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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmega Experimentierkasten oder Bücher?


Autor: Daniel K. (camarril)
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Hi Leute,

zuerst ein paar kleine Infos über meinen Kenntnisstand.

Ich habe bereits erfahrung mit Assembler, C und C++,
Grundkenntnisse in der Elektronik durch Bücher und aus der Schule
und einige Erfahrungen mit dem ATTiny13 durch dieses Lernpaket:
http://www.b-kainka.de/lpmikros.htm

Jetzt wo ich also etwas Wissen über Microcontroller angehäuft habe, 
würde ich gerne etwas größere Microcontroller verwenden wie z.b. den 
Atmega8 o.ä.

Es werden sehr oft Entwicklerboards empfolen, aber ich würde den 
Controller gerne vom Pc trennen können um ihn dann mit einer Batterie zu 
betreiben.
Außerdem habe ich das Problem nur USB-Schnittstellen zu besitzen, was 
aber bei dem ATTiny kein Problem war, dank Adapter und Bootloader.

Ich bräuchte eigendlich nur eine Anleitung, wie ich eine(vom Pc 
trennbare) Schaltung baue und darüber den uC programmieren kann.

Meine eigendliche Frage dreht sich also darum, ob es etwas 
Vergleichbares wie diesen Experimentierkasten z.B. auch für ATmegas 
gibt, oder ob ihr Bücher kennt, die meine Fragen beantworten können.

Autor: Fabi (Gast)
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Also,
meiner Meinung nach sind solche Baukästen zwar gut und schön, aber nicht 
nötig.

1. ich hab mir gaanz zum Anfang das Tutorial hier durchgelesen.

2. Dann habe ich bei Reichelt ein paar Bauteile bestellt.
   - Lochraster, Atmega8 +Pereferie, 7805...
   - Programmiergerät über Paralele Schnittstelle
   - ...
3. Dann eine Schaltung Aufgebaut. (Stromversorgung war ein Handynetzteil 
an einem 7805).

4. Zuerst hab ich eine LED zum Blinken gebracht ;)

Meiner Meinung nach lernt mn indem man Datenblätter wälzt und sich 
selber an eine komplette Schaltung wagt mehr, als wenn man ein 
Evaluationsboard programmiert.

Mach es zu deinem Projekt!

Autor: Daniel K. (camarril)
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Also würde das erste 
Schaltbild(http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/f/f6/Mega...) 
zusammen mit z.B. so einem Adapter: 
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001SP807G/r...
zusammen schon funktionieren?
PS: ich habe leider nicht einmal eine Parallele Schnittstelle^^

Autor: qwertzuiop (Gast)
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Zum Programmieren sollte das Funktionieren. Musst dann eben selber noch 
Taster LEDs oder was du wills anschließen.

Autor: Chris (Gast)
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Kaufe dir lieber direkt einen AVR-ISP MK2. Der kostet zwar 40 Euro, ist 
aber meiner Meinung nach eine wesentlich bessere Investition als der von 
dir gefundene Programmer. Außerdem wird er offiziell vom AVR Studio 
unterstützt.

Ansonsten kann ich Fabi nur zustimmen. Bestelle dir was Du brauchst 
(vorher das AVR-Tutorial hier lesen) und baue es dir selbst auf.

Autor: avr (Gast)
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Der gewählte Progrmmierer ist ausreichend, kein "Bit-Banging" und
arbeitet mit dem Studio (da STK500-Nachbildung).

AVRISP-MKII ist zukunftssicherer, Stichwort XMega, Tiny10, PDI.

Stört jedoch anfänglich nicht.

Für die Schaltung gibt es bessere hier im Forum, z.B. mit
Quarz statt Oszillator, LCD-Anschluss, RS232 (geht dann mit
RS232-USB-Umsetzer zum PC) oder bei Roboternetz (z.B.
http://www.rn-wissen.de/index.php/RN-MiniControl).

avr

Autor: Daniel K. (camarril)
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Ok danke für die Infos. Ich war heute bei Conrad und die hatten nur nen 
Atmega8535 auf Lager. Ich wollte nicht noch einen Tagesausflug 
unternehmen und habe einen gekauft. kann man das Tutorial damit trotzdem 
verfolgen oder geht das nicht?

Autor: Thomas Wyschkony (thomas-w)
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Moin,

ich kann mich den Vorschreibern nur anschliessen! Ich habe mir das 
Tutorial ausgedruckt und in einem Ordner abgeheftet. "Problematische" 
Themen trage ich zusaetzlich im Schnellhefter mit mir.

Dazu ein Breadboard, den AVRISP MKII und ein paar Bauteile fuer den 
Anfang und Du bist nach ein paar Wochen fit ;)

Irgendwelche Kaesten sind zwar superpraktisch aber zu unflexibel und 
letztendlich zu teuer.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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@ Daniel Hallmann

Das geht grundsätzlich. Klar die Hardware musst du anpassen, denn dein 
neuer kleiner Freund hat 40 Beinchen statt 28 (Atmega8). Und eventuell 
sind ein paar Registernamen und Bitnamen anders. Beides lässt sich aber 
durch Vergleich der Datenblätter lösen.

Es ist möglich, dass du früher Speicherprobleme bekommst, denn der 
Atmega8535 hat nur halb so viel SRAM wie der Atmega8. Bei den kleinen 
Assemblerprogrammen aus dem AVR-Tutorial ist das aber eher 
unwahrscheinlich und beim AVR-GCC-Tutorial solltest du frühzeitig den 
"Daten im Flash"-Teil durcharbeiten.

Atmega8535
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Atmega8
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Autor: Daniel K. (camarril)
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Ok danke nochmal für die vielen schnellen Antworten.
Das forum ist echt der Hammer!
Ich fange dann heute an zu Basteln und schau mal was dabei rauskommt =P

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