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Forum: Markt Bezugsquelle MPP Laderegler 10 Watt


Autor: Stephan S. (outsider)
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Für einen Wettbewerb sollen Schüler eines Gymnasiums der Klassen 7-10 
vergleichen wie viel mehr Ertrag Solarzellen liefern wenn sie 
machgeführt werden. Dazu bin ich als Unterstützung zuständig. Es sollen 
2 gleiche Module mit 10 Wp verglichen werden, eines davon nachgeführt, 
das andere nicht.

Um nicht das Risiko einzugehen völlig daneben zu liegen, will ich eine 
MPP Regelung. Am liebsten wären mir 2 kleine Fertigmodule die jeweils 
einen 12V Akku laden und einen MPP Regler haben. Kann mir da jemand 
sagen wo cih so etwas fertig käuflich erwerben kann? Alle die ich 
gefunden habe sind für Leistungen von 100 Watt oder mehr ausgelgt und 
würden prozentual viel zu viel meiner Energie als Eigenverbrauch nutzen.

Ich habe ein Application Note von LT gefunden was recht vielversprechend 
klingt, aber der Aufbau der Schaltung, die Beschaffung der Teile, das 
Layout, die Fertigung der Leiterplatte und der Test würden doch arg viel 
Zeit brauchen die ich eigentlich nicht habe und von den Schülern auch 
nicht gestemmt werden kann.

Deswegen stelle ich kleiner fertige Systeme vor die als Blockschaltbild 
von den Schülern durchschaut werden können: Solarmodul, Regler mit 
optimaler Ausnutzung der Energie, Ladestrommessung und -erfassung 
mittels PC. Auch die Nachführung will ich einfach halten und deswegen 
nur 1-achsig mit Zeitsteuerung in kleinen Schritten fahren.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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für 10 watt hilft eigentlich nur der nachbau, bei tante gugel gibts 
einen schaltplan dafür. problem ist, daß 10 watt einfach zu wenig sind, 
daß sich der aufwand für den MPP tracker kommerziell lohnt.

Autor: Peter L. (peterl)
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Conrad  Artikel-Nr.: 110484 - 62  73 Euro

Autor: Chris (Gast)
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Den hatte ich auch schon gesehen. Sowas in der Art stelle ich mir auch 
vor. Aber der ist für das 10 W Modul fast zu groß. Wenn von den 10 W oft 
nur 2 oder so rauskommen dann wäre der Wirkungsgrad bestimmt 
grottenschlecht. Außerdem kommt noch dazu dass sie in der Liste online 
schreiben der Eigenverbrauch wäre bei 0,5 mA, während sie dann im 
Datenblatt schon von 15 mA reden.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Danke für den Hinweis. Das ist ja echt fies von Conrad. Voll die gemeine 
Täuschung. Natürlich würden sie sich dann mal wieder auf nen Druckfehler 
berufen...

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das kommt auf die betriebsart an.

nachts im sleep-modus kommt das ding bestimmt auf 0.5-1mA, tagsüber wenn 
der step-down-wandler läuft erzeugt das teil auch deutlich mehr 
verlustleistung als 12V/15mA zulassen würden.

mich würd mal interessieren wie es da drinnen aussieht, welche 
wandlertopologie die verwenden.

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Also wenn es nur darum geht die Energie (oder besser Leistung) zu 
bestimmen, würde ich auf MPP und Laderegler verzichten, weil daran wohl 
die meiste Leistung verloren geht.
Stattdessen einen (präzisen) Lastwiderstand einbauen. Über Strom und 
Spannung kann dann die Leistung bestimmt werden.
Wenn du mehrere Widerstände umschaltbar anschließt, kannst auch gleich 
die Kennlinie ermitteln.

Autor: Stephan S. (outsider)
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So ähnlich wie mit den Lastwiderständen habe ich auch schon überlegt. 
Das Problem dabei ist nur dass dann die Juroren nichts zu sehen kriegen 
als nur ne Kennlinie und Messwerte. Das überzeugt die nicht befürchte 
ich. Deswegen wollen wir schon die Energie etwas sinnvoll nutzen und den 
Akku damit laden, woraus man dann die Energie entnimmt um irgendwas 
anzutreiben.

Mein Gedanke wäre dann aber gewesen einfach nen leistungsfähigen 
Transistor auf nen Kühlkörper zu montieren und direkt über die Gate- 
oder Basisansteuerung den optimalen Lastpunkt einzustellen.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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stimmt so nicht. der MPP-wandler erzeugt sicher einige verlustleistung, 
aber sowie diese geringer ist als der gewinn den er rausholt hat es sich 
schon gelohnt.

Autor: Tom Ekman (tkon)
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@Stephan:
vielleicht kannst ja aus der Abwärme des Transistor eine kleine 
Lavalampe oder einen Kaffeewarmhalter in Betrieb nehmen.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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unsinn... ich bastel selber gerade an so einem teil rum, bei 3A was der 
C-schrott kann wird bei mir kein transistor so warm, daß es für eine 
lavalampe oder eine tasse kaffee reicht.

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Naja, die gängigen USB Tassenwärmer haben ja auch nur 2,5 Watt zur 
Verfügung (zumindest theoretisch).
USB Lavalampen gibts übrigens auch.

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