Gast
#1498748
Hi, ich würde gern wissen ob es üblich ist bei einem Leiter von einem Leitungsbelag auszugehen und dieses dann mit einer Raumladung gleichzusetzen. Folgendes Beispiel: Ein Zylinderförmiger Leiter ist von einem Isolator umgeben und in diesem soll nun das Elektrische Feld bestimmt werden. Nun soll dabei mit einem Ladungsbelag ql gerechnet werden. Es ist ein Abschnitt der länge d zu betrachten, wobei p1 der Radius des Leiters und p2 der Radius des Außenmantels ist. Als Ladungsbelag versteht man laut Wikipedia Parasitäre C's, L's und R's. Nach Din Norm ist ql=dQ/ds, RaumDimension Eins. Also infinitesimale Ladung pro infinitesimaler Wegstrecke. Nun ist es ja so, dass ein Leiter (für mein Verständis) eine Raumladungsdichte haben sollte, da es ja ein Zylinder ist. (Obwohl ich schonmal gelesen habe, dass "real" die Elektronen am äußersten Rand umher wuseln) Also würde man sich die Raumladungsdichte "Rho" anschauen. Nach Din Rho=dQ/dV Allerdings ist nur ein ql gegeben. Also wird gesagt: Q=Rho * Hzyl , sprich Ladung= Raumladungsdichte * ZylinderHüllFläche Klingt auch trivial, wie ich finde. (Dichte*Volumen) Dies setzt man dann gleich mit Q=ql*d (Das währe unsere Linienladung) da : Hzyl=2*Pi*p1*d*Rho -> Rho 2 Pi * p1 *d = ql * d und damit muss ql=Rho*2*Pi*p1 sein. Ist das eine übliche art und Weise das Feld auszurechnen? Oder hätte man normalerweise eine "ermittelte" Raumladungsdichte gegeben? Im Buch "Lehner, Elektromagnetische Feldtheorie" konnte ich bisher noch nichts dazu lesen und Wikipedia hilft bei sowas natürlich auch nicht weiter.... Für Kommentare bin ich dankbar.