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Forum: Platinen Fragen zur Belichtung


Autor: Mario K. (Gast)
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Hallo,

ich belichte meine Platinen mit dem Belichte siehe Bild.
Ich habe jetzt zum Ersten Mal eine 160x100mm Platine belichtet (1min35s)
und festgestellt das am Rand schlecht belichtet wurde. Ich habs beim 
Ätzen dann gemerkt. Man kann auch nach dem entwikceln schon sehen, dass 
am Rand die Belichtung schlecht ist und in der Mitte super. Die Lampen 
sind neu und das Gerät wärme ich 5min vorher auf. was könnte das sein?

Autor: Peter L. (peterl)
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Basismaterial ist am Rand oft schlechter belichtbar, muss also nicht 
unbedingt an dir liegen.
Aus diesem Grund schneide ich die Platine immer erst nach dem Entwickeln 
zurecht.

Autor: Mario K. (Gast)
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Na ja mein Layout ist 160mmx100mm und die Platine auch.
also mit Nachschneiden ist da nicht viel.
Soll ich deswegen eine Größere nehmen nur damit das geht? das wird aber 
teuer. da muß es doch eine andere Lösung geben?

Autor: gerd (Gast)
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Nutzt du Bungard Platinen?
Ich hatte das von dir beschriebene Problem mal bei den günstigeren 
Platinen von Reichelt... bei den Bungards hatte ich bis jetzt noch 
keinen Ausschuss...

- gerd

Autor: Mario K. (Gast)
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ja die waren von bungard

Autor: Mario K. (Gast)
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???

Ist der Abstand eventuell zu klein? Oder sollte ich den Hintergrund der 
Lampen Verspiegeln?

Autor: Mario K. (Gast)
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Kennt einer noch das Problem das am Rand die Belichtung schlechter ist 
als in der Mitte. Die Mitte ist echt super. Wenn ja wie kann man das 
Lösen???

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Wie hattest du die Platine denn auf dem Belichter liegen? Längs oder 
quer zur Röhrenrichtung? Sind die schlecht belichteten Stellen vllt mit 
den Röhrenzwischenräumen in Kongruenz zu bringen?
Hast du mal eine Belichtungsreihe gemacht? Vllt hast du schlicht zu kurz 
belichtet und nur genau über den Röhren hat es eben gerade so gereicht. 
Ich z.B. belichte mit einem ähnlichen Belichter (auch 4 Röhren, ähnliche 
Abstände) 400 Sekunden und nicht nur 95 Sekunden, allerdings durch 
Transparentpapier. Das kann also in wirklich weiten Grenzen variieren.

/Hannes

Autor: Mario K. (Gast)
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Ich belichte längst zu den Röhren. Und sogenannte Abdrücke von den 
Röhren habe ich nicht. Das ist nur der Rand... als Vorlage habe ich 
Transparentfolie und Bedrucke die im hp-Laser-Drucker. Anschließend 
nehme ich noch Tonerverdichter. Ich kann das nochmal mit längerer 
Belichtungszeit versuchen aber 400s sind echt übelst lang.Ich werd 
nochmal 30s drauflegen.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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400 Sekunden sind für dich freilich viel zu lang, du nimmst Folie und 
kein Transparentpapier wie ich.

Die Frage ist doch, ob die schlecht belichteten Stellen links und 
rechts der Mitte sind (das würde auf zu kurze Belichtungszeit hindeuten, 
weil du die Platine sicher mittig über eine Röhre legst). Mach eine 
Belichtungsreihe, das ist für optimale Ergebnisse unerlässlich. Achte 
dabei darauf, dass du die "aufgedeckten" Bereiche durch die 
unbedruckte Folie belichtest, statt die Folie einfach nur zur Seite 
wegzuziehen, sonst ist das Ergebnis nicht das gleiche wie beim Belichten 
eines Layouts.

/Hannes

Autor: Mario K. (Gast)
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Ja es tritt links und rechts der Platine auf.
Ich versuche einfach mal länger zu belichten.

Autor: Mario K. (Gast)
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Johannes Studt schrieb:
> 400 Sekunden sind für dich freilich viel zu lang, du nimmst Folie und
> kein Transparentpapier wie ich.
>

> /Hannes


Kannst du mir sagen, was für Transparentpapier du nimmst und welche 
Ergebnisse du damit hast.

Autor: Michael_ (Gast)
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Vermutlich sind die Platinen zu alt oder zu warm oder nicht lichtdicht 
gelagert. Dies kann auch schon beim Händler geschehen sein. Wie ist das 
Verfallsdatum?
>Ich kann das nochmal mit längerer
>Belichtungszeit versuchen aber 400s sind echt übelst lang.Ich werd
>nochmal 30s drauflegen.
Wer etwas von Fotografie versteht, weiß das man erst ab einer halben 
Blende/Zeitstufe eine Änderung sieht.
Die 30s sind zuwenig, eine halbe Zeitstufe wären dann 600s.
Ich belichte aber mit dem Reichelt-Belichtungsgerät und Tintenfolie in 
der Regel 4 Min. Laserfolie braucht etwas länger.

Autor: B. R. (benchos)
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Ich belichte mit einem alten TCM Gesichtsbräuner unter 1 Minute. So 
pauschal kann man das also nicht sagen ...

Autor: fotografieversteher (Gast)
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Michael_ schrieb:
>[...]eine halbe Zeitstufe wären dann 600s.

toll, Glaskugel oder Formel?

Autor: norticum (Gast)
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Apropros Glaskugel. Ich hab mal wo gelesen, ist schon lange her, daß man 
Bleiglas zum Belichten nehmen soll. Ich hab das auch mal mit einer 
Glasscheibe von einem Halogenscheinwerfer und normalem Fensterglas 
versucht. Die Ergebnisse waren doch stark von einander abweichend. 
Abstand zur Platine und Glasstärke der beiden unterschiedlichen Scheiben 
waren dabei gleich.

Vielleicht ist das dein Problem?

Gruß,

norticum

Autor: Gast (Gast)
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@Mario K.: Was für einen Abstand haben die Röhren zueinander?

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Mario K. schrieb:
> Kannst du mir sagen, was für Transparentpapier du nimmst und welche
> Ergebnisse du damit hast.

Mal 100 Bogen über Ebay gekauft, den Verkäufer gibt's dort aber nicht 
mehr.

Die Ergebnisse sind für mich ausreichend. Mit einem 600dpi-Drucker mit 
Refilltoner (was eindeutig die beschränkende Komponente ist) bekomme ich 
mein Zeug gut hin, allerdings brauch ich bei meiner Dampfelektronik nie 
weniger als 20mil.

/Hannes

Autor: Michael_ (Gast)
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>toll, Glaskugel oder Formel?
Also schaut man sich einen Fotoapparat an. Am besten einen von 1970. 
Digitale Kameras funktionieren ebenso, wenn man die meistbenutzte 
Automatik abschaltet.
Die Blende geht z.Bsp.: 2,8, 4, 5,6, 8, 11, 16, 22 .... also immer mit 
1/2 Blende.
" Richtige Foto-Schaltuhren" sind auch so gestaffelt.
Probestreifen macht man auch mit diesen Stufen, immer das doppelte.
Das Licht geht quadratisch ein, deshalb die Werte. Formeln gibt es auch, 
aber ihr wollt doch auch noch etwas herausbekommen.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Ich hab mal wo gelesen, ist schon lange her, daß man
>Bleiglas zum Belichten nehmen soll.
In der Regel wird für soetwas Quarzglas genommen, welches UV-Licht 
durchlässt.

Autor: Mario K. (Gast)
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Gast schrieb:
> @Mario K.: Was für einen Abstand haben die Röhren zueinander?
so 3cm

Wenn mir einer sagen kann wo ich Quarzglas für mein Belichter herbekomme
dann immer her damit.

Autor: Ulf Rolf (roolf)
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Mario K. schrieb:

> Quarzglas

Wenn man gerade wegen des Gesichtsbräuners sowieso im Wellness-Bereich 
ist, kann man auch gleich die 6mm-Glasplatte von der Körperwaage 
verwenden. Das ist zwar möglicherweise kein Quarzglas, aber es ist 
schwer und es belichtet.

Autor: Mario K. (Gast)
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Ulf Rolf schrieb:
> Mario K. schrieb:
>
>> Quarzglas
>
> Wenn man gerade wegen des Gesichtsbräuners sowieso im Wellness-Bereich
> ist, kann man auch gleich die 6mm-Glasplatte von der Körperwaage
> verwenden. Das ist zwar möglicherweise kein Quarzglas, aber es ist
> schwer und es belichtet.

kein Wort verstanden was du willst. Ich weiß nicht was du gesehen und 
gelesen hast ich habe ein Belichter( Siehe Bild oben) es ging darum ein 
Quarzglas einzusetzen.

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Einfach mal beim örtlichen Glaser fragen. Die haben oft so 
platinengrosse Reste für lau.

Autor: Holger S. (strabe)
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quatsch, dein Problem hat mit dem Glas nichts zu tun. Strabe

Autor: Gast (Gast)
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Ich tippe darauf, dass die Randbereiche an den Längsseiten der Platine 
einfach weniger stark belichtet werden als die mittleren Regionen.

Möglicher Test: In ein Stück lichtdichte Pappe einen Ausschnitt 10 cm x 
16 cm schneiden. Auf den Scanner ein Blatt weißes Papier legen, darauf 
die Pappe. Ausschnitt mittig über die Röhren positionieren, so als wär 
das Loch eine Platine. Röhren einschalten. Den beleuchteten Ausschnitt 
mit einer Digitalkamera senkrecht von oben fotografieren. 
Belichtungszeit der Kamera auf einen kleinen Wert einstellen, so dass 
auf der Aufnahme nichts überstrahlt ist. Also eher eine "zu dunkle" 
Aufnahme machen. Foto anschließend am PC beurteilen. Wenn die 
Randbereiche dunkler sind, was ich vermute, ist Deine Ausleuchtung nicht 
gleichmäßig und dann kennst Du den Grund.

(Einfach nur draufgucken ist übrigens keine ebenbürtige Alternative, 
weil das Auge-Hirn-System zu subjektiv urteilt. Du brauchst die Kamera 
als objektives Messgerät.)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie wärs, wenn du mal ein Foto deiner Platine postest, damit man sich 
ein Bild von dem Fehler machen kann?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hi Majo,

wenn das ne Bungard Platine war ist die Belichtungszeit zu kurz.


Michael

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Quarzglas bekommst z.B. fast geschenkt beim Recyclinghof: die Scheiben 
von Backöfen bestehen nämlich aus  Quarzglas! Aber wie schon wieter oben 
gesagt wurde, liegt dein Problem sicher nicht an der Scheibe.

Ich tippe auch auf ein Problem mit inhomogener Ausleuchtung, Foto von 
der Platine wäre sehr hilfreich.

Weitere Möglichkeit wäre, dass deine Platinen an den Rändern noch einen 
Grat vom Schneiden haben und deshalb nicht plan aufliegen.

Autor: MaWin (Gast)
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> die Scheiben von Backöfen bestehen nämlich aus  Quarzglas!

Nein, nicht mal Ceran, mit Glück Borosilikatglas (Duran)

Die Scheiben von Kaminöfen sind immerhin aus Ceran, aber
das ist auch kein Quartz.

Autor: Michael_ (Gast)
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Bungard spricht bei seinem Belichtungsrahmen von "Kristallglas". Was ist 
das konkret?

Autor: MaWin (Gast)
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Gesetzlich müsste es hochbrechendes Glas sein ("Bleiglas", "Svarovski")
aber es wird sicher nur Fensterglas ohne Grünstich sein, also klares 
Fensterglas.

Autor: Mario K. (Gast)
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Michael G. schrieb:
> Hi Majo,
>
> wenn das ne Bungard Platine war ist die Belichtungszeit zu kurz.
>
>
> Michael

Wie lange soll ich denn Bilichten deiner Meinung nach???

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Autor: ... (Gast)
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ich belichte mit einem Bungard-Belichtungsgerät. Hat oben und unten 
jeweils 5 UV-Röhren. (Kann doppelseitig) Vorlagen werden auf 
Klarsichtfolie mit einem HP-Laserdrucker gedruckt.
Ich montiere immer 2 Folien übereinander. Belichtungszeit für 
Bungard-Material ist 6 Minuten, also 360 Minuten.

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