Hallo,
für ein Projekt möchte ich ein paar Konfigurationsdaten und außerdem die
Betriebsstunden (alle 10Min.??) spannungsausfallsicher speichern. Als
Controller verwende ich einen STM32F103. Der hat mehr als genug Flash
aber kein EEPROM.
Laut Datenblatt ist die kleinste Flash-Page 2kB. Die kann man auch nur
am Stück löschen. Wenn ich also ein Byte ändern möchte, muß ich immer
die ganze Page löschen/schreiben. Das gibt bei den Betriebsstunden
lästig viele Schreibzyklen und das Flash ware schnell matschig. Außerdem
müßte ich 2kB Ram als Zwischenpuffer reservieren.
Beim EEprom wäre das Page löschen nicht notwendig, aber die
Betriebsstunden erzeugen trotzdem jede Menge Schreibzyklen.
Man könnte die Betriebstundenzähler auf mehrere 4 Byte Felder verteilen,
dadurch würde sich die Anzahl der Schreibzyklen pro Feld verringern.
Da bliebe noch FeRam. Das ist doch ziemlich ideal für die Anwendung. Ich
frage mich dabei, warum "viele" immer noch EEPROM verwenden, wenn es
doch das "tolle" FeRam gibt.
Nun meine Frage: Was wären Nachteile vom FeRam bzw. Vorteile des
EEproms. Beides würde ich seriel an den Controller anschließen.
Wer Erfahrung mit den FeRams hat, möge diese mal berichten. Taugt das
was? Ich bin nur skeptisch, weil sich die Dinger scheinbar nicht
wirklich durchsetzen wollen.
Danke.
Joachim