> wie berechne bzw. bestimme ich den die Größe des ferromagnetisches
Materials?
In dem Fall:
Durch die Baugrösse der Stromzange.
Dieser Kern hat nur die Aufgabe, alle 'Magnetfeldlinien' 'einzusammeln'
und um den Draht so drumrumzulenken, dass sie durch den Hallsensor
gehen.
Es wird nur Material möglichst guter 'magnetischer Leitfähigkeit'
gesucht, also hoher Permeabilität. Bei 50Hz ist Hochfreqenzverhalten
nicht wirklich wichtig (vielleicht würde es sogar stören), es würde mich
nicht wundern, wenn die Trafoblech oder gar Mu-Metall verwenden.
Denn Sättigung ist bei nur 1 'Windung' nicht zu erwarten, so klein
kannst du den Kern gar nicht bauen. Allerdings muss man auch möglichst
weit weg bleiben von einer möglichen Sättigung, da das ja keine harte
Kante ist, sondern ein graduell zunehmender Zustand verfälscht es dir
deine Messwerte. Was man zur Not aber auch kompensieren könnte, leider
ist sie auch noch temperaturabhängig, was eine komplette Kompensation
wohl nicht erlaubt.
Also: Hochpermeables Material mit ausreichendem Frequenzbereich,
zumindest mal gegengerechnet ob man weit genug weg von einer möglichen
Sättigung ist so dass der Messfehler klein genug zur gewünschten
Präzision bliebt.