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Forum: Offtopic Ohmsches Gesetzt Umax = von R4,7 / 50W?


Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Hallo,

Kann mir bitte jemand eine Formel Posten, wie ich aus einem Widerstand 
mit der Angabe:

R 4,7 Ohm
P 50 Watt

die maximal zulässige Spannung und den maximal zulässigen Strom 
rausrechnet?

Von Hand den URI immer durchzurechnen ist lästig.

Vielen Dank im Voruas.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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OK, ich habs gefunden, nur lange genug googeln...

http://www.calculatoredge.com/enggcalc/vol-cur-res-pow.htm

Autor: David ... (volatile)
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Ja, es geht ja so viel schneller, die Seite aufzurufen und die Werte 
einzutippen, als den Taschenrechner neben sich zu nehmen und da die 
Werte einzutippen.

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Sachmal, das jetzt nicht so ganz dein ernst die Frage, oder?

Autor: El Jefe (bastihh)
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was soll an P = U² / R lästig sein o0

Autor: Hein G. (Gast)
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Bitte sööör:

  

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Was mir zu der Formel einfällt ist, dass kaum einer aus der Schule oder 
teilweise aus dem Studium wusste, wo sie her kommt.

Dabei kann man sie doch ganz leicht aus P = U*I und U = R*I erzeugen.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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@Simon K.

da man
> sie doch ganz leicht aus P = U*I und U = R*I erzeugen.
kann, muß man sie nicht kennen.

Eigentlich sind das die Dinge, die man eher von der Berufsschule 
kennt/wiedererkennt.

guude
ts

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Schon, allerdings war es bei uns damals so, dass das niemand explizit 
gesagt hat. Die Formel wurde immer als bekannt hingenommen und Schüler 
hatten Probleme sich "so viele" Formeln zu merken. Dabei sind es nur 
ganz wenige Grundformeln, die man sich wirklich merken muss.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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..ich habe früher mal ein Buch gesehen, das ungefähr so hieß:

7 Formeln genügen...oder Sieben Formeln genügen....


Ich weiß leider nichts über den Inhalt, aber ich würde gerne mal 
reingucken, um zu erfahren, was man damit alles  "erschlagen" können 
soll.

Wer das Buch hat, bitte melden.

guude
ts

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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@Hein G.
Vielen Dank!

Autor: Arno R. (conlost)
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>die maximal zulässige Spannung und den maximal zulässigen Strom


Die maximal zulässige Spannung kann man nicht mit U=R*I
ausrechnen, weil die maximale Spannung über einem Widerstand
von der Bauform und dem inneren Aufbau abhängt.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Dabei sind es nur ganz wenige Grundformeln,
> die man sich wirklich merken muss.

Am Anfang war das URI            U=R*I
und dann kam das PUI dazu        P=U*I
Später kam das PIIR              P=I*I*R
das trinkt man am liebsten PUU/R  P=U*U/R


Andere Eselsbrücke
man schreibt sich im Dreieck


            U           P            P           U²
          R   I       U   I        I²   R      P     R


und deckt dann den Teil ab den man wissen möchte, z.B.

R = U
    -
    I


wozu braucht man denn da ein Java oder sonstewas Programm??

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Wegstaben Verbuchsler
wäre mir viel zu kompliziert, mir diese ganzen Eselsbrücken jetzt noch 
zu merken. Wenn man die Grundformeln P=U*I und R=U/I sich merkt, kann 
man alle anderen Kombinationen daraus bilden.

@  Arno R. (conlost)
>>die maximal zulässige Spannung und den maximal zulässigen Strom

>Die maximal zulässige Spannung kann man nicht mit U=R*I
>ausrechnen, weil die maximale Spannung über einem Widerstand
>von der Bauform und dem inneren Aufbau abhängt.

naja, das was Du meinst, ist die bauformabhängige Umax. Er will aber die 
max. Spannung wissen, die bei gegebenen R ein gegebenes Pmax erreicht 
(sollte man zumindest bei der Aufgabenstellung herauslesen können)

Autor: Arno R. (conlost)
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>Er will aber die
>max. Spannung wissen, die bei gegebenen R ein gegebenes Pmax erreicht
>(sollte man zumindest bei der Aufgabenstellung herauslesen können)

Dann hätte er die Frage anders formulieren müssen.

Etwa so:

"Kann mir bitte jemand eine Formel Posten, wie ich aus einem Widerstand
mit der Angabe:

R 4,7 Ohm
P 50 Watt

die Spannung und den Strom ausrechne?"

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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ach komm Arno, dass was er wissen wollte war doch mal absolut 
offensichtlich. Du verstehst ihn jetzt absichtlich falsch um 
Klugscheissen zu können. Wenigstens kannst du dir sicher sein ein 
richtiger Deutscher zu sein.

Autor: Arno R. (conlost)
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>Du verstehst ihn jetzt absichtlich falsch um
>Klugscheissen zu können.

Wer sagt dir denn, dass ich etwas falsch verstanden habe?

Wenn man etwas wissen möchte, dann sollte man aber seine
Frage schon richtig stellen.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Wer sagt dir denn, dass ich etwas falsch verstanden habe?

Die Antwort hast Du doch selbst geliefert in deinem ersten Update - die 
Antwort passte eben nicht auf den zu vermutenden Sinn der Frage.

Autor: Arno R. (conlost)
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Na wenn du meinst, ich jedenfalls hatte nur darauf hingewiesen,
dass man die maximal zulässige Spannung über einem Widerstand
nicht mit U=R*I ausrechnen kann, weil das eben von der Bauform
abhängig ist.

Warscheinlich wäre es besser gewesen zu schreiben, dass ich vermute,
dass man die maximal zulässige Spannung über einem Widerstand
nicht mit U=R*I ausrechnen kann, weil das eben von der Bauform
abhängig ist.

Habe ich das nun richtig vermutet?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Arno R. schrieb:
> Na wenn du meinst, ich jedenfalls hatte nur darauf hingewiesen,
> dass man die maximal zulässige Spannung über einem Widerstand
> nicht mit U=R*I ausrechnen kann, weil das eben von der Bauform
> abhängig ist.
Vielleicht hat er ja ideale Widerstände -- weiß mans?

Autor: Pink Shell (pinkshell)
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> Andere Eselsbrücke
> man schreibt sich im Dreieck

Das erinnert mich an die drei Ohmschen Gesetze (hahaha):

U=I*R   I=U/R   R=U/I

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo,

>> Andere Eselsbrücke
>> man schreibt sich im Dreieck
>
> Das erinnert mich an die drei Ohmschen Gesetze (hahaha):
> U=I*R   I=U/R   R=U/I
Ja, das ist didaktisch sehr wertvoll. Bekanntlich fördert ja Redundanz 
das Verständnis ;-) Noch lustiger finde ich allerdings, daß in 
Wirklichkeit keine dieser Gleichungen das Ohmsche Gesetz bezeichnet.

Gruß,
  Michael

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Michael Lenz schrieb:
> Noch lustiger finde ich allerdings, daß in
> Wirklichkeit keine dieser Gleichungen das Ohmsche Gesetz bezeichnet.

Also das versteh ich jetzt nicht.

Autor: Jens G. (jensig)
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>> Noch lustiger finde ich allerdings, daß in
>> Wirklichkeit keine dieser Gleichungen das Ohmsche Gesetz bezeichnet.

>Also das versteh ich jetzt nicht.

tja - das ohmche Gesetz sagt nur U~I. Die oben genannten Formeln leiten 
sich nur davon ab, stellen aber nicht das eigentliche Ohmsche Gesetz 
dar.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Jens G. schrieb:
>>> Noch lustiger finde ich allerdings, daß in
>>> Wirklichkeit keine dieser Gleichungen das Ohmsche Gesetz bezeichnet.
>
>>Also das versteh ich jetzt nicht.
>
> tja - das ohmche Gesetz sagt nur U~I.

U = R * I sagt auch U ~ I.

> Die oben genannten Formeln leiten
> sich nur davon ab, stellen aber nicht das eigentliche Ohmsche Gesetz
> dar.

Achwas, ist doch bloß eine andere mathematische Beschreibung ;)

Autor: Jo O. (brause1)
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Simon K. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>
> U = R * I sagt auch U ~ I.
>

Seit wann denn das?

>
> Achwas, ist doch bloß eine andere mathematische Beschreibung ;)

nö.

Die andere Bescheibung zum Ohmschen Gesetzt lautet: U/I = const., und 
dann gilt das auch nur, wenn da noch die Bedingungen wie: es muss ein 
ohmscher Widerstand sein, die Temperatur muss konstant bleiben und was 
weiß ich noch erfüllt sind.
Bei nem Halbleiter gilt natürlich auch, dass R=U/I ist. Das ist nämlich 
einfach die definitionsgleichung für den Widerstand. Aber das ohmsche 
Gesetzt gilt für den Halbleiter nicht, da er kein ohmscher Widerstand 
ist. Sonst wäre die Kennlinie einer Diode nämlich ne Gerade.


Mit deiner Aussage könnte man ja mit dem "Wattschen Gesetzt": P=U*I, 
nach Umstellung zu P/U=I, auch begründen, dass P/U und damit der Strom 
eine Konstannte und damit unabhängig von der Spannung ist.

Autor: Vorn Nachn (eprofi)
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Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum: 26.11.2009 14:36
>..ich habe früher mal ein Buch gesehen, das ungefähr so hieß:
>7 Formeln genügen...oder Sieben Formeln genügen....

steht bei meinem Vater im Regal:
Benedikt Gruber   Oldenbourg München  12. Aufl. 1954
Vorbereitung zur Gesellen- und Meisterprüfung im Elektrohandwerk.

Es gibt noch eine Erweiterung:
Und 2 Formeln zur Fernmeldetechnik des Elektropraktikers

und ein Übungsbuch:
Üben mit 7 Formeln : Aufgabensammlg mit Lösungen zur Vorbereitungg für 
die Gesellenprüfung im Elektrohandwerk

hier eine Übersicht
http://www.buchfreund.de/productListing.php?used=1...


Würde es sogar abgeben (war meine erste Formelsammlung), neben Höfling.
Habe kürzlich einen Zettel darin gefunden, wie ich meinen ersten Trafo 
berechnete. Ist schon seeehr lange her.


Auflagenübersicht:
 1.                              0- 5 Tausend
 2.                              6-10 Tausend
 3. 1937     335 S.  395 Abb.   11-15 Tausend
 7. 1941     338 S.  417 Abb.
 9. 1942'12  346 S.  423 Abb.
10. 1944
11. 1948'08  227 S.  423 Abb.   Leibnitz-Verlag
12. 1954     392 S.             Oldenbourg München
13. 1957     408 S.  486 Abb.   Österreich-Version
14. 1959
17. 1990'02  430 S.             ISBN 3486315471

Bei Amazon gibt es u.a. gerade eines gebraucht mit Widmung des Autors.
Erschien teilweise sogar mit Goldprägung (z.B. 1954 und 1957).

Autor: Pink Shell (pinkshell)
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> Aber das ohmsche Gesetzt gilt für den Halbleiter nicht

Wie bitte? U = R * I gilt natürlich auch für Halbleiter. Nur ist da R 
nicht konstant, sondern hängt z.B. von I ab.

P = U * I gilt auch, obwohl U von I abhängt.

Wo steht denn, dass Formeln nur gelten, wenn eine der Größen konstant 
ist?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Pink Shell schrieb:
>> Aber das ohmsche Gesetzt gilt für den Halbleiter nicht
>
> Wie bitte? U = R * I gilt natürlich auch für Halbleiter. Nur ist da R
> nicht konstant, sondern hängt z.B. von I ab.
>
> P = U * I gilt auch, obwohl U von I abhängt.
>
> Wo steht denn, dass Formeln nur gelten, wenn eine der Größen konstant
> ist?

Ich wusste doch, dass ich nicht der einzige bin, der da irgendwie an der 
Konstante aufstößt.

Autor: Jo O. (brause1)
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Pink Shell schrieb:
>> Aber das ohmsche Gesetzt gilt für den Halbleiter nicht
>
> Wie bitte? U = R * I gilt natürlich auch für Halbleiter. Nur ist da R
> nicht konstant, sondern hängt z.B. von I ab.

ich hatte geschrieben, dass u = R * I für Halbleiter gilt.

> P = U * I gilt auch, obwohl U von I abhängt.

selbstredent, hatte ich auch geschrieben.

> Wo steht denn, dass Formeln nur gelten, wenn eine der Größen konstant
> ist?

ich wüsste nicht, wo das steht. Das ohmsche Gesetzt sagt aber, dass in 
der Formel U = R * I der Widerstand R konstant ist.  Wie du richtig 
erkannt hast, sagt die Formel das nicht.
Deswegen ist das ohmsche Gesetzt auch nicht diese Formel.

Vielleicht mal langsam zu Gemüte führen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Ohm's_law
:
In electrical circuits, Ohm's law states that the current through a 
conductor between two points is directly proportional to the potential 
difference or voltage across the two points, and inversely proportional 
to the resistance between them.[1]
The mathematical equation that describes this relationship is:[2]
 I = V / R
where V is the potential difference measured across the resistance in 
units of volts; I is the current through the resistance in units of 
amperes and R is the resistance of the conductor in units of ohms. More 
specifically, Ohm's law states that the R in this relation is constant, 
independent of the current.

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Pink Shell (pinkshell)
>> Aber das ohmsche Gesetzt gilt für den Halbleiter nicht

>Wie bitte? U = R * I gilt natürlich auch für Halbleiter. Nur ist da R
>nicht konstant, sondern hängt z.B. von I ab.

>P = U * I gilt auch, obwohl U von I abhängt.

>Wo steht denn, dass Formeln nur gelten, wenn eine der Größen konstant
>ist?

Das habe ich doch schon erklärt. I~U ist das ohmsche Gesetz (also R 
konstant über alle Strom/Spannungslagen), nicht R=U/I. Mit letzterem 
kannst Du R bei einem bestimmten Arbeitspunkt ausrechnen. Wenn der für 
unterschiedliche Arbeitspunkte unterschiedlich ist, dann isses kein 
ohmscher R (sondern ein nichtlinearer R).

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