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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transformator berechnen


Autor: Wickler (Gast)
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Hallo!

Ich möchte mich näher mit dem Thema Transformator beschäftigen und auch 
Transformatoren selbst berechnen und wickeln. Kennt jemand gute 
Literatur oder Internetseiten, die das Thema gut beschreiben? Also 
komplett vom Ersatzschaltbild bis zum real vorhandenen Trafo.

Im Prinzip soll es darauf hinauslaufen, dass ich Die Eingangs- und 
Ausgangsspannung und die zu übertragenden Leistung oder andere wichtige 
Eckdaten kenne und den passenden Transformatorkern aussuchen und die 
Wicklungen berechnen kann.

Für den Anfang nur bei normalen 50Hz Sinus als normaler Netztrafo, aber 
später auch bei Schaltreglern und Frequenzen >50KHz und Trafos zur 
Signalübertragung.

Das ich das nicht von heute auf morgen lernen kann ist mir klar, aber 
Trafos sind bis jetzt für mich ein Buch mit 7 Siegeln und das möchte ich 
gerne ändern. Gute Mathematikkenntnisse sind vorhanden, daran sollte es 
nicht scheitern.

Autor: Michael (Gast)
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Also Ersatzschaltbilder findet man dazu ganz gut wenn man nach 
Transformator und Spice sucht bei Google.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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So, hier ist es:
Kühn, Robert
Der Kleintransformator
C.F.Wintersche Verlagshandlung, Prien.

Etwas antiquarisch, aber gut erklärt und vor allem: Rechenbare und
baubare Beispiele.


Übrigens: Suchfunktion findet das auch -- sofern man diese nutzt.

Autor: Wickler (Gast)
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Ich habe das Buch gesucht und bei Amazon drei gebrauchte Exemplare 
gefunden, aber sonst nichts. Ich werde mir wohl eines von denen 
besorgen.

Hat sonst noch jemand Vorschläge? Da das Buch von 1949 ist nehme ich 
nicht an, dass dort auch HF-Transformatoren behandelt werden.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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www.eurobooks.com
www.amazon... etc.

wie schreibst Du so treffend:

> ...Für den Anfang nur bei normalen 50Hz Sinus als normaler Netztrafo,


Du hast damit was zum Einstieg, aber wenn Du ein Buch erwartest das ALLE 
nur denkbaren Wünsche Deinerseits erfüllt: http://www.lmgtfy.com.

Autor: MaWin (Gast)
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Autor: Wickler (Gast)
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Danke für die Links MaWin.

Kann es sein das in

http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.33

ein Fehler steckt?

Da steht, das die Grö?e B bei der Hysteresekurve in Weber gemessen wird.

B ist doch die magnetische Flussdichte und die wird mit
Weber / Quadratmeter = Tesla angegeben...

Autor: MaWin (Gast)
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Na ja, es steht dabei, dass der Querschnitt des Kernes einfliesst.

Ich nehme also mal an, daß dort, wo die Zeichnung herkommt (ich hab sie 
mir ja nicht ausgedacht, sondern nur krude abgezeichnet :-), wie weit 
auch immer theoetisch losgelöst vom realen Trafo, der Weber thematisch 
richtig war.

Die Zeichnung will das Analogon von Strom (Ampere) und Spannung (Volt) 
in die magnetische Welt rüberretten, ganz nach dem Motto:
Kinders, ihr kennt das alles schon vom elektrischen Strom, nun spiegelt 
mal nur die Achsen und alles ist gleich, es gibt magnetischen 
Widerstand, magnetische Ladung etc. pp.

Ob bei dieser Betrachtung der Weber (ohne Flächengrösse) vielleicht der 
absichtlich an statt des Tesla genommen wurde, entzieht sich aber meiner 
Kenntnis.

Das Diagramm ist optisch identisch, ob nun W oder T, nur bei 
verschiedenen Trafobauformen würde das beim Vergleich einen Unterschied 
in der Höhe der Kurven machen, oder ?

Autor: oszi40 (Gast)
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>Buch von 1949: Ja Pi ist heute auch noch 3,14 :-)

Nicht nur die Formeln sind interessant, sondern auch der konkrete Aufbau 
je nach Anwendung!

Trotz schönster Berechnung könnte auch das Wickelfenster durch 
magelhafte Wickeltechnik zu klein sein oder eine fehlende Folie die 
Spannungsfestigkeit verhindern. Daher kann es nie schaden, ein paar 
Schrottexemplare zu "Wissenschaftlichen Zwecken" zu messen und zu 
zerlegen.

Autor: MaWin (Gast)
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Wer auch immer diesen Satz geschrieben hat:

> Ja Pi ist heute auch noch 3,14 :-)

Aber die Trafoberechnung hat sich schon verändert,
um die Maximalbelastung genauer berechnen zu
können, siehe Erklärung bei http://www.waasner.de/

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