Hallo,
für ein Schulprojekt habe ich ein Programm (in Python) geschrieben, dass
von einem Schallpegelmessgerät die Lautstärke ausliest.
Nun möchte ich eine "Ampel" bauen, doch ich weiß nicht, was ich genau
dafür brauche (und was ich tun muss ^^).
Zum Ansteuern:
Der Computer, an den ich die Ampel anschließen möchte (Netbook), hat
keine serielle/parallele Schnittstelle mehr, sondern nur noch USB.
Ich möchte auch nicht mehr als ca. 25 € ausgeben.
Ich wäre auch bereit, ein wenig mehr auszugeben (30-35 €), wenn mir
jemand diese Steuerung/Platine machen könnte.
Danke,
Marius
Hallo,
kannst du mir Irgendetwas empfehlen, womit ich so eine Board bauen kann?
Ich habe leider recht wenig Ahnung von Elektronik, sondern nur von
Programmieren.
Danke,
Marius
Hallo,
sorry, aber ich bin leider mal faul, und würde das Board/die Platine
gerne zusammengebaut bekommen :D. Preisvorschläge gerne willkommen,
meine liegen so bei 25- max. 35 €.
(Mail: marius.schiffer /at\ skysimulation /punkt\ de)
Lampen/LEDs besorge ich selber.
Das mit den LED,s am USB ist garkeine schlechte Idee aber ich habe nur 2
USB-Ports.
Arduino ist ein "Opensource"-Board, nicht?
Danke,
Marius
Ja, das Arduino-Board kannst du selbst löten, aber auch fertig kaufen,
z.B. Arduino Duemilanove für 26,2 Euro bei http://segor.de . Außer dem
Board brauchst du nur die LED's + Widerstände (und Draht, um sie
anzuschließen) und ein Standard-USB-AB-Kabel, und falls es mehr LEDs
werden als vom USB mit Strom versorgt werden können (USB kann max. 500
mA liefern, eine LED braucht je nach Modell ca. 5-20 mA), einen Trafo.
Nochmal zu meinem Vorschlag, nachdem der scheinbar nicht verstanden
wurde (@Marius), oder nicht geglaubt wurde (@rufus):
Es geht nicht um einzelne USB-Ports die ein- oder ausgeschaltet werden,
es geht um die LEDs an einem USB-Hub. Der Standard definiert dafür extra
schöne Control-Messages, die jede LED entweder auf Automatik (LED zeigt
LINK-Status an) oder eben auch fest AN oder AUS schalten kann.
Ob der HUB das auch kann, lässt sich im wHubCharacteristic Bitfeld des
HUB-Descriptors nachschauen:
lsusb output:
1
[...]
2
Hub Descriptor:
3
bLength 9
4
bDescriptorType 41
5
nNbrPorts 4
6
wHubCharacteristic 0x00ad
7
Per-port power switching
8
Compound device
9
Per-port overcurrent protection
10
TT think time 16 FS bits
11
Port indicators
12
bPwrOn2PwrGood 50 * 2 milli seconds
13
[...]
Interessant ist hier das "Port indicators"-Bit.
Im Anhang ein Bild von einem Hub auf meinem Schreibtisch, mit zwei LEDs
an, ohne dass in den zugehörigen Ports Kabel stecken...
Live leuchten die nicht nur, sondern blinken lustig rum, zeigen
Netzwerk-TX/RX sowie HDD Read/Write an.
Das Ampel-Projekt würde sich damit sicher realisieren lassen,
Kostenaufwand max. 5€ für einen HUB, wenn man nicht eh schon einen hat.
Bastelaufwand ist auch minimal: Gehäuse auf, LEDs raus, stattdessen
Kabel zu den Ampel-LEDs ran. Fertig, und der Hub ist danach noch
nichtmal kaputt oder funktionslos...
dev = usb.core.find(idVendor=0x0456, idProduct=0x0123)
4
dev.ctrl_transfer(0x23,3,22, ...
(Ohne Gewähr, python ist nicht so meine Sprache, Vendor+Product-IDs
müssen natürlich an den HUB angepasst werden)
Oh, und ob man mit der Windows-Version von libusb & co ein Handle auf
einen HUB geöffnet kriegt, müsste noch jemand ausprobieren, das könnte
noch schiefgehen.
Hallo,
ich habe bei Cleware schon eine USB-Ampel gefunden, Problem ist, dass
diese nicht sonderlich groß ist. Ich würde gerne so eine Ampel mit Maßen
mindestens 20 cm haben :(
Findet jemand noch etwas?
Danke,
Marius
Nene, so Ampel-Projekte gibts überall, sind ja auch recht schön:
So einfache LED-Blinker werden recht schnell Langweilig, eine Ampel
hingegen erweckt wenigstens den Anschein von Realitätsbezug ohne zu
kompliziert zu werden.
Und ausbaubar ist das ganze auch noch... erstmal ganze Kreuzung
aufbauen, dann Taster für die Fußgänger, extra Linksabbieger-Ampeln dazu
usw, usf, bis die Modelleisenbahn-Stadt fertig ist.
War Früher™ genau so, nur dass man uns eben 'nen Z80 inkl. Tabelle mit
Opcodes vorgesetzt hat.