie vom Wellenwiderstand der 
angeschlossenen Zuleitung verschieden, liegt ein Zustand vor, den der 
Fachmann Fehlanpassung nennt. Ein Teil der von der Antenne empfangenen 
Leistung gelangt dann gar nicht in die Leitung, sondern wird an der 
Verbindungsstelle reflektiert. Das Empfangssystem erreicht dann also 
nicht seine maximal mögliche Empfindlichkeit. Für den Sendefall gilt 
sinngemäß das Gleiche in umgekehrter Richtung. Den Zustand der Anpassung 
führt man herbei, indem man geeignete Schaltungselemente zwischen 
Leitung und Dipol schaltet. Im einfachsten Fall kann das ein sogenannter 
Viertelwellentransformator sein; wenn man wie im vorliegenden Fall noch 
den Übergang zwischen der symmetrischen Antennenstruktur und der 
unsymmetrischen Leitung bewerkstelligen muß, könnte die Lösung auch ein 
Allpaß-Balun oder Boucherot-Glied sein. Voraussetzung für die richtige 
Bemessung ist in beiden Fällen die Kenntnis der Speisepunktimpedanz der 
Antenne.  Für erste Versuche unter Inkaufnahme gewisser Verluste kann 
man aber den Dipol direkt an eine 50-Ohm-Koaxialleitung anschließen.

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Gut vielen Dank.
es wird  eh erst mal ein versuch sein. Da sind gewisse Verluste 
verschmertzbar.

Autor: Gast (Gast)
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> Aus welchem MAterial/Metal sollte den die Dipol Antenne sein?

Leitfähiges Material.
Wie jeder weiß, sind Antennen meistens aus Alu. Das hat schon seinen 
Grund. Lässt sich allerdings schlecht löten. Deshalb kann man natürlich 
auch Kupfer nehmen. Aber man muss dafür sorgen, dass das Kupfer nicht 
oxidiert.
Übrigens: schonmal was von google gehört?

> Wegen Skinneffekt kann das Rohr hohl sein.

Rohre sind gewöhnlich innen hohl.

Autor: Michael M. (technikus)
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Gast schrieb:
> Nein, eher nicht.  Die Dipolantenne hat an ihrem Speisepunkt eine
> bestimmte Impedanz, die abhängig von ihrem mechanischen Aufbau und in
> geringerem Maße von ihrer Umgebung ist.

Warum um den heißen Brei reden? Ein idealer Halbwellendipol hat ca. 73 
Ohm, das ist von den 50 Ohm Systemwiderstand nicht weit weg. Einziger 
Haken: Ein realer Dipol weicht wegen Schlankheitsgrad, ... in den Maßen 
leider von den idealen 8,3 cm ab. Hier wäre eine Messung des Eigenbaus 
am Netzwerkanalysator anzuraten.

> Antenne.  Für erste Versuche unter Inkaufnahme gewisser Verluste kann
> man aber den Dipol direkt an eine 50-Ohm-Koaxialleitung anschließen.

Wenn man Vertrauen in die Schutzschaltung der Sendeendstufe hat, kann 
man das problemlos machen.

Servus
Michael

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Falls du das nicht unbedingt alles selbst probieren willst: ein Kollege
von mir hat mit der mittleren log-periodic hier:

http://www.wa5vjb.com/products1.html

gute Erfahrungen als GSM-1800-Antenne gemacht.

Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Ich würde das gaze als Spreizipol auf einer Leiterkarte realisieren.
(gedruckte Struktur)
Umsymetrierug mittels Leiterstruktur ( lambda/4 Umwegleitung).
an der Antenne eine SMA Buchse, und von da mit einem Kabel (z=50Omgea) 
zum GSM  TRX

Autor: Alex G. (alex94) Benutzerseite
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Vielen dank für eure Antworten. Mittlerweile ist mein experiment fertig 
:D
ok es ist nicht ganz das was ich mir vergestellt hab.

schaut es euch an: 
http://picasaweb.google.de/lh/photo/u7f_pkqpKu7DYu...

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