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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu analoger Logikschaltung


Autor: Ernie (Gast)
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Hallo Zusammen,

gibt es eine Möglichkeit mit wenig Bauteilaufwand (ohne uC) 2 LEDs mit 
"einer Konstantstromquelle" zu schalten. Es gibt 2 Eingangsspannungen U1 
und U2. Wenn U1 = 12V soll LED1 leuchten, wenn U2 = 12V soll LED2 
leuchten und wenn beide 12 V haben sollen beide leuchten. Wie gesagt, 
das soll dann nur mit einer Konstantstromquelle laufen (LM317 mit R 
zwischen Vout und ADJ).

Geht das überhaupt?

Schönen Gruß
Ernie

Autor: Gast (Gast)
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Einfach zwei vorwiderstände an jede LED und die dann direkt an beide 
Spannungsquellen -> fertig!

Autor: Gast (Gast)
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Korrektur: Einfach einen vorwiderstand an jede LED und dann direkt an 
beide
Spannungsquellen -> fertig!

Autor: Ernie (Gast)
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Die Eingangsspannungen schwanken aber leider sehr stark.

Gruß
Ernie

Autor: HildeK (Gast)
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Dann musst du einen Komparator nehmen.
Und vorher festlegen, bei welcher Spannung die LEDs ein und ab (unter / 
über) welcher Spannung sie aus sein sollen.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wenn U1 = 12V soll LED1 leuchten, wenn U2 = 12V soll LED2
>leuchten und wenn beide 12 V haben sollen beide leuchten.

Zwischen welchen Spannungen schwanken die denn, wenn die LED ansein 
soll?

Bei welchen Spannungen soll die LEDs aus sein?

Autor: Ernie (Gast)
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Das würde gehen, ist dann aber genau so aufwendig als wenn ich 2 
Stromquellen nehmen würde. Referenzspannung, usw.

Ansonsten kommt man da nicht hin, oder?

Ich hab das halt momentan mit 2 Konst.-Stromquellen und hab mich eben 
gefragt, ob man das auch mit einer Stromquelle hinbekommen kann.

Autor: Master Snowman (snowman)
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sieh mal das datenblatt des LM317 an, dort drin hat es ein beispiel,
diesen als variablen widerstand zu gebrauchen, so dass der LM317 einen
konstanten ausgangsstrom liefert (bauteilaufwand = 1 widerstand + 1
LM317). alternativ kannst du mit einem OP eine konstanststromquelle
realisieren (bauteilaufwand = 1 OP + 3 widerstände)
edit: beim LM317 kann die eingangsspannung bis 35V schankend sein und 
der ausgangsstrom bei entsprechender kühlung bis 1.5A. der LM317 kostet 
wenig ;-)

Autor: Ernie (Gast)
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@Snowman:

Genau die Schaltung hab ich ja zweimal als Konsantstromquelle aufgebaut. 
Pro Eingangsspannung eine. Funktioniert auch wunderbar.

Ich habe eben nur Überlegungen angestellt ob man diese Verknüpfung U1 
=LED1 U2=LED2 auch mit nur einer Quelle (LM317) hinbekommt, also mit ein 
paar Widerständen und evtl. 1-2 Transistoren.

Gruß
Ernie

Autor: Ernie (Gast)
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@Matthias Lipinski:

Im ungünstigsten Fall kann U1 oder U2 bis 7V runter gehen.
Wenn die LEDs aus sein sollen, liegt da auch nichts an (höchsten ein 
paar mV)



Wie schon erwähnt, es klappt alles wunderbar. Hab mich nur gefragt ob 
man das noch etwas reduzieren kann.

Autor: yalu (Gast)
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Wenn kein Denkfehler drin ist, geht es mit der Schaltung im Anhang.

Voraussetzung: Sind beide Eingänge high, dürfen sie maximal um Uth+Uf
voneinander abweichen, wobei Uth die Threshold-Spannung der Mosfets und
Uf die Flussspannung der LEDs ist. Bei einem Spannungsbereich von 7V bis
12V sollte dies aber mit den richtigen Bauteilen kein Problem sein.

Wenn du noch eine zusätzliche Versorgungsspannung von 12V hast, kannst
du auf die beiden Dioden verzichten.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Ernie schrieb:
> @Matthias Lipinski:
>
> Im ungünstigsten Fall kann U1 oder U2 bis 7V runter gehen.
> Wenn die LEDs aus sein sollen, liegt da auch nichts an (höchsten ein
> paar mV)
>
>
>
> Wie schon erwähnt, es klappt alles wunderbar. Hab mich nur gefragt ob
> man das noch etwas reduzieren kann.

Aus der Angabe "liegt nichts an" entnehme ich 0Volt.

Wie wäre es mit einem JFET?

------o------ VIN
      |
     \|/ =>
     === LED
      |
      |
    |-'
 .--|  BF545
 |  |-.
 |    |
 |    R
 |    |
-o----o----- GND

Autor: Ernie (Gast)
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Hallo Zusammen,

vielen Dank.
Das probier ich mal aus.

Gruß
Dennis

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