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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Motor als Generator


Autor: M. S. (bugles)
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Hallo ich kann aus einem alten Handrührgerät den Motor ausbauen. Ich 
will ihn als Generator verwenden und ein Windrad anschließen. Das 
Handrührgerät ist 40 jahre alt.

Macht die arbeit das ding auszubauen sinn oder lieber nen Motor kaufen.

Autor: R. Freitag (rfr)
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Wenn es sich um einen Universalmotor handelt, ist die Idee gut. Sonst 
nicht.
Gruss
Robert

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Ist doch i.a. ein Reihenschlussmotor? Da muss doch die Statorwicklung 
umgepolt werden, oder?
Ansonsten: ich glaub, ein Troll ist unterwegs.

Autor: Michael (Gast)
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>Macht die arbeit das ding auszubauen sinn oder lieber nen Motor kaufen.

Anstelle eines Motors gleich einen Generator kaufen macht noch mehr 
sinn. Nicht dass du den falschen Motor kaufst und dich später fragst 
warum es nicht funktioniert.
Aber als erstes würd ich mal den Motor aus dem Handrührgerät versuchen, 
vielleicht reicht der ja.

Autor: Michael_ (Gast)
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Als Versuch geht es, kommt aber keine Wechselspannung raus.
Im Dauerbetrieb rund um die Uhr geht nicht.

Autor: antikonsument (Gast)
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Jeder Motor ist auch ein Generator.

Autor: Icke (Gast)
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...ein Drehstrom-Asynchron-Motor eher nicht...

Autor: Gast (Gast)
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Aber es fehlt vemutlich die Erregung in der Statorwicklung, so dass der 
Motor so ohne weiteres keinen Strom liefern wird.

Gast

Autor: Gast (Gast)
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>...ein Drehstrom-Asynchron-Motor eher nicht...

Doch, im Drehstromnetz angeschlossen.

Gast

Autor: Icke (Gast)
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Nö. Ein Stück Alu kannst du so lange und so schnell in einer (oder drei) 
Spule drehen, wie du willst. Da kommt kein Strom raus...

Autor: Düsendieb (Gast)
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Wenn sichaber neben dem Stück Alu ein Stück Eisen mit etwas 
Remanenzmagnetismus befindet kommt die Sache schon in Schwung und ein 
Asyncronmotor wird zum Generator.

Axel

Autor: Düsendieb (Gast)
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Den Handrührer würde ich sofot wegschmeißen und lieber in der Bucht 
einen Servomotor schießen. Die Lager von dem Handrührermotor halten 
garantiert nicht mehr lange.


Axel

Autor: FrohesFest (Gast)
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> Das Handrührgerät ist 40 jahre alt.

Gratuliere zu dem guten Teil.
Es gibt nicht viel zu generieren, die Reibung ist zu groß und Spannung 
kommt zu wenig raus, um damit was anfangen zu können.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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>>...ein Drehstrom-Asynchron-Motor eher nicht...

>Doch, im Drehstromnetz angeschlossen.

Auch Inselbetrieb geht, wenn man Kondensatoren anhängt für den 
Blindstrom.
Remanenz reicht zum Laden derselben.

guude
ts

Autor: Icke (Gast)
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Mit Kondensatoren funktioniert es. Das ist aber bereits eine deutliche 
Modifizierung des Motors. Ohne Kondensatoren oder externe Erregung wäre 
die Wechselspannung höchstens meßbar, jedoch nicht nutzbar.

Autor: Moritz (Gast)
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Asynchronmotoren werden doch aufgrund der geringen Kosten recht oft als 
Generator eingesetzt, dazu muss man sie nur über Synchrondrehzahl 
beschleunigen. Der Einwand, ein Stück drehendes Alu bewirke nichts ist 
zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, aber mit etwas Restmagnetismus 
schaukelt sich das dann wohl schon hoch.
Betreibt man den Generator am Netz, ist es wohl besonders einfach, dann 
holt er sich die Blindleistung aus dem Netz und dieses sorgt dann auch 
für passende Frequenz und Phasenlage.
Auf der Insel ist das wohl nicht ganz so einfach Spannung und Frequenz 
konstant zu halten, aber mit ein paar Kondensatoren parallel zu den 
Wicklungen bekommt man zumindest was raus.

Zugegeben: Das lenkte jetzt etwas vom Thema ab, aber es musste raus ;-)

Autor: Moritz (Gast)
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... und wieder einmal ... viel zu langsam!

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