Glasauge für Leiterplatte

Gast #1498371
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> Man könnte das abbe Lötauge natürlich auch einfach wieder
> draufbetonieren.

hab ich schonmal Probiert. Leider ist das nicht immer Möglic´h, da das 
Auge schon oft zerissen ist.

Dabei hätte ich schonmal fast ne Leiterplatte unzertrennlich an meinem 
Finger gahabt. Scheiß Sekundenkleb.
Gast #1498372
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Solcherlei Flickmaterial habe ich schon gesehen, ich glaube, es war von 
der Firma PACE. Dünne, silberne Metallfolien mit Leiterbahnenteilen zum 
Ausschneiden. Ist nicht ganz einfach in der Handhabung.
Gast #1498377
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also für Potis hab ich schonmal kupferne Unterlegscheiben verlötet...
aber einzelne Lötaugen nachträglich wieder auflaminieren ist wohl zu 
aufwendig. Obwohl das gehen sollte. Da gibts so Kupferfolie mit Kleber 
von Bungard.
#1498379
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oder einfach mit etwas weniger als 600 grad zu werke gehen. bissel 
lötpraxis wäre auch nicht schlecht, wenn man immer und immer wieder auf 
dem gleichen lötauge rumpiekst ist jedes lötauge irgendwann ab. die 
bauteile mögen es auch nicht so besonders wenn man stundenlang an ihren 
füßen rumkokelt. epoxy-platinen halten deutlich mehr aus als hartpapier, 
beim entlöten mit der mechanischen absaugpumpe bekomm ich die augen aber 
auch gelegentlich wegen dem rückstoß runter, da kann man machen nix!
#1498387
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Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Loetauge durch 
unsachgemaesses Loeten von der Platine gezupft habe. Sprich: Lern besser 
loeten und dir passiert das nicht mehr. Vielleicht ist deine Ausruestung 
auch nicht die beste und man kann da optimieren?
@ Ben _ (burning_silicon): Meine Entloetpumpe frisst mir immer die 
SMD-Bauteile, wenn man die entloeten will ganz praktisch.
Gast #1498473
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Hallo Ben.

> , wenn man immer und immer wieder auf
> dem gleichen lötauge rumpiekst ist jedes lötauge irgendwann ab.

Ja. Das Problem ergibt sich oft bei Testaufbauten, wo immer wieder was 
neues angeschlossen wird. Hier macht man die Augen extra groß oder nimmt 
gleich Schraub- oder Federkleemen, oder irgendwelche anderen geeigneten 
steckverbinder.
Nur leider geht das manchmal aus Platz- und HF Gründen nicht.

> epoxy-platinen halten deutlich mehr aus als hartpapier,

Ja. Und es gibt auch Keramik Platinen...:-). Die Verbrennen zwar nicht 
so schnell, neigen aber dafür zum zerbrechen. :-)

> beim entlöten mit der mechanischen absaugpumpe bekomm ich die augen aber
> auch gelegentlich wegen dem rückstoß runter, da kann man machen nix!

Doch. Man könnte Entlötlitze verwenden. Und viel extra Flussmittel.
Die Entlötlitze ist oft auch bei SMD angesagt, weil Dir sonst besagter 
Rückstoss der Pumpe das Bauteil sonstwohin katapultiert. :-)



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de
#1498492
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> Und viel extra Flussmittel.
na klasse... genau sowas versuch ich zu vermeiden, brauche nicht mehr 
flußmittel als in dem elektronik-lötzinn schon drin ist.

früher in so alten röhrenradios war die schaltung "fliegend" aufgebaut, 
sprich eine lange hartpapierleiste mit metall-"lötaugen" und alle 
bauteile von einem zum anderen verlötet. ich glaub sowas läßt sich auch 
mit einem gasbrenner reparieren wenn nichts anderes zur hand ist.

SMD entlöte ich wenn mir was an dem bauteil liegt mit heißluft. wenn 
nicht schubse ich es mit dem lötkolben einfach auf den lötstopplack wo 
platz ist. erstaunlicherweise überleben das sogar ICs wenn man erst eine 
seite komplett verzinnt, von der platine hebt und danach die andere 
seite... meistens ist das auszulötende bauteil aber sowieso defekt, da 
kann man es zum abschluß ruhig nochmal ein wenig schmoren lassen! ;)

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