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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sound aus LED-Kerze demodulieren


Autor: Gast (Gast)
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Billige LED-Kerzen erzeugen ihr Flackern anscheinend mit Musikchips. 
Kann man hören - in Elektor/CC2 wird das wohl mit einem 
LDR/Spannungsteiler an Verstärker hörbar gemacht.

Kann man das Licht nicht auch mit Fotodiode in Strom umwandeln und nach 
Hochpass verstärken bzw. dann über einen Hochpass in einen Lautsprecher 
"einkoppeln"?

Wie könnte so eine Einfachstschaltung aussehen?

Autor: Gast (Gast)
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Demodulieren ist natürlich Quatsch.. man sieht, ich habe Ahnung.. :-)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Im einfachsten Fall reicht ein empfindlicher Kopfhörer an der Fotodiode. 
Wird nicht sehr laut, aber man hört das Lied.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Benedikt K. (benedikt) (Moderator)

>Im einfachsten Fall reicht ein empfindlicher Kopfhörer an der Fotodiode.

Dann musst du aber VERDAMMT gute Ohren oder VERDAMMT grosse Photodioden 
haben . . .

Ich würde einfach einen Phototransistor + OPV nehmen. Da hört man auch 
was.

MFG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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Kann man den Strom aus der Fotodiode schon so filtern, dass der 
Gleichanteil nicht verstärkt wird? Reicht dann ein einfacher Transistor 
zum Verstärken?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>Kann man den Strom aus der Fotodiode schon so filtern, dass der
>Gleichanteil nicht verstärkt wird?

Sicher, mit einem Koppelkondensator.

> Reicht dann ein einfacher Transistor zum Verstärken?

Wenn man ihn richtig beschaltet.

MFG
Falk

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Falk Brunner schrieb:
> @  Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
>
>>Im einfachsten Fall reicht ein empfindlicher Kopfhörer an der Fotodiode.
>
> Dann musst du aber VERDAMMT gute Ohren oder VERDAMMT grosse Photodioden
> haben . . .

Hast du das schonmal ausprobiert? Vermutlich nicht...

Ein guter Kopfhörer erzeugt schon bei wenigen µA ein hörbares Geräusch.

Autor: Gast (Gast)
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>guter Kopfhörer
Gilt es zu definieren.

Autor: Elektronenbremser (Gast)
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Ich meine hier im Forum hat schon mal jemand so etwas gemacht

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Alternativ mal mit einem Piezo-Plärrer versuchen. Die brauchen auch nur 
ganz wenig Strom.
Oder halt einen Kristallkopfhörer. Die man damals für die Batterielosen 
Detektorradios da genommen hat. (Das waren doch die, oder?)

Autor: allu (Gast)
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Nein, die ersten waren magnetisch und ungeheuer empfindlich (4kOhm). 
Kristallkopfhörer kamen viel später. Was Benedikt sagt kann ich nur 
unterstützen.

Autor: Digitali (Gast)
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Geht auch stumpf erstmal mit einem kleinen Lautsprecher 8 Ohm, 4cm 
Durchmesser und einem Vorwiderstand. Einfach kurz parallel an die LED 
halten. Ist schon ne Weile her wo ich das ausprobiert hatte. Ging aber 
wunderbar.
Probiert mit so einer "Teelicht"-Flackerkerze vom Baumarkt.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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gibts es die guten alten Kopfhörer noch? Würde mir gerne wieder einen 
zulegen, so aus Nostalgiegründen.

Autor: Mailand heiter, 16 Grad (Gast)
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Warum wird die angehängte Schaltung nicht funktionieren?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das Problem an der Schaltung ist, dass der Kondensator verhindert, dass 
ein Basisstrom fließt: Der Kondensator läd sich auf, danach passiert 
nichts mehr.

Autor: kondensator? (Gast)
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da geht mal der spannungsteiler an der basis ab dann hat das teil keinen 
collector widerstand der lautsprecher hängt falsch drann ,...

such mal nach Emitergrundgschaltung ,...

du brauchst ewas an spannungsverstärkung strom benötigst du ja nicht 
viel du willst ja nur was hören muss ja nicht so laut sein

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Benedikt K. schrieb:
> Das Problem an der Schaltung ist, dass der Kondensator verhindert, dass
> ein Basisstrom fließt: Der Kondensator läd sich auf, danach passiert
> nichts mehr.

Ist doch Absicht. Damit nur Wechselspannung eingekoppelt wird.
Aber ein Arbeitspunktwiderstand fehlt noch. Zum Beispiel von C nach B.

Autor: Mailand heiter, 16 Grad (Gast)
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Mhh. Ich rate weiter.
Also meine Fotodiode sehe ich mal als Wechselstromquelle mit Offset.
Die lädt den anfangs leeren Kondensator auf .. was eigentlich auf? U_D - 
U_BE?
Die Spannung steigt proportional zur Amplitude des Sounds, aber das ist 
ja nebensächlich.

Ich will ja, dass ein Strom durch die Basis-Emitter-Strecke fliesst, 
wenn sich der Strom der Photodiode ändert.
Ein Strom durch den Kondensator fließt nur, wenn sich die Spannung 
ändert.
Gut, dann könnte ich doch die Photodiode über einen Widerstand an Masse 
schließen. Der Photostrom fließt durch den Widerstand, über dem 
Widerstand fällt eine Spannung ab. Ändert sich der Strom, ändert sich 
die Spannung (gegenüber der anderen Seite vom Kondensator) es fließt ein 
Strom durch den Kondensator durch die Basis?

Ich glaub's noch nicht..

Autor: Mailand heiter, 16 Grad (Gast)
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> Damit nur Wechselspannung eingekoppelt wird.
> Aber ein Arbeitspunktwiderstand fehlt noch. Zum Beispiel von C nach B.

In der Tat, das war der Gedanke. Muss mich doch mal wieder einlesen..

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