mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbung passend formulieren


Autor: Gast 2012 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zusammen,

ich habe mal eine Frage bzgl. dem Anschreiben einer Bewerbung.

Ich möchte mich aus einem festen Arbeitsverhältnis bewerben.

Habe aber Bedenken, das der Arbeitgeber, sich eventuell Info vom 
jetzigen Arbeitgeber holt. Ich mein wir können das ja nie kontrollieren 
oder?

Sollte man dann den aktuellen AG nicht erwähnen? Und im Anschreiben 
schreiben, das die Unterlagen vertraulich behandelt werden?

Wie sind eure Erfahrungen und Meinungen.

Autor: Der Schelm (derschelm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den aktuellen Arbeitgeber würde ich nicht erwähnen. Was hättest Du 
davon. Schreib, was Du machst, vielleicht auch wie Du es machst, aber 
nicht wo. Unterlasse dann auch deutliche Hinweise, wie z.B. ich bin bei 
einem Autobauer im Raum München beschäftigt. Wer könnte das wohl sein? 
Was ich jedoch für sinnvoll hielte, wäre sowas wie "bei einem weltweit 
agierenden Unternehmen".

Ich würde hier jedes Risiko vermeiden, dass Dein aktueller AG von Deinen 
Absichten erfährt, selbst wenn es nur eine Testbewerbung sein sollte. 
Immer besser, wenn Du Dich nicht rechtfertigen musst.

Ein Anruf des "neuen" AG bei Deinem aktuellen kann sehr schädlich sein, 
Du würdest es wahrscheinlich nicht einmal erfahren.

Ein Hinweis nur auf Vertraulichkeit wäre mir zu wenig.

Sorry - Gebranntes Kind.

Autor: M. S. (bugles)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Habe aber Bedenken, das der Arbeitgeber, sich eventuell Info vom
>jetzigen Arbeitgeber holt. Ich mein wir können das ja nie kontrollieren
>oder?

Also meines Wissens dürfen die sich garnicht erkundigen. Stell dir vor 
du verlierst deswegen deinen Job und bekommst auch nicht den neuen.

Aber um sicher zu gehen niemals den aktuellen Arbeitgeber erwähnen. Wie 
der heisst ist ja eigentlich recht trivial.

Autor: Esquilax (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Also meines Wissens dürfen die sich garnicht erkundigen.

Na super, dann braucht er sich ja garkeine Sorgen machen ;-)

Autor: Vorrats-Tatenspeicher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ob Personaler nie eine Suchmaschine benutzten ?

Autor: Mark P. (kellerkind)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schreib sowas in etwa:

"Derzeit befinde ich mich in einem ungekündigten Angestelltenverhältnis 
bei einem Zulieferer/Firma etc für Kommunikationstechnik für den TK & 
Satellitenbereich/Spielzeug/etc in Musterhausen.
Ihre Diskretion setze ich voraus."

Sowas sollte man schon erwähnen!Es verbessert auch Dein Standpkt., denn 
die Firma weiß dann,daß du gerade angestellt bist und Du Dich verbessern 
willst und nicht dringend auf Arbeit angewisen bist weil Du schon 
gefühlte 10 Jahre zu Hause hockst und für jedes Geld arbeiten 
würdest...newa?!

Autor: Olli (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man nennt üblicherweise den aktuellen Arbeitgeber und erwähnt, wie schon 
mein Vorposter schrieb, dass man sich aus "ungekündigter Anstellung" 
bewirbt. Damit ist für den zukünftigen Arbeitgeber die Sache klar, und 
er wird sich hüten, den derzeitigen Brötchengeber zu kontaktieren.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Olli
>Man nennt üblicherweise den aktuellen Arbeitgeber und erwähnt, wie schon
>mein Vorposter schrieb, dass man sich aus "ungekündigter Anstellung"
>bewirbt. Damit ist für den zukünftigen Arbeitgeber die Sache klar, und
>er wird sich hüten, den derzeitigen Brötchengeber zu kontaktieren.

Warum sollte der sich denn hüten?
Und du bist selber selbständig und Arbeitgeber und würdest
das auch genau so vorbildlich handhaben?
Deutsche Arbeitgeber oder Unternehmer haben sich in den letzen
Jahrzehnten nicht gerade mit Ruhm bekleckert und häufig für
Schlagzeilen und Skandale gesorgt. Wenn es um viel Geld geht
ist vielen jedes Mittel Recht um die Risiken zu minimieren.
Je schärfer die Gesetzes werden und die freies Unternehmertum in
die Schranken verweist, um so skrupelloser werde die Herren in
Nadelstreifen. Da gehen viele lieber das (sehr geringe)Risiko
ein, verklagt zu werden. Da gibts gewiss schlimmeres.
Hauptsache keine Fehlentscheidung wegen fehlender Informationen
treffen.

Autor: Der Schelm (derschelm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Welches Risiko denn? Du müsstest erst einmal erfahren, dass Herr Boss1 
den Herrn Boss2 angerufen hat.

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eben, hier gilt der Grundsatz: Ein Hand wäscht die andere.

Autor: Mark P. (kellerkind)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na so ein Quark...
Was hätt Boss1 (die neue Firma) davon den alten aktuellen Boss 
anzurufen, wenn er einen Mitarbeiter erwerben? NICHTS! Genau...außer, 
daß der Bewerber wahrscheinlich nicht zu ihm wechseln wird.
Ich habe das noch nie gehört und bei eigenen Bewerbungen gehabt, daß 
sich mein zukünftiger Arbeitgeber bei meinem aktuellen meldet...

und selbst wenn, was sollte er fragen: Sagen Sie mal, ist der Herr xyz 
bei Ihnen auch immer brav gewesen. Antwort: Ja klar, aber jetzt wo Sie 
nachfragen bin ich mir da garnicht mehr so sicher!

Es dürfen ohnehin keine Infos rausgegeben werden...

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ich habe das noch nie gehört und bei eigenen Bewerbungen gehabt, daß
>sich mein zukünftiger Arbeitgeber bei meinem aktuellen meldet...

Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß.

Bloß weil dir jetzt keine bewegende Frage einfällt, heißt das nicht,
das das leeres Geschwätz ist. Die stellen schon die richtigen Fragen,
keine Sorge. Meist kennen die sich sogar.
>Es dürfen ohnehin keine Infos raus gegeben werden...
Kommt auf die Info an. Bestätigen, das man da von...bis...
tätig war, muss der Bewerber hinnehmen. Alles weitere
macht die Arbeitgeber dann wie die wollen(auch wenn die es nicht 
dürfen).
Mit dem Datenschutz ist es hierzulande nicht all zu weit her.

Ich hatte vor einem Jahr eine Bewerbung bei einer Behörde laufen.
Danach wollten die die Bewerbungsmappe nicht mehr raus rücken.
Da hab ich natürlich nachgehakt und gebohrt warum nicht?
Antwort: Falls mal Fragen kommen könnte man darauf zurückgreifen.
Begriffen hab ich es nicht, was auch egal war, da ich auf Rücksendung
bestanden habe. Da bewerbe ich mich bestimmt nicht wieder.

Neuerdings schnüffeln die Personaler sogar im Web nach
Peinlichkeiten der Bewerber, egal ob es mit dem künftigen
Job zu tun hat oder nicht. Ist jetzt schon mehrfach in der
Glotze darüber berichtet worden.

Autor: Gast 2012 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich danke euch für die Zahlreichen Informationen.

Habe mich immer noch nicht entschlossen was besser ist, da beide 
Parteien hier gut Gründe genannt haben.


Werde euch auf den laufenden halten.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.