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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Worauf achten beim Kauf eines Logikanalyzer?!


Autor: Alex (Gast)
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Hallo,

direkt vorne weg: ich suche keine Empfehlungen für Geräte!!

Sondern ich wollte fragen, ob mir einer kurz die Grundlegenden Begiffe 
von Logikanalyzer nahelegen könnte. Dazu besonders folgende Fragen:

Vor allem interessiert mich, wenn in der Beschreibung steht:
          "X Kanäle bei Y Hz"
kann der dann wirklich ein Signal was "Y Hz" schnell ist abtasten oder 
ist nur der Analyzer so schnell und mein Signal muss logischerweise dem 
entsprechend langsamer sein?!

Habe bei einen Analyzer gelesen: "Bandbreite von 100MHz (Timing) und 
25MHz (State)auf allen Kanälen". Was meinen die mit Timing bzw. State?

Bei einem Gerät stand, dass er nur die Pegelwechsel speichert und somit 
mehr als X Takte speichern kann und zwar solange bis X Wechsel kammen. 
Ist das allgemein so oder war das nur eine Besonderheit von diesem 
Gerät?



VIELEN DANKE schon Mal.

Gruß Alex

PS: Hab schon mit so Geräten gearbeitet, aber mir nie Gedanken darüber 
gemacht, was die Maximal könnten, da es meist Geräte waren, die sich der 
Normalverbraucher eh nicht leisten könnte und daher genug Reserven boten 
für meien Anwendungen. Aber suche jetzt eins für daheim.

Autor: chris (Gast)
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>Vor allem interessiert mich, wenn in der Beschreibung steht:
>          "X Kanäle bei Y Hz"
>kann der dann wirklich ein Signal was "Y Hz" schnell ist abtasten oder
>ist nur der Analyzer so schnell und mein Signal muss logischerweise dem
>entsprechend langsamer sein?!
jain

>Habe bei einen Analyzer gelesen: "Bandbreite von 100MHz (Timing) und
>25MHz (State)auf allen Kanälen". Was meinen die mit Timing bzw. State?
Timing: asyncron clock (z.B. RS232) mit internem Clock
State:  syncron clock with external clock input (z.B. SPI clock)

>Bei einem Gerät stand, dass er nur die Pegelwechsel speichert und somit
>mehr als X Takte speichern kann und zwar solange bis X Wechsel kammen.
>Ist das allgemein so oder war das nur eine Besonderheit von diesem
>Gerät?
Jain, das nennt man compression, es wird nicht nur der Pegelwechsel 
gespeichert, sondern auch ein Timestamp, sowie wenn der Timestamp 
überläuft.
Aber, es kann leicht sein, daß z.B. Timing 100Mhz, mit compression nur 
50Mhz.
Es wird aber jeder Pegelwechsel (jitter, prellen, usw ) mitgespeichert.
Daher kann der Buffer kleiner als vermutet sein.
Einige LA haben auch Filter, daß sie alles über 100Mhz, 50Mhz oder so
filtern (zwei , drei ... gleiche Samples) bevor das Signal geloggt wird,
das ist auch sehr nützlich.
Auch ist die Verwendung eines Mictor connectors sehr empfehlenswert, bzw
sollte der LA sowas unterstützen.

Autor: chris (Gast)
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