Extrem einfacher Empfänger

OP Persönliche Seite #1500090
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Ich habe mir mal einen extrem einfachen Plan für eine Kurzfunkstrecke 
überlegt:
Sender
              VCC------|
               |       n
           Quarzoszi---p
                       n
                       |
                       \ Schalter
                       °
                       |
                     Sendeschlaufe
                       |
                   Wiederstand-------|
                                     |
                                    _
Empfänger
              VCC
^Antenne |-----|--------------------------|
|        n                                |
|-|Xtal|-p                                n
|        n-----------Wiederstand----------p
|        |      |                 |       n------Out+
|-------Poti1 Poti2          Kondensator
                |-----------------|--------------Out-
               _


Der Sender verstärkt einfach das Signal der Quarzoszis und sendet es in 
die Luft.
Der Empfänger holt es mit der Antenne von dort wieder ab.
Da der Quarz nur sein frequenzspektrum durchlässt, kommt auch nur an,
was gesendet wurde. Als Empfangsverstärker dient der Transistor. danach 
wird das Signal zum Teil in den Eingang gegeben, um den Empfang zu 
stabilisieren. Der R/C Filter danach filtert das HF raus, also bleibt 
nunr das NF-Signal übrig. Dieses wird wieder verstärkt (Auf Vcc) und 
ausgegeben.

Kann das so funktionieren?
Valentin
#1500199
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Keine Ahnung, was eine Sendeschlaufe ist, und ich verstehe auch dies 
ASCII -Bilder nicht.

Google nach CW, da ich keine Modulationquelle erkenne (kann an mir 
liegen).

>Der Sender verstärkt einfach das Signal der Quarzoszis und sendet es in
>die Luft.

Den Äther, nicht die Luft!

ts
Gast #1500214
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Absichtlich dumm stellen zählt nicht, Thomas. Fehlen Dir ein paar 
magische Worte?

>Kann das so funktionieren?

Im Prinzip ja, Dein Schaltplan taugt als Prinzipschaltplan. Die 
Anforderung an die Quarze muss halt erfüllt sein: Bei einer Güte von 
100000 muss deren Toleranz bei 10ppm liegen. Andererseits kann man die 
Abstimmung natürlich auch mit einem Trimmkondensator hinbekommen. Und 
wenn man aus den "Schlaufen" noch einen Schwingkreis macht, dann hilft 
das der Performance erheblich.
#1500242
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Nenne mir die magischen Worte, oder war "bitte und danke" gemeint??

>Der R/C Filter danach filtert das HF raus, also bleibt
>nunr das NF-Signal übrig.

Welches NF-Signal?
Hilf mir da raus Gummibärchen!

Ich erkenne auch keine Kollektorwiderstände.....
Hilf mir da raus Gummibärchen!

Wenn Dir das als Prinzipschaltplan reicht, dann biste gut.

guude
ts
#1500305
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>Was meint ihr mir dem Schwingkreis?

Die Vermutung war, daß Du mit Schlaufe einen Schwingkreis meintest ...

>Und wo fehlen Widerstände?
>Und welche Kapazität bräuchte der Schwingkondensator?

Tja - sowas sehe ich in deinem "Schaltplan" auch nicht ... (immer wieder 
diese wiederlichen wiederstände .... iiiieeee )
Gast #1501345
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Wen du Sender bauen willst, brauchst du in Deutschland eine Genehmigung.
Du kannst auch nicht einfach die Rundfunktechnik neu erfinden.
Also werde registrierter Funkamateur und dort lernst du alles.
Moderator Persönliche Seite #1505025
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Valentin Buck schrieb:

>> Wen du Sender bauen willst, brauchst du in Deutschland eine Genehmigung.

(stimmt nicht ganz, s. u.)

> Und auf 13,56Mhz?

Nicht viel anders als auf anderen Frequenzen.

Erst einmal: bauen darfst du nahezu alles.  Kritischer wird es dann,
wenn du es auch betreiben willst.

13,56 MHz zählt (wie einige andere Bänder) zu den Bereichen, auf denen
"nichtöffentliche Funkanwendungen geringer Reichweite" (non-specific
short-range devices) per Allgemeinzuteilung zugelassen sind.  Geregelt
ist das in der BRD in der Vfg. 30/2006:

http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/6709.pdf

Dort steht auch, welche Bedingungen und Bestimmungen du einhalten
musst, wenn du so etwas machen willst.  Dort steht wohlgemerkt
nicht, dass es Privatpersonen prinzipiell nicht gestattet wäre,
derartige Geräte zu bauen, allerdings wird an sie der gleiche Anspruch
gestellt wie an jeden anderen Senderbauer, also insbesondere muss
letztlich nachweisbar sein, dass die entsprechenden Bestimmungen vom
Gerät auch eingehalten werden.

Die Frage ist letztlich, was du damit bezweckst.  Wenn du tatsächlich
ein wenig mit Funk experimentieren willst, wäre in der Tat Amateurfunk
eine Möglichkeit, denn es ist per definitionem Experimentalfunk, und
im Gegensatz zu der genannten Vfg. 30/2006 sind Amateurfunkgeräte, die
von Funkamateuren in Eigenverantwortung und ohne kommerzielle Absicht
gebaut werden, ausdrücklich aus dem Einflussbereich des FTEG heraus
genommen.  Das erleichtert den Eigenbau ein wenig, wenngleich das auch
so ziemlich die einzige Ausnahme ist.  Auch als Funkamateur hat man
Grenzwerte einzuhalten, wobei die der maximal abgestrahlten Leistung
hoch genug sind, als dass du sie mit so einer einfachen Schaltung
nicht überschreiten wirst, aber beispielsweise um die maximalen
Aussendungen auf anderen Frequenzen als der Nutzfrequenz muss man sich
auch als Funkamateur eigenverantwortlich kümmern, und die
dafür einzuhaltenden Grenzwerte unterscheiden sich nicht von denen
kommerzieller Sender.

Willst du dagegen tatsächlich das Ganze nur als Mittel zum Zweck
haben, und eigentlich tatsächlich Nutzdaten übertragen, dann solltest
du dir wohl besser irgendwelche der zahlreichen fertigen Funkmodule
zulegen.
OP Persönliche Seite #1505843
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OK,
das Experiment wäre zwar schön gewesen,
aber da muss man wohl zu viele Vorschriften einhalten.
Trotzdem Danke für die Antworten!!!
Was haltet ihr denn von den Funk-Dingern von ELV:
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12789&flv=1&bereich=&marke=
und
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=12822&flv=1&bereich=&marke=


Die Dinger können doch garantiert zwei µC verbinden.
Ich dachte an UART.
Welche Baudrate solle ich da nehmen?
Valentin
Moderator Persönliche Seite #1505951
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Valentin Buck schrieb:

> das Experiment wäre zwar schön gewesen,
> aber da muss man wohl zu viele Vorschriften einhalten.

Sagen wir mal, das wichtigste ist, dass du nicht zu viel auf der
Nutzfrequenz abstrahlst und dass sich die Nebenaussendungen in
Grenzen halten.  Ob du wirklich nur 1 µW an Nenbenaussendungen hast,
oder ob es vielleicht 10 µW sind, wird dir bei einem ersten
Experiment wohl niemand zu genau nachmessen.  Gemessen wird ja letztlich
nur dann, wenn du jemanden störst, allerdings musst du die Messung
bezahlen, wenn du die Störung schuldhaft verursacht hast.  Aber ganz
ohne ein Minimum an HF-Messtechnik sollte man das wohl darum auch
nicht beginnen.

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