Tankanzeige für Segelboot

Gast #1492807
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Moin Moin,
ich bin auf der Suche nach einem Verfahren, welches mir ermöglicht den 
Tankinhalt von einem Segelboot so genau wie möglich anzuzueigen. Ich 
dachte erst, dass es kein Problem sei, aber so einfach ist es ja gar 
nicht. Das Boot bewegt sich ja fast stetig und eine Mittlung von zum 
Beispiel 4 Schwimmern ist meiner Meinung nach nicht so optimal.

Danke im Voraus
Sven
#1492827
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>für was braucht ein Segelboot einen Tank ?

Größere Boote fürs Trinkwasser (und das Gegenteil).

Mit Schwimmern oder mit Füllstandsmessung wirds immer Probleme geben.
Wenn man den Weg des Schwimmers etwa in die Mittelachse des Tanks legt, 
kann man den Einfluss der Schräglagen minimieren.

Höhere Genauigkeit ginge vielleicht mit einer Messuhr, die beim 
Nachfüllen, bei ruhenden Boot, auf Null zurückgestellt wird, wenn der 
Tank voll ist.
Gast #1492844
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>Das Boot bewegt sich ja fast stetig und eine Mittlung von zum
>Beispiel 4 Schwimmern ist meiner Meinung nach nicht so optimal.

Wie stark schwappt es denn in deinem Tank?
Es gibt hier im Forum schon diverse Vorschläge, wie man Füllstände in 
Regenzisternen misst - da muss man aber auch nicht auf die 
Explosionsfähigkeit des Mediums achten...

>Größere fürs Trinkwasser und das Gegenteil.

Noch nie zur See gefahren? Ar*** über die Reling und los geht's! ;-)
Dann kann der Trinkwassertank auch gleich verdoppelt werden...
Gast #1492900
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Wasseroberfläche = Parabelfläche, also 9 Sensoren an den 
Gauß-Stützpunkten anbringen und integrieren.

Aber mal im Ernst: Mit 4 Sensoren, wenn die Position bekannt ist, läßt 
sich schon ganz gut das Volumen darunter berechnent; die 4 Sensoren 
lassen sich als Stützpunkte für eine 2d-Interpolation nutzen und das 
Integral darunter einfach ausrechnen. Und das Ganze natürlich zeitlich 
mitteln (=dämpfen).

Grüße
Nicolas
Gast #1492919
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...den Verbrauch SAUBER zu messen ist alles andere als trivial.

Füllstandssensor (kapazitiv, Ultraschall o.ä.) in der Tankmittelachse 
halte ich für am sinnvollsten. Wie "geanu" musst du denn messen können? 
Und wieso?

Klaus.
Gast #1492944
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Als erste einmal vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich schreibe 
gerade eine Hausarbeit zu diesem Thema und wie es aussieht ist es für 
das Boot von meinem Prof. :-)
Vertikal schwankt der Tank bei Fahrt um ca. 30° und horizontal ca.45°.
Ich soll jetzt ein paar Verfahren vergleichen und das beste dann auch 
bauen.
Ich habe schon mit Fachleuten aus der Messtechnikbranche gesprochen und 
die hatten da keinen Plan oder meinten es sei nicht möglich...

Jetzt qualmt mein Kopf und ich hoffe auf einen Geistesblitz:-)

Gruß
Sven
Gast #1492954
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> Kein Wind -> Paddeln nicht immer optimal -> Motor brum brum

Kein Wind---> See ruhig---> Boot bewegt sich kaum.
Da müsste doch das hier:

> Rohr in den Tank (muss etwa 0,5cm über dem Tankboden, damit der Sprit
> ins Rohr fließen kann) am oberen Ende des Rohres ein Ultraschallsensor.

reichen.
#1492964
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... schrieb:
>> Kein Wind -> Paddeln nicht immer optimal -> Motor brum brum
>
> Kein Wind---> See ruhig---> Boot bewegt sich kaum.

Kommt drauf an. So einfach ist das nicht.

Wenn du gegen den Wind einen Hafen anfährst, hast du 2 Möglichkeiten:
Hast du genug Zeit, dann kreuzt man hoch.
Irgendwann reicht es aber der besseren Hälfte, und ein wenig jausnen 
wäre auch nicht schlecht und überhaupt: wenns so weiter geht ist man um 
20:00 immer noch unterwegs und man möchte ja schliesslich auch noch 
einen vernünftigen Liegeplatz in der Marina.

-> Diesel starten und runter mit der Wäsche. Mit dem Zirkel die Strecke 
abschlagen und wissen das man mit dem Diesel um 17:30 (+/- 10 Min) 
dort sein wird.

Das heißt aber nicht, dass die See deswegen ruhig ist.

Ausserdem kommt es auch schon mal vor, dass man bei stärkerem Wind und 
Regen trotzdem mit dem Diesel eine Überstellung in eine andere Marina 
macht. Und sei es nur weil man sich über Funk dort verabredet hat.
Gast #1492993
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> Vertikal schwankt der Tank bei Fahrt um ca. 30° und horizontal ca.45°.

Kannste mal aufmalen, wie das zu verstehen ist?

Im übrigen ist es m.E. sch...egal, ob und wie der Tank schwankt während 
der Fahrt, aufgefüllt wird er eh im Hafen, oder?
#1493003
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Könnte man nicht auch den Durchfluss in der Spritleitung zum Motor 
messen? Dann weiß man, wieviel man aktuell verbraucht, bzw. über 
Integration wieviel man seit dem Zeitpunkt T verbraucht hat. Nun braucht 
man natürlich noch das Wissen, wieviel Liter Treibstoff man beim letzten 
Tanken aufgenommen hat. Wobei da der Tank wohl auch nicht zu 100% leer 
war... hm, hm...

Wie wird denn dieses Problem auf Yachten gelöst, die Millionen von Euros 
kosten? Da muss es doch schon fertige und vernünftige Lösungen geben? 
(vielleicht mit vergoldeten Schwimmern oder so ;-)
Gast #1493012
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> Wie wird denn dieses Problem auf Yachten gelöst, die Millionen von Euros
> kosten?

Die haben einen so großen Tank, damit kommen sie einmal um den Erdball.
So groß wird das Boot vom Prof. nicht sein... ;)
#1493013
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Mark Brandis schrieb:

> Wie wird denn dieses Problem auf Yachten gelöst, die Millionen von Euros
> kosten? Da muss es doch schon fertige und vernünftige Lösungen geben?
> (vielleicht mit vergoldeten Schwimmern oder so ;-)

Der Skipper tankt vor dem Auslaufen voll, bzw. sieht sich die 
Schwimmeranzeige im Hafen an. Ausserdem weiß er ungefähr, wieviele 
Stunden der Diesel mitmacht :-)
gecharterte Yachten werden grundsätzlich mit vollem Tank übernommen. 
Fährt man da nicht rund um die Uhr mit dem Diesel, dann hat man am Ende 
der Charterwoche gerade mal 10 bis 15 Liter Diesel verfeuert. Das kann 
man an der Tanknadel gerade noch so ablesen, dass sie nicht mehr auf 4/4 
steht :-)
(Und zur Not hat man auch noch einen Reservekanister mit dabei)
Gast #1493020
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Ne exakte Anzeige zu bekommen halte ich für sehr schwer. Aber kann man 
nicht einfach mit einem Schwimmer o.ä. und einem Tiefpass die 
Wellenebwegung rausmitteln? Den TP so lahm machen, dass die 
Wellenbewgung gefiltert wird?
Genau ist das sicher nicht, aber so einen groben Anhaltspunkt ergibt das 
schon, denke ich mal
Gast #1493021
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>>>> Die haben einen so großen Tank, damit kommen sie einmal um den Erdball.

Quark! Ich leuchte alle paar tausend Meilen mit der Taschenlampe in den 
Tank. So macht man das - ihr Süßwassermatrosen.
Gast #1493027
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...das ganze Spiel haengt davon ab wo der Tank im Boot untergebracht ist 
und wie die Bauform aussieht.
Wer nicht weiss wieviel Sprit im Tank ist sollte nicht auf See fahren.
...das nennt sich totale  Inkompetenz
Der Prof. nuetzt seine Sklaven aus ...ist das eigentlich korrekt ?
Gast #1493051
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wer den exakten Tankinhalt kennen moechte benoetigt zwei Tanks und ein 
Flowmeter. Der Sprit wird einfach hin oder hergepumpt und dabei die 
Menge gemessen.....aber welcher Schlaumann muss das so genau wissen ??

Schweinegrippe breitet sich aus...und irre Wuensche kommen dabei raus 
;-)
Gast #1493191
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das ganze geschwappe mittelt sich aber zeitlich raus. daher die frage, 
wie schnell er eine änderung mitbekommen muss. wenn man 2min mitteln 
kann, ist das alles halb so wild. wird dann natürlich im unteren bereich 
sehr ungenau.

Klaus.
Gast #1493293
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Klingt nach einem interessanten Projekt.

Wo ist das Problem mit 4 Schwimmern? Verkanten, zu träge (ist das nicht 
eigentlich ein Vorteil?), liegen im Trockenen bei zu starker Krängung, 
...?
Und Zeit zum Mitteln hast natürlich auch genug. Wobei mitteln jetzt 
nicht einfach ein arithmetisches Mittel ist, da musst natürlich 
Tankgeometrie und Lage der Sensoren berücksichtigen.

by(e)
Stephan
Gast #3113420
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Hallo Sven,

hast Du schon eine Lösung für das Tankproblem gefunden? Hier ist noch 
eine mögliche Lösung.
Kurz über uns.
Wir sind ein Jachtcharterbetrieb und haben nun mehrfach das Problem mit 
den Tankschwimmern. Die Werften haben die Tanks mit Schränken zu gebaut 
und wir haben uns eine Möglichkeit überlegt den Tankinhalt festzustellen 
ohne das wir uns mit einer Stichsäge an die Tanks vorarbeiten müssen.

In die Brennstoffleitung kommt ein Messsensor der auf den Liter genau 
die entnommene Brennstoffmenge misst und in einem Messgerät zur Anzeige 
bringt. Jeder entnommene Liter wir von der Anzeige abgezogen. Wir haben 
dazu für unsere Charterschffe ein Anzeigeinstrument konstuiert und 
gebaut. Es arbeitet sehr genau und übertrifft alle unsere Erwahrtungen 
um ein Vielfaches. Auf unserer Homepage www.euro-charter.com ist eine 
genaue Beschreibung zu finden.

Falls Du Dein Problem bereits gelöst hast betrachte diese Nachricht als 
nicht geschrieben.
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Gast #3113426
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Hallo Sven,

hast Du schon eine Lösung für das Tankproblem gefunden? Hier ist noch 
eine mögliche Lösung.
Kurz über uns.
Wir sind ein Jachtcharterbetrieb und haben nun mehrfach das Problem mit 
den Tankschwimmern. Die Werften haben die Tanks mit Schränken zu gebaut 
und wir haben uns eine Möglichkeit überlegt den Tankinhalt festzustellen 
ohne das wir uns mit einer Stichsäge an die Tanks vorarbeiten müssen.

In die Brennstoffleitung kommt ein Messsensor der auf den Liter genau 
die entnommene Brennstoffmenge misst und in einem Messgerät zur Anzeige 
bringt. Jeder entnommene Liter wir von der Anzeige abgezogen. Wir haben 
dazu für unsere Charterschffe ein Anzeigeinstrument konstuiert und 
gebaut. Es arbeitet sehr genau und übertrifft alle unsere Erwahrtungen 
um ein Vielfaches. Auf unserer Homepage www.euro-charter.com ist eine 
genaue Beschreibung zu finden.

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