Gast
#1501284
Guten Abend! Ist es wichtig das bei einem Transformator die Wicklungen immer direkt aneinander liegen? Bei einer Spule für den NF Bereich spielt es ja keine Rolle.
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Wickeln von Transformatoren
Gast
#1501284
Guten Abend! Ist es wichtig das bei einem Transformator die Wicklungen immer direkt aneinander liegen? Bei einer Spule für den NF Bereich spielt es ja keine Rolle.
Gast
#1501288
Du meinst die Windungen? -JA-
Gast
#1501300
Was passiert wenn die Windungen nicht sauber nebeneinander gewickelt wurden?
Gast
#1501304
Dann produzierst du mehr Verluste als nötig wären.
Gast
#1501305
Dann erhöht sich die Kapazität der Windungen/Spule untereinander. Es sinkt die Güte und die Wirbelstromverluste steigen.
Gast
#1501410
> Ist es wichtig das bei einem Transformator die Wicklungen immer direkt > aneinander liegen? Bei einer Spule für den NF Bereich spielt es ja keine > Rolle. Erst mal wäre es wichtig, beim Trafo zwischen Windung und Wicklung zu unterscheiden, damit der andere weiss, was gemeint ist. Wicklung: Eine primäre und eine sekündäre Windung: In der primären Wicklung z.B. 230, in der sekundären 10. Wo willst du jetzt deinen Abstand ? Zwischen der primären Wicklung und der sekündären Wicklung ? So was gibt es, getrennte Wicklungskammern, damit erreicht der Trafo eine bestimmte Schutzklasse zum Nachteil einer etwas schlechteren magnetischen Kopplung. Oder meinst du den Abstand der Windungen einer Wicklung? Wenn man da nicht eine direkt neben die andere wickelt (und in der nächsten Lage genau so sauber arbeitet, eventuell mit zwischengelegter Isolationsfolie), verschenkt man Platz (man kann also den Trafo nicht ganz ausnutzen), hat man Windungen mit grösserem Spannungsabstand nebeneinander was zu Isolationsprobleme führen kann, liegt ein Draht eventuell über einem anderen und drückt an nur einem winzigen Punkt Isolierung auf Isolierung die isoliert da dann irgendwann nicht mehr vor allem wenn es warm wird, und man wird einen Trafo mit höherer Streuinduktivität bekommen. Man kann aber auch absichtlich Abstand lassen (meist wickelt man dann 2 Drähte sauber parallel nebeneindern und wickelt den zweiten Draht wieder ab) damit die Spule eine geringere Windungskapazität bekommt, die bei manchen Schaltungen stört, natürlich verschenkt man damit 50% des Platzes.
Gast
#1501412
wichtig ist auch, dass aufeinander folgende windungen immer benachbart aufgewickelt werden, weil bei hohen frequenzen sonst eine zu grosse phasendifferenz auftritt und der aufbau des magnetfeldes nicht gleichförmig erfolgt, sondern eine windung erstmal in die andere koppelt.
Gast
#1501953
1.Wenn das Wicklungsfenster zu klein wird, hat einer schlecht gerechnet oder noch schlechter gewickelt! Wiki: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/7/76/Trafo-innenleben.jpg/180px-Trafo-innenleben.jpg 2.>Spule für den NF Bereich NF-Ausgangsübertrager werden besonders sorgfältig behandelt/ auch bifilar gewickelt! Sonst wären B-Endstufen z.B. unsymmetrisch.
Gast
#1502102
Ich habe vor mich auch damit zu beschäftigen. Ich finde es allerdings ziemlich schwierig mit 0,1mm Kupferlackdraht die Windungen eng und sauber zu wickeln. Aber so wie ich das hier verstanden habe, müsste man nur die Eingangsspannung erhöhen um die Verluste durch die unsauberen Wicklungen auszugleichen. Vielleicht kennt jemand ein Tutorial wie man sich Transformatoren/Übertrager selbst Wickeln kann. Gruss
Gast
#1502429
> Aber so wie ich das hier verstanden habe, müsste man > nur die Eingangsspannung erhöhen um die Verluste durch die unsauberen > Wicklungen auszugleichen. Klar, damit gleicht man Isolationsprobleme aus, damit gleicht man zu hohe Differenzpannung nebeneinanderliegender Windungen aus, ... sag doch, daß du es (noch) nicht verstanden hast, WARUM man sauber wicklen soll, und wickel einfach möglichst sauber...
Gast
#1502991
Besser wäre überhaupt nicht zu wickeln wenn man keine Ahnung hat. Es gibt genug fertige Trafos aller Größen, die sogar eine Hochspannungsprüfung überstehen mußten. Wer jedoch unbedingt damit anfangen möchte, sollte zumindest einige alte Trafos vorher zur Erkenntnisgewinnung zerlegt haben und anschließend wieder versuchen diese mit allen vorhandenen Blechen wieder zu stopfen. Das spart später etwas Lehrgeld, garantiert aber lange noch nicht einen sicheren, spannungsfesten, brummfreien Aufbau. Claas schrieb: > Ich habe vor mich auch damit zu beschäftigen. Ich finde es allerdings > ziemlich schwierig mit 0,1mm Kupferlackdraht die Windungen eng und > sauber zu wickeln. Aber so wie ich das hier verstanden habe, müsste man > nur die Eingangsspannung erhöhen um die Verluste durch die unsauberen > Wicklungen auszugleichen. Vielleicht kennt jemand ein Tutorial wie man > sich Transformatoren/Übertrager selbst Wickeln kann. > > Gruss z.B. http://www.geofex.com/Article_Folders/xformer_des/xformer.htm Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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