Entkopplung für pulsförmige Signale

Gast #1504191
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Bei einem Testaufbau ist mein Nutzsignal mit Gleichspannung überlagert.
Derjenige, der den Aufbau entwickelt hat, hat deswegen einen 
Koppelkondensator eingebaut (und dahinter 1M gegen GND).
Soweit so gut, wenn mein Signal sinusförmig ist funktioniert alles 
problemlos.
Allerdings kann das Signal auch Pulsform haben, dann beobachte ich ein 
überschwingen. Den Widerstand gegen GND kann ich nicht kleiner machen, 
da ansonsten wg. der Änderung der Grenzfrequenz mein Nutzsignal 
beeinflusst würde.
Wie könnte ich sonst das Überschwingen wegbekommen?
#1504282
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Das liegt wohl an dem Aufbau.
Mit dem RC-Hochpass sollte eigentlich kein Überschwingen entstehen, da 
zu einem Schwingkreis noch ein L fehlt.

Vermutlich handelt es sich bei deinem Testaufbau (mechisch oder 
elektrisch?) um ein Schwingungsfähiges System dass Du mit einem Impuls 
zu einer gedämpften Schwingung anregst.
Mit dem Sinus einer Frequenz erzeugst Du nur eine erzwungene Schwingung 
einer Frequenz.
Miss doch mal die Periodendauer der gedämpften Schwingung - das ist dann 
die Eigenfrequenz des Systems. Ist die deutlich unterschiedlich zu 
deinem eingespeisten Sinus besteht keine Gefahr. Solltest Du die 
Eingangsfrequenz genau auf die Resonanz legen wirst Du eine Überraschung 
erleben :).
Gast #1504516
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Es handelt sich um  eine 4-lagige Testplatine mit meines Erachtens guter 
Masse- und Signalführung.
Das Signal kann die unterschiedlichsten Formen annehmen. Das 
Überschwingen habe ich bei einem Puls mit 20 ms Breite beobachtet. Die 
Flankensteilheit liegt bei ca. 30 mV/us.

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